checkAd

ROUNDUP 2 Corona belastet Fresenius und Tochter FMC - Ausblicke bestätigt

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
06.05.2021, 15:25  |  290   |   |   

(neu: Aussagen aus der Analystenkonferenz, mehr Hintergrund, Aktienkurse aktualisiert)

BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Die anhaltende Corona-Pandemie hat dem Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius zum Jahresstart Umsatz- und Ergebniseinbußen beschert. Im US-Geschäft der auf Flüssigmedizin und klinische Ernährung spezialisierten Tochter Kabi hakte es, ebenso beim Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC ). Dennoch hält Fresenius-Chef Stephan Sturm an seinen Zielen fest - und setzt dabei auch auf die Impfkampagnen.

Die Fortschritte bei den Impfungen gäben Anlass zu Hoffnungen, betonte Sturm laut Mitteilung vom Donnerstag. Für eine Entwarnung sei es aber zu früh. "Wir werden insbesondere in den kommenden Monaten noch mit dem Virus und seinen vielfältigen Auswirkungen umgehen müssen", so der Manager. Die Bad Homburger gehen weiterhin davon aus, dass sich die Rahmenbedingungen in wichtigen Märkten erst in der zweiten Jahreshälfte "spürbar" verbessern werden.

Handeln Sie Ihre Einschätzung zu DAX Performance!
Long
Basispreis 14.699,47€
Hebel 14,93
Ask 10,70
Short
Basispreis 16.778,45€
Hebel 14,93
Ask 10,66

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Zu dem wegen der schwierigen Situation bereits im Frühjahr verkündeten Effizienzprogramm hieß es, der Konzern treibe seine Planungen weiter voran. In den vergangenen Wochen seien die einzelnen Konzerntöchter mit Blick auf Einsparpotenziale auf der Kostenseite und einen möglichen Umbau genau untersucht worden, sagte Sturm während einer Analystenkonferenz. Im Krankenhausgeschäft etwa könnten einzelne Häuser verkauft, andererseits aber das ambulante Geschäft ausgebaut und der Aufbau von Spezialzentren vorangetrieben werden. Die Überprüfung bei FMC brauche unterdessen mehr Zeit, so Sturm. Konkreteres dürfte es damit erst zur Halbjahresbilanz im Sommer geben.

Mit dem Jahresstart zeigte sich der Fresenius-Lenker zufrieden. "Wir haben es geschafft, aus eigener Kraft zu wachsen, obwohl das erste Quartal des Vorjahres weniger stark von der Pandemie beeinträchtigt war". Das stimme ihn optimistisch, "dass wir unsere gesteckten Ziele erreichen können."

Im ersten Quartal 2021 belasteten den Konzern auch Wechselkurseffekte. Bereinigt um diese legten die Erlöse im Vorjahresvergleich um 3 Prozent zu, sanken jedoch nominal um 2 Prozent auf knapp 9 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) ging um 11 Prozent auf rund eine Milliarde Euro zurück. Der bereinigte Gewinn sank um 6 Prozent auf 435 Millionen Euro. Damit schnitt Fresenius jedoch besser ab als von Analysten erwartet.


Seite 1 von 2
Fresenius Medical Care Aktie jetzt über den Testsieger (Finanztest 11/2020) handeln, ab 0 € auf Smartbroker.de



Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

ROUNDUP 2 Corona belastet Fresenius und Tochter FMC - Ausblicke bestätigt Die anhaltende Corona-Pandemie hat dem Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius zum Jahresstart Umsatz- und Ergebniseinbußen beschert. Im US-Geschäft der auf Flüssigmedizin und klinische Ernährung spezialisierten Tochter Kabi hakte es, ebenso beim …

Community

Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel