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New Mobility Report Tesla (TL0) verbaut BYD-Batterien in Grünheide; Starke Chancen für Nano One Materials (LBMB)

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New York 12.08.2022 - Tesla verwendet offenbar Batteriezellen des chinesischen Produzenten BYD in der Gigactory in Berlin Der Inflation Reduction Act der US-Regierung dürfte die Marktchancen für Nano One klar verbessern.

Der Autobauer Tesla steigert die Produktionskapazitäten im brandenburgischen Grünheide weiter. Das Unternehmen hat die Anlage kürzlich für zwei Wochen geschlossen, um die Produktionsabläufe zu optimieren.

Nun wurde berichtet, dass der Autobauer LFP-Batteriezellen des chinesischen Produzenten BYD in Grünheide verwendet. Tesla soll demnach BYDs Blade-Batterien für die Model Y verwenden, die in Grünheide gefertigt werden. Frühestens in einem Monat sollen die ersten Modelle mit den chinesischen Batterien vom Band rollen.

Weiterhin berichtete das chinesische Portal Sina Tech, dass Tesla die Zellen nicht in seinem chinesischen Werk in Shanghai verwenden will.

Im vergangenen Jahr kamen erstmals Berichte über die Planungen Teslas im Zusammenhang mit BYD auf, im Juni wurde dies von BYD bestätigt, allerdings ging man davon aus, dass die BYD-Zellen in Shanghai verwendet werden sollten. Dort setzt Tesla aber weiterhin auf Zellen von CATL und LG Energy Solutions.

Offen ist bislang, wie sich die neuen Batterien in die Strategie von Tesla für Grünheide einreiht.

Zum Werk in Grünheide berichtete der RBB in dieser Woche, dass die Produktion im August auf ein Zwei-Schichtsystem umgestellt werden soll. Damit einhergehen soll auch eine Steigerung der Produktionsrate, so dass Anfang 2023 eine Rate von 5.000 Einheiten/Woche erreicht wird. Langfristig sollen 500.000 Einheiten pro Jahr in Grünheide entstehen.

Starke Chancen für Nano One Materials

In den USA wurde vor wenigen Tagen der Inflation Reduction Act unterzeichnet. Dieser hat erhebliche Auswirkungen auf die Lieferketten von kritischen Rohstoffen, da die Regierung in Washington ab 2024 den Umfang von Steuerrabatten für E-Autos von der Herkunft wesentlicher Bestandsteile der Fahrzeuge abhängig macht. Made in China ist dann für Vorprodukte ein No Go.

Randy Carlson, der für Seeking Alpha schreibt, geht davon aus, dass das US-Gesetz erhebliche Chancen für Nano One Material bieten könnte. Carlson, der mitteilte, gegenüber Nano One Materials positiv eingestellt zu sein, sieht in dem Inflation Reduction Act einen erheblichen Faktor, um die Batterieproduktion aus China abzuziehen. Für Unternehmen seien es lediglich 16 Monate, bis die Subventionen für den Kauf von E-Autos reduziert werden, wenn ein Teil aus China, Russland, dem Iran oder Nordkorea stammt. Ab 2025 soll es keine Subventionen für solche Fahrzeuge geben.

Um diesen Umbau der Lieferketten zu ermöglichen, hat das Weiße Haus etliche Milliarden bereitgestellt, die dem Aufbau einer nordamerikanischen Lieferkette dienen sollen. Die Regierung will letztlich erreichen, dass Komponenten für E-Autos aus den USA, Kanada oder Mexiko stammen. Ein ähnlich gelagertes Gesetz wurde kürzlich zu Halbleitern verabschiedet.

Nano One könnte von dieser Verschiebung der Lieferketten massiv profitieren. Das Unternehmen hat mit seinen Technologien, wie dem M2CAM-Prozess, die Möglichkeit, die Kosten für die Batterieproduktion zu reduzieren. Das neue US-Gesetz dürfte dafür sorgen, dass es für Hersteller deutlich attraktiver wird, auf neue Technologien umzusteigen, statt weiter auf chinesische Produkte zu setzen. Bislang wurde dies von den hohen Kosten erschwert, die ein Umbau der Lieferketten mit sich bringt. Mit der Kooperation von Nano One mit Rio Tinto hat das Unternehmen sich nicht nur Kapital gesichert, sondern auch Rohstoffe, die für die Skalierung der M2CAM-Technologie erforderlich sind.

Carlson geht davon aus, dass die M2CAM-Technologie zukünftig das Gros der nordamerikanischen und europäischen Batterieproduktion ausmachen könne.


Der CEO von Nano One, Dan Blondal, hat sich kürzlich mit Radius Research zu den jüngsten Entwicklungen im Unternehmen ausgetauscht. Dabei ging es unter anderem um die Übernahme der Anlage von Johnson Matthey, die bereits in diesem Jahr erfolgen soll, sowie die Kooperation mit BASF, die kurz vor dem Gespräch bekanntwurde:  


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=kSK06sSW83o

In einem Unternehmensupdate hat Nano One am 5. August ein umfangreiches Unternehmensupdate veröffentlicht und auf die erheblichen Fortschritte im zweiten Quartal verwiesen. Nano One Materials verwies unter anderem auf die Übernahme von Johnson Matthey Battery Materials Ltd. im Mai 2025, welche die Geschäftsstrategie von Nano One hinsichtlich LFP und andere Batteriematerialien erheblich beschleunigen soll.

Nur wenige Tage nach diesem Deal hat Nano One Materials eine Entwicklungsvereinbarung mit dem Chemieriesen BASF unterzeichnet. Dabei geht es unter anderem um die Reduktion von Nebenprodukten bei der Produktion von Kathodenmaterialien. Lesen Sie hier weiter: https://bit.ly/3N6gxPa
Anfang Juni wurde dann mitgeteilt, dass der Bergbaukonzern Rio Tinto eine strategische Investition von 10 Mio. USD bei Nano One vorgenommen hat. Die Zusammenarbeit der Unternehmen und die Investition sollen die Kommerzialisierungsstrategie von Nano Ones Multi-CAM-Verfahren beschleunigen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3O1Iec6

Nano One Materials teilte überdies mit, dass man per Ende des zweiten Quartals über ein Working Capital von 47,5 Mio. CAD verfügte, sowie über Barmittel von 47,9 Mio. CAD. Lesen Sie die gesamte Mitteilung hier: https://bit.ly/3P5BoCG

Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) bietet in einer Phase des Wandels eine Technologie, die eben diesen Wandel beschleunigen und wirtschaftlich, sowie ökologisch nachhaltiger machen dürfte. Das Unternehmen bewegt sich einem Markt, der in einigen Jahren ein Volumen von 23 Mrd. USD erreichen könnte. Die Knappheit bei Rohstoffen für Batterien macht deutlich, wie wichtig es ist, Technologien zu entwickeln, die den Ressourceneinsatz optimiert. Die Bewertung von Nano One Materials liegt derweil nur bei rund 345 Mio. CAD. Angesichts der immensen Bewertungen, die in diesem Sektor mittlerweile üblich scheinen, ist Nano One vergleichsweise günstig bewertet.


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Nachrichtenquelle: Shareribs
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