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Renewables Report Kohle wird für Australien zu teuer, Teslas Solargeschäft schwächelt weiter

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Nachrichtenquelle: Shareribs
23.07.2020, 17:40  |  160   |   

Sydney 23.07.2020 - Australische Kohlekraftwerke kämpfen derzeit mit einem wachsenden Wettbewerb mit Solarenergie. Diese könnten nun früher schließen als erwartet. Teslas PV-Geschäft bleibt schwach, die Speichersprarte wächst.

Wie Bloomberg berichtet, haben australische Kohlekraftwerke Probleme mit der wachsenden Konkurrenz durch Solaranlagen. Diese würden dafür sorgen, dass in zunehmendem Maße die Nachfrage nach Kohlestrom während der Tagesstunden zurückgeht.

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Obgleich dies für die CO2-Bilanz positiv wäre, wachsen die Risiken für die Versorgungssicherheit auf dem Kontinent. Dort sehen sich die Betreiber zunehmend unter Druck, die alternden Kraftwerke zu schließen, ohne die Energieversorgung zu gefährden.

Die Chefin des Energy Security Boards Kerry Schott sagte demnach auf einer virtuellen Konferenz, dass einige Kraftwerke im Land nicht mehr ökonomisch zu betreiben seien und teils sehr knappe Margen aufweisen würden. So hat der Ausbau von Wind- und Solarenergie dazu geführt, dass die Strompreise bis auf 40 AUD je MWh gesunken sind, was teils unter den Einkaufspreisen für Kohle liegt. Die Herausforderung für die Versorger sei nun, so Schott, die wegfallenden Kohlekapazitäten durch anderen zuverlässige Energieträge zu ersetzen.

Bei Bloomberg New Energy Finance geht man davon aus, dass Australien in den nächsten dreißig Jahren noch deutlich mehr Solaranlagen erhalten wird. Nahe 25 Prozent der Eigenheimbesitzer im Land hätten bereits PV-Anlagen. Bis 2050 wird hier noch ein Wachstum um 500 Prozent für möglich erachtet.

Teslas Solargeschäfts schwächelt weiter, Speichergeschäft verbessert

Tesla hat am Mittwoch seine Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Dabei konnte der Autobauer wieder Gewinne erwirtschaften und sich somit wohl den Zugang zum S&P 500 Index gesichert.

Insgesamt setzte das Unternehmen 6,04 Mrd. USD, wobei auf den Fahrzeugbereich 5,18 Mrd. USD entfielen.

Die Solarsparte des Unternehmens zeigte sich durchwachsen. So wurden PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 27 MW installiert, 23 Prozent weniger als im ersten Quartal und sieben Prozent weniger als im Vorjahresquartal.

Derweil war im Speichergeschäft ein deutliches Plus zu verzeichnen. Insgesamt wurden Speicheranlagen mit einer Kapazität von 419 MWh errichtet, 61 Prozent mehr als im ersten Quartal und ein Prozent mehr als vor einem Jahr.

Tesla klettern um 1,5 Prozent auf 1.614,85 USD.



Der Klimawandel wird die globale Energiewirtschaft in den kommenden Jahren noch vor erhebliche Herausforderungen stellen. Gegenwärtig scheint klar, dass Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind, Wasser und Sonne allein kein Ersatz für fossile Brennstoffe wie Kohle und Öl sein können. Die Arbeit hierzu schreitet zügig voran, der primäre Energiebedarf ist aber derart hoch, dass mittelfristig die Verstromung von Gas einer der wesentlichen Energielieferanten sein wird. Unternehmen wie Nordex oder Envitec Biogas haben in den letzten Jahren die Grundlagen gelegt, um den zunehmend strengen gesetzlichen Anforderung an die Energiewirtschaft Rechnung zu tragen. Die Redaktion von Profiteer hat mit Greenlane Renewables Inc. (WKN: A2PW90) ein Unternehmen gefunden, das in die Fußstapfen von Nordex und Envitec treten könnte:

Greenlane Renewables Inc. ist mit rund 120 Installationen in 18 Ländern bereits heute Weltmarktführer. Greenlane liefert Anlagen für die Aufbereitung von Biogasen zu Bioerdgas bzw. Biomethan auf. Biogase entstehen unter anderem auf Deponien und tragen, wenn sie nicht aufgefangen werden, verstärkt zum Klimawandel bei. Eine der weltweit größten Anlagen für die Aufbereitung von Biogasen, geliefert von Greenlane, steht im mecklenburgischen Güstrow. Laut einem Bericht des Weltbiogasverbandes könnte bei einer umfassenden Installation von entsprechenden Auffanganlagen weltweit durch die Biogasindustrie jährlich rund 4 Mrd. Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden.


