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Termine: Konjunkturtermine: Europa im Visier der Investoren
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Termine Konjunkturtermine: Europa im Visier der Investoren

05.05.2013, 15:00  |  1822   |   |   

Nach der in der vergangenen Woche zu beobachtenden regelrechten Flut wichtiger Konjunkturdaten dürften die kommenden Tage mit Blick auf den Konjunkturkalender deutlich ruhiger werden.

Zum Wochenstart stehen allerdings in Europa wichtige Konjunkturdaten zur Bekanntgabe an. Konkret geht es dabei um diverse Einkaufsmanagerindizes aus Frankreich, Deutschland und der Eurozone. In der Vorwoche gab es bei ähnlichen Stimmungsbarometern aus China und den USA eher negative Überraschungen. Dass nun gerade aus der „Problemregion par excellence“ positive Meldungen kommen sollen, ist relativ unwahrscheinlich. Außerdem sollen am Montagvormittag europäische Einzelhandelszahlen für den Monat März veröffentlicht werden. Beim letzten Update gab es gegenüber dem Vormonat ein Minus von 0,3 Prozent und auf Jahressicht sogar einen Rückgang um 1,4 Prozent zu beklagen. Angesichts hoher Arbeitslosenraten in Ländern wie Italien, Spanien, Frankreich, Portugal, Griechenland usw. stellt sich wohl kaum die Frage ob, sondern vor allem wie hoch das Minus ausfallen wird?

Wichtige Daten aus Deutschland

In einer relativ guten Verfassung scheint sich derzeit (noch) die deutsche Wirtschaft zu befinden. In der kommenden Handelswoche stehen hier einige wichtige Konjunkturindikatoren vor der Tür. So darf man gespannt sein, ob sich diese relative Stärke wird fortsetzen können. Am Dienstag erfahren die Investoren zum Beispiel, wie sich in der deutschen Industrie die Auftragseingänge im März entwickelt haben. Am Mittwoch steht dann noch die Industrieproduktion (März) zur Bekanntgabe an. Vor dem Wochenende dürfte sich die Aufmerksamkeit der Marktakteure auf die Handelsbilanz der stark exportorientierten  deutschen Wirtschaft richten. Im Februar fiel der Handelsbilanzüberschuss mit 17,1 Milliarden Euro kräftiger als erwartet aus. Dies war aber lediglich möglich, weil die Exporte weniger stark schrumpften als die Importe. Eine „echte“ relative Stärke sieht sicherlich anders aus.
 

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