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Osterfeuerwerk treibt DAX auf Jahreshoch

Gastautor: Andreas Mueller
01.04.2010, 18:43  |  18571   |   |   
Mit einem neuen 18-Monatshoch ging der Nikkei in Tokio am Donnerstag aus dem Handel. Das dabei erreichte Kursplus von 1,4 Prozent wurde ebenso in Hongkong beim Hang Seng verzeichnet.

Um 8.00 Uhr wurde ein deutscher Einzelhandelsumsatzrückgang von 0,5 Prozent gemeldet, welcher im Vergleich zum Vormonat positiv überraschte. Mit diesen Daten im Rücken startete der DAX am letzten Handelstag vor dem verlängerten Wochenende mit einem GAP (Kurslücke) im Plus. Innerhalb der ersten Handelsstunde konnte die psychologisch wichtige Marke von 6.200 Punkten überschritten werden. Diese stellte bis zu den US-Daten um 14.30 Uhr eine sehr solide Unterstützung dar. Mit 60,2 Punkten konnte der deutsche Einkaufsmanagerindex zudem die positive Stimmung untermauern. Der Vergleichsindex aus der EU notierte ebenfalls höher als im Vormonat.

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Mit 439.000 US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe fielen diese erneut im Vergleich zur Vorwoche und toppten damit die Erwartungen der Analysten. An den Aktienmärkten wurde dies mit neuen Tageshochs honoriert. Der DowJones eröffnete folglich im Plus und konnte sich bis 16.00 Uhr über die Hochs der vergangenen Handelstage kämpfen. Nach Veröffentlichung des ISM-Index (mit 59,6 ebenfalls über den Erwartungen von 57) fehlten bei 10.956 Punkten allerdings die Anschlusskäufe. Sinkende US-Bauausgaben rückten ebenfalls in den Fokus der Anleger, so dass der Markt in eine kleine Konsolidierung überging. Vor den Osterfeiertagen gab es im XETRA-Handel noch einige letzte Kauforders. Diese verhalfen dem DAX mit 6.235 Punkten zu einem Schlusskurs in der Nähe des Tageshochs.

Der EUR/USD bewegte sich in einer Spanne von 100 Pips zwischen 1,3560 in der Nacht bis zum Tief am Nachmittag von 1,3460. Nach der Veröffentlichung der positiven US-Daten um 14.30 Uhr konnte sich die Einheitswährung von ihren Tiefs allerdings massiv erholen und die Marke von 1,35 deutlich zurück erobern. Aktuell steht sogar ein neues Zweitageshoch zur kurstechnischen Debatte.

Alles für die Katz?

Noch bevor die vollständigen Marktberichte für eine Informationsgrundlage sorgen konnten, stellte DpunktUmmschwaetzer seine diversen bunten Chartbilder zum DAX in den Raum. Aus den vielen Linien, Bögen und Bezeichnungen der „Apfelmänner“ konnte sich somit jeder Teilnehmer seine ganz eigenen Schlüsse ziehen. Dies dauerte seine Zeit, und so gab es keine weiteren Kommentare bis zum Morgenappell von mcgoofy.

Vor den ersten handelbaren Kursen im DAX wurden alle Nacht-Shorties noch einmal kurz bedauert und anschließend von Standuhr mit „werde heut meinen Eierkorb mit longs füllen müssen -erwarte 6200 und mehr“ auf die Richtung eingestimmt. Zur Erinnerung an neu anzulegende Liquidität am Monatsanfang gab es von Kessel-Heiko noch einen entsprechenden Hinweis. HelicopterBen sah sich damit bereits in der Einbahnstraße zum leicht verdienten Geld, denn „Der April beginnt wie der März endete, alles wird hochgekauft„. Auch hexalzeit fand wieder zurück zu ihrer alten und bekannten Marktmeinung. „Blaues Hufeisen hasst den Affendax“ gab es noch als Insider-Hinweis a la Gordon Gekko und schon tendierte der DAX „auf zu neuen Höhen“, wie AktienJupp als Erster bemerkte.

Neben dem Deutschen Leitindex gab es jedoch auch im Währungsmarkt wieder viele Tages-Trading-Chancen. elbono benötigte für sich zwar noch „eine Scheibe Mut“ um sein Setup umzusetzen, dafür gab es jedoch eine mittelfristige Orientierung vom Jedi-Chartmeister Heiko Beh. Es klingt so einfach mit 1-2-3 im Chart, ist jedoch in der Umsetzung an mentale Gegebenheiten geknüpft. Bevor die Diskussion sinnloserweise in Richtung Risikomanagement abgleiten konnte, gab andimaus bekannt: „Pampe bin ich seit gestern ALL In Long“. Anhand des Chartbildes von Knollebauer kann man nur mitbeten, dass die 85 Dollar nachhaltig überwunden werden. Sonst droht wohl wieder einmal die Fahrt mit dem Moped zum Pfandleihhaus „Gütige Mietze“. Dort werden übrigens auch Wünsche für Eigentumswohnungen angenommen.
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