Gold will auf den Gipfel

Gastautor: Daniel Saurenz
10.04.2020, 10:59  |  1701   |   |   

goldbarren02Bei Gold sehen wir derzeit eine spannende Ausgangslage. Die Ausschläge bleiben hoch und die Volatilität ist es damit natürlich auch. Wir nutzen diese Konstellation und setzen in unserem Börsendienst auf Inline-Optionsscheine. Eine Produktgattung, die bei Gold in der Vergangenheit eher unüblich war. Nun bieten die Scheine tolle Möglichkeiten. Ein Beispiel? SR3RL0. Die passende Analyse und den Schein in unserem Depot gibts natürlich nur für Abonnenten. Hier gerne testen… 

Research der Commerzbank zu Gold:

Edelmetalle: Lage am Gold-Terminmarkt bleibt angespannt

Gold fällt am Mittwoch auf 1.645 USD je Feinunze, nachdem sich die Finanzminister der Eurozone nicht auf sogenannte Corona-Bonds verständigen konnten, was auf dem Euro lastet und den US-Dollar aufwerten lässt. Abgesehen von dieser kurzfristigen Preisreaktion spricht die Uneinigkeit der politischen Entscheidungsträger in Europa für Gold. Denn dadurch wird die EZB erst recht als Ausputzer einspringen und mehr Anleihen kaufen müssen. Gold in Euro sollte daher schon in Kürze einen neuen Anlauf auf das Allzeithoch unternehmen.

Der Terminmarkt bei Gold kommt weiterhin nicht zur Ruhe. Gestern stieg der Preisaufschlag für kurzfristig lieferbares Gold an der Comex in New York gegenüber dem Kassapreis in London in der Spitze auf 50 USD je Feinunze. Damit nähert er sich fast wieder dem Niveau, das er vor zwei Wochen erreicht hatte. Damals hatte die Schließung der Goldraffinerien in der Schweiz zu Sorgen über Engpässe bei der Auslieferung geführt. Seit Montag haben die Raffinerien ihren Betrieb zumindest teilweise wieder aufgenommen. Zudem berichtete die Comex zuletzt einen massiven Anstieg der Lagerbestände auf 15,9 Mio. Unzen, das höchste Niveau seit Beginn der Aufzeichnungen 1992.

Vor zwei Wochen lag die entsprechende Menge noch bei weniger als 9 Mio. Unzen. Normalerweise hätte dies den Markt beruhigen müssen. Der Großteil der neu eingelieferten Barren hat allerdings nicht die erforderliche Losgröße von 100 Unzen, um für die Abwicklung der bestehenden Terminkontrakte infrage zu kommen. Physische Auslieferung kommt am Terminmarkt allerdings nur sehr selten vor. Der Großteil der Kontrakte wird vorher verkauft oder beim Auslaufen „gerollt“. Üblicherweise liegen die Preise in New York und London eng beieinander. Dass die Prämie für kurzfristig auslieferbares Gold noch immer so hoch ist (aktuell ca. 40 USD), deutet daher auf anhaltende Skepsis der Marktteilnehmer hinsichtlich der Lieferbarkeit hin.

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