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DGAP-News ARAMEA: DISCO-Fieber lässt Kurse bei Nachranganleihen tanzen (deutsch)

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
20.04.2021, 10:30  |  117   |   |   

ARAMEA: DISCO-Fieber lässt Kurse bei Nachranganleihen tanzen

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DGAP-News: Aramea Asset Management AG / Schlagwort(e): Fonds/Marktbericht ARAMEA: DISCO-Fieber lässt Kurse bei Nachranganleihen tanzen

20.04.2021 / 10:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Hamburg, 19. April 2021

ARAMEA: DISCO-Fieber lässt Kurse bei Nachranganleihen tanzen

die Achtziger waren nicht nur die große Zeit der Discos mit unvergessenen Hits, sondern auch ein Zeitraum, in dem sogenannte DISCO-Anleihen aufgelegt wurden. DISCOs - kurz für Discounted Perpetual Floating Rate Notes (FRNs) - wurden damals als regulatorisches Eigenkapital, sogenannte ewige Anleihen mit unbegrenzter Laufzeit, begeben. Dadurch dass diese Papiere in der Regel nur einen geringen Aufschlag gegenüber Staatsanleihen hatten und an den kurzen variablen Zins - meist LIBOR - gekoppelt sind, notierten sie in Zeiten fallender Zinsen oft mit hohen Preisabschlägen, um den vergleichsweise niedrigen Kupon auszugleichen (häufig unter 90 % vom Nominalwert). Andersherum reagieren diese Titel nun auf die jüngsten Zinsanstiege, da der Kupon regelmäßig (jährlich oder häufiger) neu festgesetzt wird.

"DISCOs waren lange ein tot geglaubtes Segment im Nachrangbereich", kommentiert Sven Pfeil, ARAMEA-Vorstand und Fondsmanager der auf Nachranganleihen in Sondersituationen spezialisierten Fonds ARAMEA Rendite Plus (WKN A0NEKQ) sowie ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig (WKN A2DTL7) die Situation. Durch das Öffnen der Geldschleusen zur Konjunkturbelebung seien die Risiken von Zinserhöhungen nun aber - nicht nur in den USA - eher gestiegen und zusätzlich die Kreditrisiken tendenziell gesunken. Anders als die bekanntlich im Haupt-Fokus der ARAMEA-Fonds stehenden CMS-Anleihen, also nachrangige Papieren (T1-Anleihen), die 2022 ihre
Eigenkapital-Anrechenbarkeit - Basel III bedingt - verlieren und daher mit großer Wahrscheinlichkeit von den Emittenten gekündigt werden, könnten DISCOs noch bis Mitte 2025 anrechenbar bleiben.

Das ist ein Grund, warum diese Papiere bislang vom Markt oftmals links liegen gelassen wurden. Dies hat sich in den letzten Tagen aber radikal geändert: Letzte Woche hat die National Westminster Bank (ehemals Royal Bank of Scotland) eines ihrer Papiere, Primary Capital FRNs "Series C" (ISIN: LU0001547172) gekündigt und damit den Markt überrascht. Das Papier verzeichnete einen Kurssprung von 96% auf 100%. "Wichtiger als dieser Wertbeitrag ist jedoch die damit einhergehende Signalwirkung auf alle anderen Papiere, dass eben nicht nur CMS-Papiere, sondern auch DISCO-Anleihen schon früher vom Markt genommen werden könnten", ist sich ARAMEA-Co-Fondsmanager Andreas Meyer sicher. "Am letzten Mittwoch bat Societé General zum Tanz und kündigte ein 1986 emittiertes, auf US-Dollar lautendes Papier (ISIN: FR0008202550), welches ebenfalls an den LIBOR gekoppelt ist", freut sich der Experte. Damit komme hier noch mehr Phantasie in den Markt.


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