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Im Abgasskandal von Fiat-Chrysler verpestet Wohnmobil mit Euro-6b-Motor die Umwelt / Grenzwert um den Faktor 19 überschritten / Dr. Stoll & Sauer rät Verbrauchern zum Klagen

Nachrichtenagentur: news aktuell
22.04.2021, 10:15  |  196   |   |   

Lahr (ots) - Im Diesel-Abgasskandal von Fiat-Chrysler Automobiles (FCA, jetzt
Stellantis) haben Untersuchungen an einem Euro-6b-Motor enorme Abweichungen von
den gesetzlichen Abgaswerten ergeben. Der 2.3l-Multijet2-Motor mit 130 PS ist in
einem Wohnmobil verbaut. Wie das ARD-Magazin Plusminus am 21. April 2021
berichtete, ergaben die durchschnittlichen Messungen des Stickoxidausstoßes
einen Wert von 1.520 mg/km - erlaubt sind bei der Abgasnorm Euro 6 für das
Fahrzeug 125 mg/km. Damit überschreitet das Fahrzeug den Grenzwert
durchschnittlich um den Faktor 12,2. Der Abgasskandal bei FCA erfasst die
Reisemobilbranche mit voller Wucht. Die Dr. Stoll & Sauer
Rechtsanwaltsgesellschaft mbH rät betroffenen Verbrauchern zur anwaltlichen
Beratung und empfiehlt dafür den kostenlosen Online-Check
(https://www.dr-stoll-kollegen.de/abgasskandal/klageweg-pruefen) . Die Kanzlei
gehört zu den führenden im Abgasskandal. Die Inhaber haben in der
VW-Musterfeststellungsklage für 260.000 Verbraucher einen 830-Millionen-Euro-
Vergleich (https://www.dr-stoll-kollegen.de/news-urteile/abgasskandal/diesel-abg
asskandal-vw-zahlt-teilnehmer-der-musterfeststellungsklage) ausverhandelt und
Rechtsgeschichte (https://www.dr-stoll-kollegen.de/news-urteile/abgasskandal/end
e-der-musterklage-27000-verbraucher-lehnen-vw-vergleich-ab-kanzlei-dr)
geschrieben.

Auch Euro-5-Motoren fallen bei der Abgasmessung durch

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat bei Abgasmessungen ihres
Emissions-Kontroll-Instituts (EKI) erneut massive Grenzwertüberschreitungen bei
Wohnmobilen festgestellt. Bereits im Dezember 2020 standen zwei Wohnmobile mit
Fiat-Motoren der Abgasnorm Euro 5 zur Begutachtung an. Die Kanzlei Dr. Stoll &
Sauer hatte damals die Untersuchungen angestoßen. Dabei zeigte ein Wohnmobil von
Dethleffs im Durchschnitt aller durchgeführten Messungen NOx-Emissionen von
2.779 mg/km auf und überschritt den NOx-Grenzwert damit um den Faktor 9,9 - ein
Wohnmobil von Pilote lag mit durchschnittlich 1.926 mg/km um den Faktor 6,9 über
dem Grenzwert. (https://www.dr-stoll-kollegen.de/news-urteile/abgasskandal/reise
mobile-mit-fiat-ducato-motor-sprengen-abgasgrenzwerte-dr-stoll-sauer-hat-modelle
-von-dethleffs-und-pilote-getestet-verbraucherkanzlei-raet-zum-schnellen-klagen)

Aktuell hat das Institut ein Wohnmobil von Challenger für das ARD-Magazin
Plusminus getestet. Die Ergebnisse sind wiederum schockierend - besonders bei
einem Kaltstart und geringen Außentemperaturen zwischen +1 und +2 Grad Celsius.
In diesem Fall stiegen die NOx-Emissionen mit 2.377 mg/km bis auf das 19-fache
des Grenzwerts an. Für die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer ist klar, dass Fiat
gewaltig bei der Abgasreinigung gespart hat. Letztlich funktioniert sie gar
nicht. Die Verbraucher-Kanzlei Dr. Stoll & Sauer hat bereits erste Klagen gegen
FCA eingereicht und eine Verurteilung am Landgericht Stade erzielen können ( Az.
2 0 12/21 (https://www.dr-stoll-kollegen.de/news-urteile/abgasskandal/dr-stoll-s
auer-erwirkt-im-diesel-abgasskandal-verurteilung-von-fiat-chrysler-stellantis-la
ndgericht-stade-faellt-versaeumnisurteil-rechtsprechung-klar-auf-verbraucherseit
e) ).

Die Verbraucher haben ein mangelhaftes Fahrzeug zu einem überhöhten Preis
erworben. Auf dem für Reise- und Wohnmobilen wichtigen Gebrauchtmarkt wird es zu
einer erheblichen Wertminderung der Fahrzeuge durch den Skandal kommen. Die
Verbraucher sind damit zweimal getäuscht und geschädigt worden. Die Kanzlei rät
den betroffenen Verbrauchern dazu, sich anwaltlich beraten zu lassen. Im
kostenfreien Online-Check (https://www.dieselskandal-anwalt.de/klageweg-pruefen)
der Kanzlei lässt sich der richtige Weg aus dem Diesel-Abgasskandal
herausfinden. Die Fälle werden individuell geprüft, ehe man sich auf ein
gemeinsames Vorgehen gegen den Autobauer einigt.

