Devisen: Euro leidet unter Corona-Verunsicherung und schwachen Konjunkturdaten
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Devisen Euro leidet unter Corona-Verunsicherung und schwachen Konjunkturdaten

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
25.01.2021, 21:03  |  164   |   |   

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro ist am Montag im US-Handel unter Druck geblieben. Zuletzt konnte sich die Gemeinschaftswährung nur etwas von ihren Tagestief bei 1,2116 US-Dollar absetzen und kostete 1,2138 Dollar. Im frühen europäischen Geschäft hatte sie noch in der Nähe von 1,22 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2152 (Freitag: 1,2158) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8229 (0,8225) Euro.

An den europäischen Finanzmärkten sorgte ein ungutes Gemisch aus Corona-Verunsicherung und schwachen Konjunkturdaten für schlechte Stimmung. Der US-Dollar, der von vielen Anlegern als eine Art Rückzugsort in ungewissen Zeiten angesehen wird, profitierte von der Entwicklung. Der Euro verlor dagegen an Wert.

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Viele Anleger waren zum Wochenstart verunsichert. Hierzu trugen zum einen Sorgen über mehrere Corona-Mutationen, etwa aus Großbritannien und Südafrika, bei. Hinzu kamen Probleme bei der Impfstofflieferung. Darüber hinaus kündigte der US-Pharmakonzern Merck & Co an, sein in der Entwicklung befindliches Impfstoffprogramm aufgrund schlechter Testdaten einzustellen.

Konjunkturdaten aus Deutschland fielen schwach aus und verstärkten die trübe Stimmung an den Märkten. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands bedeutendster Konjunkturindikator, fiel im Januar merklich und überraschend deutlich zurück. Dies bestätigte die Erwartung vieler Bankökonomen, dass die deutsche Wirtschaft und auch die Eurozone zum Jahresstart erneut schrumpfen dürften./la/he


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