Studie untersucht Auswirkungen des Patientenblutmanagementprogramms mit Masimo SpHb, einem nicht invasiven, kontinuierlichen Hämoglobin-Monitoring, bei postoperativen Krebspatienten

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
17.11.2020, 18:10  |  295   |   |   

Masimo (NASDAQ: MASI) gab heute die Ergebnisse einer in Blood Transfusion veröffentlichten Studie bekannt, in der Dr. Lucia Merolle und Kollegen der Azienda USL-IRCCS von Reggio Emilia, Italien, die Auswirkungen der Anwendung eines Patientenblutmanagementprogramms, einschließlich der Nutzung eines nicht invasiven und kontinuierlichen Hämoglobin-Monitorings, Masimo SpHb, auf die Versorgung postoperativer Krebspatienten untersuchten.1 Die Studie ergab, dass sich durch die Verwendung von SpHb als Teil eines Patientenblutmanagementprogramms nicht nur die Häufigkeit der Zweckmäßigkeit postoperativer Bluttransfusionen erhöhte, sondern sich auch die Gesamtzahl und die durchschnittliche Anzahl der pro Patient transfundierten Bluteinheiten verringerte.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20201117006076/de/

Masimo Radical-7 with SpHb (Photo: Business Wire)

Masimo Radical-7 with SpHb (Photo: Business Wire)

Patientenblutmanagement (PBM) ist „ein evidenzbasierter, multidisziplinärer Ansatz zur Optimierung der Versorgung von Patienten, die möglicherweise Bluttransfusionen benötigen.“ Die Forscher erkannten, dass das PBM spezifische Vorteile für Patienten der chirurgischen Onkologie haben könnte. Daher implementierten sie ein zweistufiges PBM-Programm und verglichen drei Gruppen postoperativer erwachsener Krebspatienten, die sich zwischen 2014 und 2017 einer größeren Operation unterzogen hatten. Schritt 1 des PBM umfasste Seminare und Schulungen, die darauf ausgerichtet waren, dem für die postoperative Versorgung zuständigen Halbintensivpflegepersonal die Grundsätze des PBM zu vermitteln. In Schritt 2 des PBM kam die Verwendung von SpHb hinzu, das mit Masimo Radical-7 Pulse CO-Oximetern mit SpHb überwacht wurde. Im Rahmen von Audit 1 wurden die Daten von 200 Patienten überprüft, deren postoperative Versorgung kein PBM beinhaltete. Audit 2 wurde bei 200 Patienten durchgeführt, deren Behandlung PBM der Stufe 1 umfasste, und Audit 3 wurde bei 200 Patienten durchgeführt, deren Behandlung PBM der Stufe 2 zusammen mit kontinuierlicher SpHb-Überwachung umfasste.

Anhand von Leitlinien, die von der italienischen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (SIMTI) entwickelt wurden, stellten die Forscher fest, dass die Zweckmäßigkeit von Transfusionen von 38 % bei Patienten aus Audit 1 auf 75 % bei Patienten aus Audit 2 (PBM Stufe 1) bzw. auf 79 % bei Patienten aus Audit 3 (PBM Stufe 2 mit SpHb) stieg. Die Gesamtzahl der transfundierten Erythrozyteneinheiten (red blood cell, RBC) war bei den Patienten aus Audit 1 und Audit 2 ähnlich (52 bzw. 58 Einheiten), fiel jedoch bei der Ergänzung des PBM um die SpHb-Überwachung (Audit 3) auf 39 Einheiten. Die durchschnittliche Zahl der transfundierten RBC-Einheiten war bei den Patienten aus Audit 1 und Audit 2 gleich (1,8 Einheiten/Patient), aber auch hier fiel der Mittelwert bei Ergänzung um die SpHb-Überwachung (Audit 3) auf 1,3 Einheiten/Patient.

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