Politik bringt Abgasskandal in die Reise- und Wohnmobilbranche

Der seit 2016 in Deutschland schwelende Abgasskandal bei Fiat Chrysler ist im
Sommer 2020 im Zuge von Durchsuchungen von FCA-Büroräumen durch die
Staatsanwaltschaft Frankfurt wieder an die Öffentlichkeit gekommen. (https://www
.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/fiat-durchsuchungen-wegen-diesel-betrugsverda
chts-a-eae82b3a-74fa-4fcd-822d-af6e9126d4d3) Es geht um den Verdacht des
Betrugs. An Dieselmotoren hat FCA die Abgasreinigung so manipuliert, dass die
gesetzlichen Stickoxid-Grenzwerte nur auf dem Prüfstand und nicht im
Normalbetrieb auf der Straße eingehalten werden. Der Fall ist im Resultat
vergleichbar mit dem Abgasskandal bei der VW AG. Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und
Deutsche Umwelthilfe (DUH) waren FCA auf die Schliche gekommen. Die
EU-Kommission hat deshalb gegen Italien ein Vertragsverletzungsverfahren
eingeleitet. Involviert ist auch der heutige Bundesverkehrsminister Andreas
Scheuer und sein Vorgänger Alexander Dobrindt (beide CSU). Gemeinsam sorgten sie
2016 dafür, dass die von Fiat manipulierten Motoren auch in Reise- und
Wohnmobilen von beinahe allen Herstellern verbaut werden konnten - mit einer
vorläufigen Typgenehmigung.

Die Verbraucher sind natürlich verunsichert. Viele Liebhaber der
Freizeitfahrzeuge haben ein Leben lang auf ihr WoMo gespart oder die
Lebensversicherung hinein investiert. Der Traum, den Lebensabend mit Reisen zu
genießen, ist massiv gefährdet. Und die Sorgen der Camper sind durchaus
berechtigt: Laut Staatsanwaltschaft Frankfurt sollen rund 200.000
Freizeitfahrzeuge betroffen sein. Die Motoren sind nicht genehmigungsfähig und
es drohen Fahrverbote und Stilllegungen.
(https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4970/4659024) Die Dummen dürfen nicht
die Verbraucher sein, ist für die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer wichtig. Die
Verantwortlichen in Politik und Unternehmen müssen zur Verantwortung gezogen
werden. Wie schon der Fall VW gezeigt hat, ist Klagen die einzige Möglichkeit
für die geschädigten Verbraucher, zu ihrem Recht zu kommen.

Dr. Stoll & Sauer führte Musterfeststellungsklage gegen VW mit an

Bei der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH handelt es sich
um eine der führenden Kanzleien im Abgasskandal. Die Kanzlei ist unter anderem
auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert und führte mehr als 10.000 Klagen
gegen Banken und Fondsgesellschaften. Im Widerrufsrecht bezüglich
Darlehensverträge wurden mehr als 5.000 Verbraucher beraten und vertreten.
Daneben führt die Kanzlei mehr als 19.000 Gerichtsverfahren im Abgasskandal
gegen Hersteller, Händler und die Bundesrepublik Deutschland bundesweit, konnte
bereits tausende positive Urteile erstreiten und über 10.000 Vergleiche
zugunsten der Verbraucher abschließen.

In dem renommierten JUVE Handbuch 2017/2018, 2018/2019 und 2019/2020 wird die
Kanzlei in der Rubrik Konfliktlösung - Dispute Resolution,
gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten besonders empfohlen für den Bereich
Kapitalanlageprozesse (Anleger). Die Gesellschafter Dr. Ralf Stoll und Ralph
Sauer führten in der RUSS Litigation Rechtsanwaltsgesellschaft mbH für den
Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) außerdem die Musterfeststellungsklage
gegen die Volkswagen AG, handelten für 260.000 Verbraucher einen
830-Millionen-Vergleich aus und schrieben mit Abschluss des Verfahrens am 30.
April 2020 deutsche Rechtsgeschichte. Im JUVE Handbuch 2019/2020 wird die
Kanzlei für ihre Kompetenz beim Management von Massenverfahren als marktprägend
erwähnt.

Pressekontakt:

Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Einsteinallee 1/1
77933 Lahr
Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0
Fax: 07821 / 92 37 68 - 889
Mobil für Presseanfragen: 0160/5369307
mailto:kanzlei@dr-stoll-kollegen.de
mailto:christoph.rigling@dr-stoll-kollegen.de
https://www.dr-stoll-kollegen.de/

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/105254/4895682
OTS: Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
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