Quelle: www.greenlanerenewables.com

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg - bislang werden lediglich zwei Prozent der so entstehenden Rohstoffe aufgefangen und verwertet. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich hier aber gerade in den USA viel getan, was unter anderem beim Greenlane-Wettbewerber Xebec zu einem massiven Kursanstieg beigetragen hat. Es ist wahrscheinlich, dass Greenlane heute dort steht, wo Xebec vor einem Jahr stand. Greenlane Renewables (WKN: A2PW90) gab kurz vor Weihnachten bekannt, dass man in Kalifornien einen Auftrag im Umfang von 8,3 Mio. Dollar für die Aufbereitung von Deponiegas erhalten hat. Das so gewonnene aufbereitete Biogas (RNG) soll dann ins lokale Gasnetz eingespeist werden, das von SoCalGas betrieben wird.

Am 29. Juni wurden nun zwei Aufträge mit einem Volumen von 20,6 Mio. CAD bekanntgegeben. Auch hier ist es ein Unternehmen aus Kalifornien, das auf Greenlanes fortschrittliche Technologie setzt. Die 100%ige Tochtergesellschaft Greenlane Biogas North America Ltd. hat entsprechende Verträge unterzeichnet, bei denen das Pressure Swing Adsorption-Biogasaufbereitungssystem von Greenlane eingesetzt wird. Für Greenlane bedeuten die Aufträge ein Volumen von 185 Prozent des Vorjahresumsatzes von Greenlane Renewables. Die gesamte Mitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/2ZjMOL5

Am. 7. Juli teilte Greenlane Renewables mit, dass man einen Systemliefervertrag mit der brasilianischen Grupo Cocal im Umfang von 2,4 Mio. CAD unterzeichnet habe. Grupo Cocal ist ein Zuckerfabrikbetreiber, bei dem Greenlanes Druckwechseladsorptions-Biogasaufbereitungssystem zum Einsatz kommen soll. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2ZRaVkK

Greenlane Renewables teilte am 2. Juli mit, dass mit Pressure Technologies ein Rahmenvertrag zur Reduktion ausstehender Verbindlichkeiten um 26 Prozent geschlossen wurde. Die Verbindlichkeiten sinken damit auf 5,2 Mio. CAD, wenn eine Aktienposition von Pressure Technologies an greenlane veräußert wird. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3iuDZqo

Paradigm Capital hebt Kursziel für Greenlane Renewables an

Der Analyst Jason Tucker von Paradigm Capital hat das Kursziel für die Aktie von Greenlane Renewables am 6. Juli von 1,20 CAD auf 1,40 CAD angehoben. Grund für den Schritt ist die Bekanntgabe eines Vertrages mit einem Unternehmen in Kalifornien, das ein Volumen von 20,6 Mio. CAD hat, sowie die verringerten Verbindlichkeiten des Unternehmens im Zusammenhang mit Pressure Technologies. Die Kaufempfehlung für die Aktie bestätigte der Analyst in einem Bericht für die Kunden von Paradigm Capital ebenfalls.

Angesichts des wachsenden Bewusstseins für den Klimawandel, haben viele US-Bundesstaaten und Städte angekündigt, sich den Zielen zum Pariser Klimaabkommen verpflichtet zu fühlen. Dementsprechend sorgen politische Entscheidungen, nicht nur in den USA, für ein Umfeld, in dem der Einsatz alternativer Energiequellen zunehmend gefördert wird.

Greenlane Renewables gab am 20. Juli bekannt, dass man einen definitiven Vertrag mit dem SWEN Impact Fund for Transition geschlossen habe, im Rahmen dessen schlüsselfertige Biogasaufbereitung als Dienstleistung angeboten werden soll. Als potentielle Kunden hierfür zählen Projektentwickler und Eigentümer anaerober Fermentationsanlagen oder Deponien, die Biomethan ins Gasnetz einleiten wollen. Die gesamte Mitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/30sKTV8

Bereits heute liegt die installierte Auffangkapazität von Greenlane über jener bekannter Wettbewerber wie Air Liquide oder Xebec. Analyst Ahmad Shaath von Beacon Securities geht davon aus, dass Greenlane sich schneller entwickeln könne als Xebec (400 Mio. CAD Börsenwert), die binnen zwölf Monaten von 0,75 CAD auf 2,68 CAD kletterte, da das Unternehmen größere Aufträge als erwartet gewinnen kann.

Am 30. Juni hat Shaath seine Einschätzung für Greenlane Renewables aktualisiert und das Kursziel von 1,10 auf 1,30 AUD je Aktie angehoben. Die Kaufempfehlung blieb bestehen. Die Aktie bezeichnete der Analyst als "relativ billig" im Bereich Cleantech. Lesen Sie hier mehr: https://bit.ly/2ZtTmH0

Vor diesem Hintergrund scheint die gegenwärtige Bewertung von Greenlane Renewables (WKN: A2PW90) mit 35,8 Mio. CAD und einem Kurspotential von 450 Prozent eine großartige Kaufgelegenheit. Das neueste Profiteer-Update zu Greenlane Renewables finden Sie hier: https://bit.ly/3g9gYHL


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