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     553  0 Kommentare Verhaltene Stimmung und Hoffnung auf Berichtssaison

    Börse MünchenKorrektur setzt sich fort: Die deutschen Aktienbörsen haben in der vergangenen Woche nach schwankendem Verlauf mit Verlusten geschlossen. Zum einen trübten die geringer werdenden Hoffnungen auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed die Stimmung. Gut ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA sowie Signale der Notenbank ließen die Zweifel größer werden, dass die Fed ihren Leitzins in diesem Jahr wie noch vor einigen Wochen erhofft mehrfach senken werde. Zunehmend werden sogar Stimmen von Marktteilnehmern laut, die mit keiner Zinssenkung im laufenden Jahr rechnen. Daneben sorgte die Lage im Nahen Osten für Nervosität und Zurückhaltung der Anleger. Nachdem die Märkte zu Wochenbeginn noch von keiner Eskalation nach dem Angriff des Iran auf Israel ausgegangen waren, stiegen im Wochenverlauf die Sorgen. Am Freitag wurden diese von Berichten über eine Militäraktion Israels verstärkt. Zeitweilig verhalfen den Börsen zwar festere Konjunkturdaten vor allem aus den USA, die für die Robustheit der dortigen Wirtschaft sprachen, zu Erholungsbewegungen, die aber rasch wieder endeten.

    Wir stellen den Marktkommentar der Börse München vor.

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    Rückblick: Dax-Familie mit Verlusten

    Der Deutsche Aktienindex (Dax) gab im Wochenvergleich 1,1 Prozent ab auf 17.737,36 Punkte. Der MDax fiel um 2,2 Prozent auf 25.989,86 Zähler. Der TecDax sackte um 4,2 Prozent ab auf 3.187,20 Punkte. Der m:access All-Share sank um 1,0 Prozent auf 1.212,62 Zähler.

    Mit Abstand größte Wochenverlierer im Dax waren die Titel von Sartorius mit einem Kurseinbruch um 21,7 Prozent. Der Pharma- und Laborzulieferer hatte die Anleger am vergangenen Donnerstag mit seinen Zahlen zum ersten Quartal enttäuscht. Der Kurs von Infineon ging um 6,2 Prozent zurück, hier belasteten unter anderem Prognosen des Chip-Riesen TSMC, wonach sich die Halbleiter-Branche im laufenden Jahr schwächer entwickeln werde. Dagegen zogen die Titel von Adidas um 12,5 Prozent an, eine Anhebung der Prognose des Sportartikelherstellers sorgte für Kauflaune.

    Vielleicht die Vorfreude auf die EM, sicher aber die Anhebung der Prognose von Adidas sorgte für Kursgewinne vergangene Woche.

    Anleihen: Kurse haben spürbar nachgegeben

    Die Kurse an den deutschen Anleihemärkten haben in der vergangenen Woche spürbar nachgegeben. Robuste Konjunkturdaten aus den USA sowie Äußerungen von Fed-Chef Jerome Powell dämpften die Erwartungen bezüglich möglicher Zinssenkungen in den USA. Die Unsicherheit wegen der Lage im Nahen Osten gab den als sicher geltenden Bundespapieren nur kurzzeitigen Auftrieb. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe kletterte im Wochenvergleich von 2,36 auf 2,49 Prozent. Die Umlaufrendite zog von 2,43 auf 2,51 Prozent an.

    USA: Trübe Stimmung – sinkende Kurse

     

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    Daniel Saurenz
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    Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.
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    Verfasst von Daniel Saurenz
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