Wirecard Folgt der Horrorwoche jetzt die Aufholwoche? Sonntag wurde klargestellt.

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
04.05.2020, 06:05  |  7925   |   |   

TecDAX | Wirecard: Folgt der Horrorwoche jetzt die Aufholwoche? Sonntag wurde klargestellt.

Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) hat eine schwierige Woche hinter sich gebracht und versucht nun wieder Tritt zu fassen. Ende der Woche wurde ein termin für die Bilanzen  geannt, eine neue Aufsichtsrätin benannt und am Sonntag folgte eine Klarstellung zum KPMG-Bericht. Erklärt die Unterschiede zwischen Forensischer und Jahresabschlussuntersuchung, versucht es zumindest.

Es gibt einen/den neuenTermin für die Bilanzberichte - der 04.06.2020. Und der Beginn einer personellen Erneuerung "am Kopf", eine Aufsichtsrätin, die für umfangreiche Kenntnisse von professionellem Management/Abläufe eines Großkonzerns steht, kommt hinzu. Und am Sonntag die "Kernaspekte der KPMG-Berichts über die unabhängige Sonderuntersuchung der Wirecard AG". Wozu? Ist der KPMG-Bericht nicht ausreichend? Nein. Nicht für den "normalen Anleger" - für den ist das Wording und der Unterschied zwischen Jahresabschlussprüfung und Forensischer Untersuchung nicht klar. Warum sind die Bilanzen nicht zu ändern, obwohl KPMG keine Positivbeweise für das Drittpartnergeschäft gefunden hat in 2016-2018 - zumindest nicht mit Endkundenbelegen. Vielleicht weil E&Y die erste Stufe, die Beziehungen zwischen Wirecard und den drittpartnerfirmen überprüft hat und  damit zumindest die Geldeingänge und Ausgänge als belegt ansah. Und dass ist die Bilanz. Bei eienr forensischen Untersuchung geht es um mehr: Wer waren die Ednkunden der Drittpartner und hier war amn auf die Kooperation der Dritttpartner angewiesen, die sich verweigerten. Kann man bezweifen, kann man in Frage stellen. Aber die Bilanzen waren testiert und werden anch derzeitigem Wissens- und Beweisstand weiterhin Gültigkeit behalten. Also alles gut? Na ja...

Und so wird in dieser Stellungnahme der gesamte Bericht "erläutert"

und zugegebnermaßen sind einige der Ausssagen nachvollziehbar und helfen zumindest den Bericht einzuordnen. Es geht nicht darum etwas zu beschönigen, aber man sollte einem Unternehmen, dass zumindest bereit war Bilanzen und Vorgänge einer tiefgehenden Prüfung zu unterziehen, die rein rechtlich "erledigt" und "testiert" waren. Der Druck der FT hat natürlich dazu beigetragen und natürlich stoßen einige Aussagen KPMG's zu langsamer Datenlieferung, abgesagten Gesprächen und verwehrten Zutritten zu einem mehr als irritierten Stirnrunzeln. Nachdem wir bereits versuchten den KPMG-Bericht einzuordnen: BESCHREIBENDE ZUSAMMENFASSUNG DES KPMG-BERICHTS folgt nun die Bewertung/Sicht Wirecards: 

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