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Marktkommentar: Igor de Maack (DNCA): Wöchentlicher Kommentar zu den Märkten (13. April 2017)
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Marktkommentar Igor de Maack (DNCA): Wöchentlicher Kommentar zu den Märkten (13. April 2017)

Nachrichtenquelle: Asset Standard
13.04.2017, 00:00  |  35   |   |   

Für die Märkte bedeutet Ostern keine Schokoladeneier, sondern zwei Börsentage weniger (Karfreitag und Ostermontag). Igor de Maack kommentiert.

Ostern ist auch ein kulinarischer Höhepunkt, bei dem traditionell Schokolade nicht zu kurz kommt. Für die Märkte bedeutet es zwei Börsentage weniger (Karfreitag und Ostermontag).

Bis zur wichtigen Wahl in ihrem Land bleiben den Französinnen und Franzosen, bleiben Europa und vor allem den Finanzmärkten der Eurozone noch vier Börsentage. Nun setzt die Phase ein, in der sich das Stimmverhalten herauskristallisiert. Die abnormal hohen Abstände zwischen den Kandidaten können während dieses Zeitraums noch dahinschmelzen. Der medial aufgeheizte Populismus wird sich an der harten und geheimen Realität der Stimmkabinen messen lassen müssen.

Die (mit durchschnittlich 80 % traditionell hohe Wahlbeteiligung bei den beiden Wahlgängen) wird ebenfalls wahlentscheidend sein.

Die Rückkehr des gesunden Menschenverstands zu den grundlegenden finanziellen und wirtschaftlichen Parametern dürfte das Seine dazu beitragen, ein Katastrophenszenario zu vermeiden.

Dennoch werden die Anleger bis zum 23. April beunruhigt bleiben, wenngleich die ersten veröffentlichten Unternehmensergebnisse (z. B. LVMH, Faurecia) absolut zufriedenstellend sind. Sie sind Ausdruck der nachhaltigen konjunkturellen Dynamik, die sowohl in Europa als auch im Rest der Welt zu verzeichnen ist. In den USA, deren Wachstum trotz eines nach wie vor starken Dollars (rasches Anziehen auf 1,06) stabil ist, wohnen wir raschen politischen Kehrtwenden einer Administration bei, die von ihren eigenen Widersprüchen eingeholt wird.

Donald Trump hatte erklärt, auf eine interventionistische Politik verzichten zu wollen. Seither ließ er Syrien bombardieren und schickte einen Flugzeugträger in die Gewässer vor Korea. Er hatte auch die Nato für obsolet erklärt und stützt sich nun auf deren Strukturen, um sich Gelegenheitsverbündete zu schaffen. Er hatte ein besseres Verhältnis zu Russland angekündigt und liegt bereits mit Vladimir über Kreuz, der doch angeblich mit zu seiner Wahl beigetragen hat. Er hatte die Chinesen zum Hauptfeind erklärt und sucht inzwischen eine Annäherung an Xi Jinping, um dem „sympathischen“ Kim Jung Ung nun die Stirn zu bieten.

Diese Vorgänge zeigen, dass Wahlaussagen mit ihren zahllosen Versprechen häufig an den Klippen der Realität scheitern und zwar nicht nur politisch sondern auch ökonomisch. Da der Wahlausgang noch völlig offen ist, dürfte in den kommenden Tagen mit keiner größeren Investmententscheidung zu rechnen sein. 

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