paragon-Chef Klaus Dieter Frers „Unser Blick geht klar nach vorne“

Nachrichtenquelle: Anleihen Finder
04.09.2020, 08:50  |  241   |   |   


Halbjahreszahlen – die paragon GmbH & Co. KGaA legt stark Corona-beeinflusste Halbjahreszahlen vor, blickt aufgrund der hochgefahrenen Produktion und der raschen Erholung des China-Geschäftes aber positiv in das zweite Halbjahr. Trotz drastischer Corona-bedingter Umsatzeinbußen erwartet die Geschäftsführung im Gesamtjahr 2020 einige operative Kennzahlen auf Vorjahresniveau und setzt vor allem auf die kommenden beiden Jahre.

Halbjahresergebnis von -8,1 Mio. Euro

Nach positiven Ertragssteuern von 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: positive Ertragssteuern von 0,3 Mio. Euro) erwirtschaftete der paragon-Konzern im Berichtszeitraum ein Ergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit in Höhe von -8,1 Mio. Euro (Vorjahr: -4,0 Mio. Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von -1,80 Euro (Vorjahr: -0,89 Euro).

Unter Berücksichtigung der um 13,3 % reduzierten sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 6,5 Mio. Euro (Vorjahr: 7,5 Mio. Euro) ergibt sich ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 3,4 Mio. Euro (Vorjahr: 5,1 Mio. Euro), was einer EBITDA-Marge von 6,8 % entspricht (Vorjahr: 8,0 %). Nach erhöhten Abschreibungen von 8,9 Mio. Euro (Vorjahr: 6,9 Mio. Euro) ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf -5,6 Mio. Euro (Vorjahr: -1,8 Mio. Euro) zurück. Die EBIT-Marge beläuft sich entsprechend auf -11,2 % (Vorjahr: -2,8 %).

In den Monaten Juli bis Dezember erwartet paragon deutlich positive Impulse für die Ergebnisstruktur, nachdem bereits im Juni eine EBITDA-Marge von 17 % erreicht werden konnte.

INFO: Der Geschäftsbereich Elektromobilität wird als nicht fortgeführter Geschäftsbereich ausgewiesen. Das Ergebnis aus nicht fortgeführten Geschäftsbereichen beträgt im ersten Halbjahr -21,8 Mio. Euro (Vorjahr: -3,9 Mio. Euro).

„Delle in Umsatzentwicklung im Juni nahhaltig behoben“

„Unser Blick geht klar nach vorne. Die Folgen aus der sechswöchigen Schließung unserer Produktionsstandorte erschienen zunächst schwerwiegend – letztlich konnten wir hier aber zeitnah und effektiv gegensteuern. Die Delle in unserer Umsatzentwicklung war bereits im Juni nachhaltig behoben, wobei uns die hohe Nachfrage im chinesischen Markt geholfen hat, der zu rund 40 % direkt oder indirekt beliefert wird. Aber auch das Wiedererstarken des Fahrzeugabsatzes einiger Schlüsselkunden trägt dazu bei, dass unsere Auslieferungen wieder auf Vorjahresniveau sind.“, sagt Klaus Dieter Frers, CEO und Gründer von paragon.

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