Hugo-Boss-Aufsichtsrat hält an Daniel Grieder fest - sieht kein Fehlverhalten
- Aufsichtsrat hält an Grieder trotz Kritik fest.
- Insiderrechtsvorwürfe als unbegründet eingestuft.
- Hugo-Boss-Aktie steigt nach Vertrauensbekundung.

METZINGEN (dpa-AFX) - Der Aufsichtsrat des Modekonzerns Hugo Boss will weiter an seinen heftig kritisierten Vorstandsvorsitzenden Daniel Grieder festhalten. Der Verdacht einer "Verletzung von insiderrechtlichen Vorschriften" sei unberechtigt, teilte der MDax-Konzern am Mittwoch in Metzingen als Reaktion auf Vorwürfe der vergangenen Tage mit. Der Aufsichtsrat habe daher Grieder sein Vertrauen ausgesprochen. An der Börse zog die Hugo-Boss-Aktie daraufhin um drei Prozent an, nachdem der Kurs in den vergangenen Tagen deutlich unter Druck geraten war und zeitweise zweistellig verloren hatte.
Zuvor hatte unter anderem die österreichische "Kronen-Zeitung" über den angeblichen Geheimplan von Grieder und dem Unternehmer René Benko berichtet. So sollte laut Zeitung Einfluss auf das Unternehmen genommen werden. Die Hugo-Boss-Pressestelle wollte hierzu keine Stellung beziehen. Auf Anfrage der Zeitung wollten sich dazu Grieder als auch Benkos Anwalt nicht äußern./ngu/stk









Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Hugo Boss Aktie
Die Hugo Boss Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,94 % und einem Kurs von 26.701 auf TTMzero (04. Dezember 2024, 12:14 Uhr) gehandelt.
Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Hugo Boss Aktie um -4,47 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -21,13 %.
Die Marktkapitalisierung von Hugo Boss bezifferte sich zuletzt auf 2,37 Mrd..