Neun führende Unternehmen starten neue Initiative zur Beschleunigung des Fortschritts hin zu einer klimaneutralen Zukunft

Nachrichtenquelle: PR Newswire (dt.)
21.07.2020, 17:53  |  306   |   |   

Die Initiative hat sich verpflichtet, mit gutem Beispiel voranzugehen und den Kurs vorzugeben, dem andere Unternehmen folgen sollen

REDMOND, Washington, 21. Juli 2020 /PRNewswire/ -- Die Leiter von neun Unternehmen gaben heute die Gründung einer neuen Initiative bekannt, die den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft beschleunigen soll. Die unter dem Namen Transform to Net Zero bekannte Initiative soll der Entwicklung und Bereitstellung von Forschung und Führung sowie umsetzungsfähiger Pläne dienen, die alle Unternehmen dabei unterstützen, das Ziel von keinerlei Emissionen zu erreichen.

Die Initiative wird von ihren Gründungsmitgliedern geleitet werden, zu denen u. a. A.P. Moller - Maersk, Danone, Mercedes-Benz AG, Microsoft Corp., Natura &Co, NIKE, Inc., Starbucks, Unilever und Wiprosowie der Environmental Defense Fund (EDF) gehören. Die Initiative wird von BSR unterstützt, das als Sekretariat der Initiative fungieren wird.

Transform to Net Zero wird sich zusätzlich zum Vorantreiben eines breiteren Wandels mit Fokus auf Politik, Innovation und Finanzen darauf konzentrieren, den erforderlichen Unternehmenswandel zu ermöglichen, um bis spätestens 2050 das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Die Ergebnisse der Initiative werden größtenteils öffentlich verfügbar sein, wobei auch weitere Unternehmen der Initiative beitreten können. Die Initiative beabsichtigt, die Ergebnisse dieser Arbeit bis 2025 abzuschließen.

Ihre Tätigkeit unterliegt den folgenden Prinzipien:

  1. Fokus auf den Wandel: Einhaltung unserer jeweiligen Versprechen und deren Umsetzung, u. a. Unternehmensstrategie, Governance und Haftung, Finanzen und Betrieb, Risikomanagement, Beschaffung, Innovation, Forschung und Entwicklung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.
  2. Antrieb durch Wissenschaft und Best-Practice-Daten und -Methoden: Verpflichtung zu standardisierten Ansätzen, das zu erreichen, was die jeweils beste verfügbare Forschung für eine Welt mit einem Temperaturanstieg von 1,5°C erfordert; Verpflichtung zur Verbesserung der Qualität und der Verfügbarkeit von Forschung, Daten und Instrumenten für alle; Verpflichtung, die bestmögliche Rendite für das Klima zu erzielen.
  3. Ausschöpfen bestehender Ressourcen: Verpflichtung zur offenen Zusammenarbeit mit bestehenden Initiativen für Klimaneutralität (Sign-On, Lobbyarbeit, sektorale und methodische Bemühungen) zum Ausschöpfen bestehender Arbeit und zum Fortschritt des geschäftlichen Wandels hin zur Klimaneutralität.
  4. Starke Governance und Aufsicht: Governance- und Aufsichtsstrukturen tragen in den höchsten Unternehmensebenen zum Erreichen der Klimaneutralität bei, u. a. durch die Entwicklung innovativer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle.
  5. Nachhaltige Reduzierung und Abbau im gesamten erweiterten Unternehmen: Für die Klimaneutralität müssen Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette gesenkt werden, wozu u. a. die Auswirkungen von Produkten und Dienstleistungen sowie der Lieferkette gehören. Zum Erzielen der Klimaneutralität müssen wir es schaffen, unsere Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) an die aktuelle Forschung anzupassen und unsere Kapazitäten für die kurzfristige THG-Beseitigung zu erhöhen, um Unternehmen—und der Welt—den Weg zu zeigen, bis spätestens 2050 klimaneutral zu werden, um ein stabiles Klima zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass eine Reihe verschiedener Maßnahmen für ein positives Klima ergriffen werden müssen.
  6. Investition in Innovation: Wesentliche Verpflichtung und Bereitschaft zur Investition in die Beschleunigung der Innovation, um, u. a. in Zusammenarbeit mit anderen, den Wandel zur Klimaneutralität zu erreichen.
  7. Politisches Engagement: Förderung einer öffentlichen Politik, die Fortschritte auf dem Weg zur Klimaneutralität ermöglicht und beschleunigt, sowie Engagement in Gremien wie Handelsverbänden, um dieses Ziel zu erreichen.
  8. Transparenz und Haftung: Öffentliche Berichterstattung und Veröffentlichung von Fortschritten über den Fortschritt hin zur Klimaneutralität gegenüber den Hauptinteressenvertretern, u. a. Investoren, Kunden, Verbrauchern und ggf. Regulierungsbehörden; Teilen von Informationen über bewährte Praktiken zur Klimaneutralität mit allen Interessenvertretern.
  9. Gerechter und nachhaltiger Wandel: Wir sind uns dessen bewusst, dass Randgruppen und einkommensschwache Gemeinschaften die größten Auswirkungen des Klimawandels erfahren. Daher werden wir dazu beitragen, die notwendigen Konditionen zu schaffen, die für das Erreichen effizienter, gerechter und nachhaltiger Klimalösungen für Menschen allen Geschlechts, aller Rassen oder Fähigkeiten benötigt werden.

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