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Kooperation Goldcorp plant Partnerschaft mit Fresnillo

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Gastautor: Björn Junker
20.09.2012, 16:15  |  1326   |   

In Zeiten knapper Kassen sind Gemeinschaftsprojekte eine überlegenswerte Alternative. Diese Idee verfolgen zwei Unternehmen, die in Mexiko aktiv sind.

Zwei Branchengrößen wollen in Mexiko gemeinsam ein neues Projekt entwickeln. Im zentralen Bundesstaat Zacatecas steht eine Partnerschaft zwischen Goldcorp (WKN: 890493) aus Kanada und Fresnillo (WKN: A0MVZE) aus Mexiko an. Gemeinsam soll das Projekt Camino Rojo unter die Lupe genommen werden. Dort soll es Gold- und Silberlagerstätten geben. Auch Blei und Zink werden im Erdreich vermutet.

Eine Machbarkeitsstudie soll Aufschluss über die Bodenschätze geben. Diese wird nach derzeitiger Planung Anfang 2013 fertig sein. Andere Explorationsarbeiten haben schon längst auf dem Areal stattgefunden. Bisher werden weitere Informationen zu Reserven oder möglichen Produktionszahlen von den Beteiligten jedoch nicht mitgeteilt. Zu den Investitionskosten hält man sich ebenfalls noch bedeckt.

Klar ist, dass die Unternehmen auch auf Synergieeffekte setzen. So ist die Penasquito-Mine von Goldcorp nur rund 50 Kilometer von Camino Rojo entfernt. Das geologische Profil beider Minen scheint ähnlich zu sein, daher geben die Produktionsdaten von Penasquito zumindest ein Indiz, was in der Nachbarschaft möglich sein könnte.

Auf Penasquito werden im laufenden Jahr nach derzeitiger Planung 380.000 Unzen Gold gefördert werden. Bisher ging Goldcorp sogar von 425.000 Unzen aus. Schwierige Förderbedingungen haben die Prognose jedoch gedrückt. Eine schwere Dürre in der Region sorgt dafür, dass nicht genug Wasser für die Arbeiten zur Verfügung steht. Wasser ist im Bergbau jedoch besonders wichtig. Daher muss die Förderung eingeschränkt werden. Im Vergleich zu 2011 liegen die Daten dennoch deutlich höher. Damals wurden 254.000 Unzen Gold gefördert.

Mexiko gehört bei Explorern zu den beliebtesten Ländern auf der Welt. Die politische Situation ist stabil, das Land gilt als bergbaufreundlich, die Bevölkerung protestiert nicht in dem Maße, wie dies in anderen Ländern des Kontinents geschieht. Das bringt Unternehmen ins Land und schafft somit Arbeitsplätze. Im vergangenen Jahr wurden allein für Explorationstätigkeiten etwa eine Milliarde Dollar ausgegeben. Die weiter hohen Gold- und Silberpreise sowie die günstigen Arbeitslöhne in Mexiko sollten Garant dafür sein, dass das Land seine führende Stellung in der Bergbaubranche halten wird.


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