Fabio Menner im Interview: Mit nur 23 Jahren ein Leben in Freiheit

Gastautor: Rainer Brosy
26.05.2020, 13:41  |  33646   |   |   

Fabio Menner war nie ein schlechter Schüler oder Student. Aber er erkannte schnell, dass er nicht Teil eines starren Arbeitssystems werden wollte. Deshalb gründete er sein eigenes Unternehmen, beschäftigte sich mit Bitcoins und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Online-Marketing-Experten. Heute lebt er den Traum der Freiheit, reist viel und ist auch finanziell frei.

 

Rainer Brosy: Herr Menner, als Kind wollten Sie immer Manager werden. Warum hat sich das geändert?

 

Fabio Menner: Ich habe 2015 ein duales Studium begonnen, bei dem ich sehr viel gelernt habe. Nicht zuletzt durch meine beiden Auslandssemester in Kalifornien und Paris. Obwohl das Studium eigentlich nur einen Auslandsaufenthalt vorsah. Die beiden Auslandssemester waren es letztlich auch, die mich zum Umdenken bewogen haben.

 

In der betrieblichen Praxis musste ich schnell feststellen, dass mein Bild des Managertums ein völlig falsches war. Ich wollte als Schnittstelle zwischen CEO und Mitarbeitern agieren, stellte aber fest, dass die Mitarbeiter in ihrem Manager nur ein notwendiges Übel sehen, statt die partnerschaftliche Führungskraft, der sie mit Motivation begegnen. Ich erkannte, dass ich das nicht 40 Jahre lang machen wollte. Nein, nicht konnte.

 

Die Aufenthalte in Kalifornien und Paris haben mir außerdem klar gemacht, dass ich nicht mein ganzes Leben lang am gleichen Ort bleiben und arbeiten will. Außerdem habe ich hier gelernt, dass man das auch nicht muss, um Geld zu verdienen.

 

Rainer Brosy: Sie haben Ihr duales Studium trotzdem zu Ende geführt. Was haben Sie danach gemacht?

 

Bild: Interviewpartner: Fabio Menner. Bildquelle: Fabio Menner

 

Fabio Menner: Für mich gab es nur die beiden Optionen selbst als Unternehmer aktiv zu werden oder in eine Branche zu gehen, in der man unabhängig ist. Allerdings wusste ich damals noch nichts von Multilevel Marketing oder Network Marketing. Also gründete ich gemeinsam mit einem guten Studienkollegen ein Unternehmen. Damals war ich noch mitten im Studium und haben im Betrieb gearbeitet. Und nachts und am Wochenende eben mein Unternehmen aufgebaut. Allerdings scheiterte das Unternehmen aufgrund rechtlicher Vorgaben, die das Geschäftsmodell unmöglich machten.

 

Rainer Brosy: Also doch ein Angestelltendasein fristen?

 

Fabio Menner: Nein, ich war zugegebenermaßen zwei Wochen lang ziemlich geknickt, dass das Vorhaben scheiterte. Knüpfte dann aber meine ersten Kontakte in die Krypto- und Online-Marketing-Szene und baute einen sehr erfolgreichen Instagram-Account mit einer fünfstelligen Anzahl an Followern auf. Ich stieg als Affiliate bei einem der größten Krypto Trading Unternehmen ein und arbeitete mich als absoluter Newcomer innerhalb von vier Monaten von Platz 1.000 auf den ersten Platz vor.

 

Rainer Brosy: Und das immer noch während des Studiums?

 

Fabio Menner: Absolut, ich war damals in der wichtigsten Phase meines Studiums und habe meine Bachelorarbeit geschrieben. Parallel eröffnete ich sogar noch meinen YouTube-Channel und startete meinen Gamechanger-Podcast. Es war mir also keineswegs langweilig.

 

Rainer Brosy: Hat sich der ganze Fleiß denn wenigstens auch finanziell ausgezahlt?

 

Fabio Menner: Ich habe mir innerhalb von vier Monaten ein erfolgreiches Online Business aufgebaut, so dass ich davon leben konnte. Mittlerweile setze ich gemeinsam mit meinen Geschäftspartner Millionen um. Aber der Freiheitsaspekt, von dem ich anfangs sprach, ist mir nach wie vor mindestens genauso wichtig wie das Geld.

 

Rainer Brosy: Wie ging Ihre Karriere weiter?

 

Fabio Menner: Ich durfte im ersten Jahr meiner Selbstständigkeit vor 800 Menschen live auf der Bühne stehen und ihnen mein Erfolgsgeheimnis präsentieren. Außerdem habe ich schon meine ersten Awards gewonnen. Verrückt!

 

Ich bin relativ schnell einen Schritt weiter gegangen und habe mit zwei Geschäftspartnern eine eigene Trading Company aufgebaut, in der ich und mein Partner Shareholder sind. Dort generieren wir sechsstellige Monatsumsätze und bewegen siebenstellige Tradinggelder im Monat. Vor sechs Monaten haben wir dann ein Nebenprojekt aufgenommen, bei dem wir innerhalb kürzester Zeit 2.000 Partner aktiv aufgebaut haben und 20 Millionen US-Dollar Umsatz generieren konnten.

 

Rainer Brosy: Mittlerweile haben Sie das Coaching-Projekt Focus Eleven ins Leben gerufen, um anderen Menschen zu erklären, wie sie innerhalb kürzester Zeit zu erfolgreichen Unternehmern werden. Wie ist es Ihnen schon mit 23 Jahren gelungen die finanzielle und örtliche Freiheit zu erlangen, die Sie sich erst vor zwei Jahren als Ziel gesetzt haben?

 

Fabio Menner: Ich habe immer auf mein Inneres gehört und bin meiner Leidenschaft gefolgt. Das rate ich auch anderen: Findet heraus, worin ihr wirklich gut seid und macht das zu eurer Passion. Nichts anderes. Dann ist der Erfolg vorprogrammiert und ihr müsst nie wieder arbeiten. Keder Mensch ist in irgendeinem Bereich gut, man muss es nur erkennen und sein Können nutzen. Und dann ist es ganz wichtig sich maximal zu fokussieren. Wie das am besten geht, bringe ich meinen Coaching-Kunden bei.

 

Rainer Brosy: Vielen Dank für das Interview!

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