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USD / JPY Greenback entsagt der Schwerkraft

Der US-Dollar konnte auch zuletzt das Momentum gegen den Yen hochhalten.

Der US-Dollar konnte auch zuletzt das Momentum gegen den Yen hochhalten. Im Ergebnis hat der Greenback den nächsten Meilenstein erreicht und ist über die 130er Marke vorgedrungen. 

So ganz überraschend kam diese Entwicklung nicht. Bereits in unserem Kommentar vom 30.03. hieß es hierzu „[…] Den Grundstein für die aktuell zu beobachtende fulminante Aufwärtsbewegung legte der US-Dollar mit dem Ausbruch über die Widerstände bei 115,5 JPY und 116,3 JPY. Danach knackte der US-Dollar den „alten“ Widerstand bei 119 JPY und geriet damit in Reichweite zur psychologisch wichtigen Zone um 120 JPY. Der untere Langfristchart auf Monatsbasis (sh. unten) verdeutlicht die aktuelle Konstellation. Auch die 120 JPY stellten keine Hürde dar und wurden überwunden. Immer neue, frische Kaufsignale befeuerten die Aufwärtsbewegung des US-Dollars. Mittlerweile ist er in die nächste Widerstandszone 124 JPY / 125,8 JPY vorgedrungen […] Sollte es dem US-Dollar gelingen, die Dynamik hochzuhalten und auch den Bereich von 124 / 125,8 JPY zu durchbrechen, könnte es sogar zu einem Durchmarsch in Richtung der psychologisch relevanten 130 JPY oder dem markanten Hoch bei 135,1 JPY aus dem Jahr 2002 kommen. […]“.


Maßgeblicher Antriebsfaktor für die Stärke des Greenbacks ist die sich abzeichnende restriktivere Politik der US-Notenbank. Fed-Präsident Powell hatte vor einigen Tagen die Marktakteure mehr oder weniger deutlich auf einen Zinsschritt der US-Notenbank auf ihrer Mai-Sitzung um 50 Basispunkte vorbereitet. Das FOMC (Federal Open Market Committee) der US-Notenbank tagt hierzu am 03.05. und 04.05. Am kommenden Mittwoch (04.05.) wird den Märkten dann die Entscheidung bekanntgegeben. Besondere Beachtung dürften zudem die begleitenden Kommentare und Kommuniqués erfahren. 

Dagegen steht der Kurs der Bank of Japan, die auf eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik setzt. Aus der zu erwartenden aufgehenden Spanne bei den Leitzinsen speist sich die Stärke des US-Dollar gegen den Yen. 

Kurzum. Fundamental und auch charttechnisch hat der US-Dollar Oberwasser. Er konnte sich bereits kurzzeitig oberhalb von 130 JPY zeigen. Nun gilt es, diesen Ausbruch zu manifestieren. Eine Ausdehnung der Bewegung in Richtung des markanten Hochs bei 135,1 JPY aus dem Jahr 2002 ist demnach weiterhin möglich. Mit Gewinnmitnahmen muss ob des exponierten Niveaus des US-Dollars allerdings gerechnet werden. Solange sich diese oberhalb von 124 JPY abspielen, ist aus charttechnischer Sicht alles im „Grünen Bereich“.
 


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