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Länder wollen Impfkapazitäten stark ausbauen - Hoffnung auf Lockerung

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
25.02.2021, 17:55  |  203   |   |   

(neu: Hessen und Intensivmediziner in den letzten beiden Absätzen ergänzt)

BERLIN (dpa-AFX) - Mit der Ankunft von mehr Impfstoffen rechnen die Bundesländer bis Anfang April mit einem deutlichen Fortschritt bei den Impfungen gegen das Coronavirus. In mehreren Ländern könnten die Impfkapazitäten bis dahin verdoppelt werden, wie aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht. Mehr Impfungen können gleichbedeutend sein mit mehr Freiraum für die Bürger. Ziel müsse es sein, einen Alltag zu ermöglichen, der Sicherheit bietet, aber auch praktikabel ist, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) "Zeit Online" (Donnerstag).

Die Länder hoffen auf einen schnellen Ausbau der Impf-Kapazität. In Bayern zum Beispiel soll sie von 46 000 Impfungen pro Tag bis April auf 111 000 steigen. In Baden-Württemberg könnten bis zu 60 000 Impfungen erfolgen. Derzeit sind es 14 000 bis 19 000. Zuwächse bis hin zu einer Verdopplung oder gar Vervielfachung der Möglichkeiten sind nach Länderangaben auch in Bremen, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein oder Thüringen möglich.

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier räumte ein, dass der Start der Impfkampagne nicht perfekt gewesen sei. Gleichzeitig forderte er die Bundesbürger auf, beim Impfen gegen das Coronavirus weniger wählerisch zu sein. "Alle von der Europäischen Union zugelassenen Impfstoffe sind wirksam, sind verträglich", sagte Steinmeier am Donnerstag in einer Online-Veranstaltung vor Mitarbeitern aus dem Gesundheitswesen in Bayern.

Mit größeren Impfstoffmengen können die Länder bis Anfang April rechnen. So kündigte der Hersteller Biontech bis Ende März eine Gesamtmenge von mehr als 11,5 Millionen Impfdosen an. Von Moderna sollen bis dahin 1,8 Millionen Dosen an die Länder ausgeliefert werden. Hinzu kommen voraussichtlich rund 5,6 Millionen Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca . Insgesamt könnten also bis dahin knapp 19 Millionen Impfdosen ausgeliefert worden sein.

Ob in Kürze auch in Hausarztpraxen flächendeckend geimpft werden kann, ist nach Angaben der Länder noch unklar. Einige wie Bayern, Brandenburg, Niedersachsen oder Rheinland-Pfalz planen erste Pilotprojekte. Brandenburg etwa will in einem Modellversuch bis zu 50 Hausarztpraxen einbinden. In anderen Ländern wie Hessen oder Schleswig-Holstein wollen sich die Verantwortlichen zunächst auf die Impfzentren konzentrieren oder planen noch nicht mit den Hausarztpraxen.


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