Margen unter Druck Silver Wheaton mit Gewinnrückgang von 9%

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Gastautor: GOLDINVEST.de
14.05.2013, 10:12  |  1958   |   

Die Aktie der kanadischen Royalty-Firma Silver Wheaton (WKN A0DPA) geriet am gestrigen Montag an der Börse Toronto unter Druck. Der Konzern hatte gemeldet, dass sich gestiegene Kosten und der gleichzeitig gesunkene Silberpreis negativ auf den Gewinn des ersten Quartals ausgewirkt hatten.

Silver Wheaton verbuchte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres noch einen Nettogewinn von 133,4 Mio. Dollar oder 38 Cent pro Aktie, was einen Rückgang von 9% im Vergleich zu den 147,2 Mio. Dollar oder 42 Cent je Anteilsschein im gleichen Zeitraum 2012 bedeutet.

Gleichzeitig stiegen die Cashkosten um 7,5% auf durchschnittlich 4,39 USD je Unze Silberäquivalent nach 4,08 USD im ersten Quartal des Vorjahres. Das führte das Unternehmen vor allem auf den gestiegenen Goldabsatz von der Mine 777 von Hudbay Minerals (WKN A0DPL4) zurück.

Silver Wheatons Geschäftsmodell besteht darin, Bergbaufirmen Kapital zur Verfügung zu stellen, mit dem diese dann ihre Minen errichten können. Im Gegenzug erwirbt Silver Wheaton das Recht, die zukünftige Edelmetallproduktion der Unternehmen ganz oder teilweise zu einem festen, unter dem Spotpreis liegenden Preis zu erwerben.

Mit seinen Zahlen gab Silver Wheaton zudem bekannt, dass die operative Cashmarge im ersten Quartal mit 25,33 Dollar um 11% unter dem Wert des Vorjahreszeitraums lag. Das war vor allem eine Folge des in diesem Zeitraums um 9% gesunkenen im Verkauf realisierten Silberpreises, der nun noch bei 29,89 USD je Unze lag, aber auch auf den Anstieg der Cashkosten zurückzuführen.

Den Umsatz des ersten Quartals gab der Konzern mit 205,8 Mio. Dollar aus dem Verkauf von 6,9 Mio. Unzen Silber und 16.900 Unzen Gold an. In den ersten drei Monaten 2012 hatte Silver Wheaton noch einen Umsatz 199,6 Mio. Dollar – also 3% weniger – erzielt. Den Anstieg führte das Unternehmen auf den um 13% gestiegenen Verkauf an Silberäquivalentunzen zurück, der zum Teil aber durch den niedrigeren Verkaufspreis wieder ausgeglichen wurde.

Silver Wheaton produzierte in den ersten drei Monaten dieses Jahres zudem mit 8,0 Mio. Silberäquivalentunzen 20% mehr als im Vorjahr. Die setzten sich zusammen aus 6,3 Mio. Unzen Silber und 32.200 Unzen Gold nach 6,7 Mio. Unzen Silberäquivalent im Vorjahreszeitraum. 2017 will das Unternehmen dann 53 Mio. Unzen Silberäquivalent produzieren, was einem Anstieg von 80% entsprechen würde. Für das laufende Jahr liegt die von Silver Wheaton selbst gelegte Messlatte bei 33,5 Mio. Unzen Silberäquivalent.


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