HENKEL IM FOKUS Vorsicht bleibt trotz Geschäftserholung geboten

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
06.11.2020, 08:38  |  166   |   |   

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Nachdem die Corona-Krise beim Konsumgüterkonzern Henkel im ersten Halbjahr spürbar auf Umsatz und Ergebnis gedrückt hat, ist zuletzt die Zuversicht gestiegen. Nach einem guten Sommerquartal wagten die Düsseldorfer auch wieder eine Prognose. Die Delle wird Henkel 2020 jedoch nicht mehr ausbügeln können. Was beim Unternehmen los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

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Der Persil-Hersteller ist im dritten Quartal organisch auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Waren im zweiten Quartal die Erlöse auf dieser Basis noch um mehr als 9 Prozent gefallen, stiegen sie in den Monaten Juli bis September bereinigt um Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe nach vorläufigen Zahlen um 3,9 Prozent auf rund 5 Milliarden Euro.

Dabei trugen alle Bereiche bei. So hatte die größte Sparte des Konzerns, das Klebstoffgeschäft, in der Krise zunächst stark unter dem Rückgang der Industrie- und Automobilproduktion gelitten. Henkel zufolge erholte sich die Sparte im Vergleich zum Vorquartal. Auch das Kosmetikgeschäft mit Marken wie Schwarzkopf und Fa zog an. Zuvor hatte die wochenlange Schließung vieler Friseursalons bei Henkel auf die Erlöse gedrückt. Weiterhin gut lief das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln. Die ausführlichen Umsatzzahlen will Henkel am 10. November vorlegen.

Auch traut sich das Management nun wieder eine Prognose zu. Henkel erwartet einen organischen Umsatzrückgang von bis zu zwei Prozent. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern Erlöse von 20,1 Milliarden Euro erzielt und für 2020 ursprünglich ein Plus von bis zu zwei Prozent erwartet - den Ausblick dann aber im April wegen der Corona-Krise kassiert.

Von den Erlösen sollen nun 13 bis 13,5 Prozent als bereinigter Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) hängen bleiben. Im vergangenen Jahr hatte die Marge noch 16 Prozent erreicht. Für 2020 hatte der Vorstand vor der Corona-Krise wegen höherer Investitionen rund 15 Prozent im Auge gehabt.

Auch beim bereinigten Gewinn je Vorzugsaktie hatte die Henkel-Führung in diesem Jahr von Anfang an mit einem Rückgang gerechnet. Allerdings sollte dieser bei konstanten Wechselkursen unter 10 Prozent bleiben. Jetzt geht das Management von einem Einbruch um 18 bis 22 Prozent aus. Konzernchef Knobel erwartet, dass sich die Pandemie auch im vierten Quartal auf das Geschäft auswirken wird.


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