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ROUNDUP Software AG weiter mit Umsatzschwund - Aktie verliert deutlich - Seite 2

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
23.04.2021, 11:16  |  130   |   |   

JPMorgan-Analystin Stacy Pollard sprach von durchwachsenen Ergebnissen, während die Firma ihre Produkte weiter auf das Abo-Modell umstelle. Die Vertragsabschlüsse hätten leicht besser gelegen als vom Markt erwartet, während der Umsatz etwas schwächer abgeschnitten habe. Deutlich besser als gedacht hätten sich die Darmstädter beim operativen Ergebnis geschlagen. Analyst Knut Woller von der Baader Bank sah das ähnlich. Alles in allem sei es jedoch der erwartet schwache Jahresauftakt gewesen.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen fiel um 38 Prozent auf 24,5 Millionen Euro. Die entsprechender Marge lag bei 13,4 Prozent - fast 6 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Dieses Jahr will der Konzern ohnehin noch einmal 30 bis 40 Millionen Euro ins künftige Wachstum investieren und nimmt dafür einen weiteren Rückgang der operativen Marge in Kauf. Mit den in Aussicht gestellten 16 bis 18 Prozent soll aber dieses Jahr der Tiefpunkt bei der Profitabilität durchschritten werden.

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"Richtig zulegen werden wir bei der Marge, wenn die Erneuerungsrunden der üblicherweise dreijährigen Laufzeiten unserer Abo-Verträge zum Tragen kommen", sagte Heiden. Ab 2023 sind in der Mittelfristplanung wieder Margen von 25 bis 30 Prozent vorgesehen, kommendes Jahr soll es deswegen wieder aufwärts gehen.

Grundsätzlich sieht sich die Software AG gut aufgestellt. Um in den kommenden Jahren wirklich Schwung aufzunehmen, will das Unternehmen sich aber jetzt stärker bei den Kunden einnisten. "Die Tendenz zur Digitalisierung wird mit dem Ende der Pandemie nicht aufhören, insofern haben wir Rückenwind aus dem Makroumfeld", sagte Heiden. "Wir setzen darauf, als unabhängiger Partner der Kunden dann auch mit unserem Abo-Modell von einer höheren Erneuerungsrate zu profitieren."

Zum einen will die Software AG in den Gesprächen rund um Vertragserneuerungen auch weitere Produkte verkaufen, so Heiden. Aber dazu könnten auch noch wie bereits in Aussicht gestellt Zukäufe gemacht werden. "Wir haben den Prozess unserer Suche nach Übernahmegelegenheiten in den vergangenen Wochen intensiviert", sagte der Finanzchef. "Vor allem suchen wir im Digitalgeschäft - mit unserem Portfolio dort ist nichts falsch, aber wir wollen den Kunden noch die ein oder andere Abrundung anbieten können."/men/mis/jha/


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