PALLADIUM Edelmetall verpasst Befreiungsschlag

02.09.2020, 09:08  |  858   |   |   

Es wäre auch zu schön gewesen! Palladium lancierte kürzlich einen vielversprechenden Versuch auf der Oberseite. Der Ausbruch aus der zuletzt an dieser Stelle thematisierten Dreiecksformation nahm Form an - und wie es zunächst schien – auch Fahrt auf. Doch im entscheidenden Moment versagten dem Edelmetall die Kräfte. War es das bereits?

Rückblick. In unserer Kommentierung vom 24.08. hieß es unter anderem „[…] In der Folgezeit bildete das Edelmetall die eingangs thematisierte symmetrische Dreiecksformation (orange dargestellt) aus. Noch ringt das Edelmetall um eine Richtung, doch der Umstand, dass Palladium in die Spitze des Dreiecks gelaufen ist, lässt nun erwarten, dass eine Entscheidung bevorstehen könnte.  Symmetrische Dreiecksformationen bringen es jedoch mit sich, dass über eine Ausbruchsrichtung spekuliert werden kann. Zudem ist die Gefahr von Fehlsignalen nicht zu unterschätzen. Vor diesem Hintergrund erlangen die Horizontalwiderstände bei 2.250 US-Dollar sowie bei 2.330 US-Dollar (Juli-Hoch) eine große Bedeutung. Sollte es darüber gehen, würde sich ein potentielles Ausbruchsszenario manifestieren. Ähnliches gilt in Bezug auf die Unterseite. Bei einem abwärtsgerichteten Ausbruch käme den Unterstützungen bei 2.050 US-Dollar und 1.950 US-Dollar eine  große Bedeutung zu.“

Die „Geschichte“ nahm ihren Lauf. Palladium brach aus der Dreiecksformation (nun rot dargestellt) über deren Oberseite aus. Der Ausbruch gewann an Relevanz, als Palladium die 2.250 US-Dollar überspringen konnte. Damit war der Weg in Richtung 2.330 US-Dollar frei. Diese aus unserer Sicht entscheidende Hürde musste überwunden werden, um den so wichtigen Befreiungsschlag landen zu können. Damit wäre die Bodenbildung entscheidend vorangekommen. Zudem hätte sich für Palladium weiteres Aufwärtspotential eröffnet. Doch in diesem entscheidenden Moment verpasste es Palladium, diese Vorentscheidung zu erzwingen…  

Dass es Palladium nicht gleich im ersten Anlauf gelang, die 2.330er Marke mit Pauken und Trompeten zu überspringen, ist zwar „ärgerlich“, aber noch kein Beinbruch. Noch hält sich Palladium oberhalb von 2.250 US-Dollar und befindet sich damit in einer vergleichsweise komfortablen Lage, um jederzeit erneut Vorstöße in Richtung 2.330 US-Dollar lancieren zu können. 

Kurzum: Palladium hat die erste Chance „vergeigt“, auf der Oberseite eine wichtige Weichenstellung zu erzwingen. Solange das Edelmetall aber oberhalb von 2.250 US-Dollar notiert, befindet es sich in einer vergleichsweise guten Ausgangslage. Unter die 2.050 US-Dollar sollte es nun jedoch nicht gehen. Anderenfalls muss die Lage neu bewertet werden.
 

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