Immobilien als Kapitalanlage: Unser Interview mit Juri Angermann

Gastautor: Rainer Brosy
24.07.2020, 09:35  |  1007   |   |   

Die meisten Menschen, die von Immobilien sprechen, meinen damit den Traum vom Eigenheim. Dass Häuser und Eigentumswohnungen auch als Kapitalanlagen dienen können, wird meistens ausgeblendet. Genau deshalb hat sich Juri Angermann mit seiner Immobilienvermittlung zum Ziel gesetzt, Normalverdienern die Chance zu eröffnen, durch eigene Mieteinnahmen den Traum von finanzieller Unabhängigkeit und Freiheit leben zu können. Der Erfolg gibt ihm recht: Allein im zweiten Jahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von sage und schreibe 9 Millionen Euro. Grund genug für uns, Juri Angermann zu einem Interview einzuladen.

Bild: Juri Angermann, Quelle: Kleever.de

Rainer Brosy: Guten Tag Juri und danke, dass Du Dich für ein Interview zur Verfügung gestellt hast.

Juri Angermann: Hallo Rainer, ich freue mich, hier sein zu dürfen und freue mich auf das Gespräch.

Rainer Brosy: Immobilien als Kapitalanlage – das schreckt immer noch viele Menschen ab. Warum ist das Deiner Meinung nach so?

Juri Angermann: Ich denke, sehr viele Normalverdiener nehmen eine vermietete Immobilie nicht wirklich als Gelegenheit der Kapitalanlage wahr. Zum einen hält sich hartnäckig das Klischee, dass eine solche Kapitalanlage eher für Großverdiener und Spekulanten geeignet ist. Zum anderen schrecken die nominal hohen Investitionssummen viele Menschen ab. Niemand glaubt, dass er eine sechsstellige Summe auch wirklich schultern kann.

Rainer Brosy: Sechsstellige Kaufpreise für Immobilien stellen für viele Menschen sicherlich eine Hürde dar. Müssten sie aber gar nicht, oder?

Juri Angermann: Genau. Wer über ein geregeltes Einkommen und eine saubere Bonität verfügt, hat auch die Chance, eine Immobilie zum Zweck der Vermietung zu erwerben. Was viele Menschen übersehen: Entsprechende Immobilien werden heute sehr günstig finanziert. Der Kredit lässt sich zudem über die Mieteinnahmen im Laufe der Zeit zurückzahlen. Wer zudem alles richtig macht und etwas Glück hat, kann sich auch trotz Kredittilgung noch über einen positiven Cash Flow freuen.

Rainer Brosy: Alles richtig machen? Was meinst Du damit im Detail?

Juri Angermann: Die größte Rendite erzielt eine Immobilie beim Kauf. Somit steht und fällt alles mit dem jeweiligen Objekt. Und genau hier kommen wir von Kleever ins Spiel: Mit einem fairen und qualifizierten Berater wird es deutlich einfacher, passende Objekte zu wirklich guten Preisen zu kaufen. So schaffen es Immobilieneigentümer in jedem Fall, den Löwenanteil der Kredittilgung auch ohne Eigenkapital durch die Miete finanzieren zu lassen.

Rainer Brosy: Das klingt nach einem spannenden und sehr lukrativen Geschäft. Glaubst Du, es ist hauptsächlich Angst, die die Menschen zurückhält?

Juri Angermann: Angst spielt dabei tatsächlich eine große Rolle. Sie stellt eigentlich einen Schutzmechanismus dar, um uns vor Schaden für Leib und Leben zu schützen. Gerade bei geschäftlichen Entscheidungen erweist sie sich oft als schwierig, weil sie gute Entscheidungen verhindert. Darüber hinaus spielt aber auch mangelnde finanzielle Ausbildung eine Rolle. Leider findet diese in der Schule überhaupt nicht statt.

Rainer Brosy: Wären Deiner Meinung nach Fächer wie Geldanlage oder Finanzen also mehr als überfällig?

Juri Angermann: Auf jeden Fall. Kinder sollten möglichst früh lernen, mit Geld umzugehen. Auch die Grundzüge entsprechender Kapitalanlagen wären sehr hilfreich. Im Idealfall verfügt ein 30jähriger junger Mensch bereits über 3-5 fast abbezahlte Immobilien, aus denen der Mieteinnahmen generiert.

Rainer Brosy: Deine Immobilienvermittlung ist vor allem in Rhein-Main-Region aktiv. Eine Herzens- oder Geschäftsentscheidung?

Juri Angermann (lacht): Beides. Die Region ist einfach unglaublich dynamisch. Hier befinden sich mit Düsseldorf, Köln, und Frankfurt am Main gleich 3 der „Big 7 Städte“ in Deutschland, die für den Immobilienmarkt eine besondere Bedeutung haben. Darüber hinaus herrscht hier in den nächsten Jahren ein riesiger Bedarf. In vielen Regionen ist der Wohnungsbedarf nicht mal ansatzweise gedeckt. Besonders hart traf es zuletzt den Main-Kinzig-Kreis: Hier konnten durch Neubauten nur 38% des zusätzlichen Wohnbedarfs befriedigt werden. Somit muss deutlich mehr gebaut werden, was für Immobilienanleger enorme Chancen mit sich bringt. Ähnliche Verhältnisse finden sich auch im Hochtaunuskreis, in Wiesbaden und in Offenbach.

Rainer Brosy: Ich danke Dir für das nette Gespräch und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

Juri Angermann: Danke Rainer, das wünsche ich Dir auch!

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Geschäftsführer
http://www.seoplus.expert/

Rainer Brosy (B.Eng.) betreibt eigene Finanz- und Energieportale und gehört zum Team verschiedener ICO`s.

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