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Rohstoffe Industriemetalle unter Druck

Nachrichtenquelle: Shareribs
21.04.2017, 17:58  |  438   |   |   
London 21.04.17 - Die Industriemetalle zeigten sich im Tagesverlauf durchwachsen. Während sich für Kupfer die Angebotslagen wieder etwas verschlechtert hat, bleiben die Investoren gerade vor dem Wahlwochenende in Frankreich vorsichtig.

Die Eisenerzpreise haben in den vergangenen Wochen eine scharfe Korrektur gezeigt, was sich in der Folge auch belastend auf die Industriemetalle auswirkte. Am Freitag kam es jedoch zu einer Erholung für Eisenerz in China, was Kupfer und Aluminium aber nur kurz stützte.

Die Investoren bleiben weiterhin zurückhaltend, da eine Reihe von Faktoren die Nachfrageaussichten eintrüben. Am Wochenende findet in Frankreich die Präsidentenwahl statt, die wahrscheinlich zu einer Stichwahl in zwei Wochen führen wird. Nach einem erneuten terroristischen Angriff in Paris werden der Kandidatin des Front National wieder bessere Siegeschancen zugesprochen. Hieraus werden erhebliche Risiken für die Europäische Union und damit die Wachstumsaussichten auf dem Kontinent abgeleitet.

Die Angebotslage bei Kupfer bleibt durchwachsen. Die Bestände in London sind zuletzt nochmals leicht gestiegen. Gleichzeitig sank die verfügbare Menge von Kupfer auf 150.590 Tonnen. In Shanghai sanken die Kupferbestände in der vergangenen Woche um 11,5 Prozent auf 240.191 Tonnen.

Weiterhin haben die Arbeiter von Freeport-McMoRan in Indonesien einen Streik angekündigt, um eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zu verhindern. Das Unternehmen teilte mit, dass man Arbeiter, die an dem Streik teilnehmen, bestrafen wolle. Freeport betreibt in Indonesien die Grasberg-Mine, die seit gut drei Monaten nahezu kein Kupfer mehr produziert hat.

Die International Copper Study Group hat ihren jüngsten Monatsbericht vorgelegt. Demnach wieder Kupfermarkt im Januar einen Überschuss von 51.000 Tonnen auf.

Der indische Minenkonzern Vedanta teilte mit, dass eine Kupferhütte in Indien durch einen Stromausfall beschädigt würde, was die Produktion in den kommenden drei Monaten um 30.000 Tonnen sinken lassen dürfte.

Die Aluminiumbestände an der LME sind zuletzt um 11.125 auf 1,702 Mio. Tonnen gesunken, die Kupferbestände stiegen um 975 Tonnen. Bei Blei war ein Rückgang um 500 auf 167.675 Tonnen zu verzeichnen und die Bestände von Nickel stiegen um 786 auf 375.738 Tonnen.

Die Tonne Kupfer verliert 0,6 Prozent auf 5.619 USD, für Aluminium geht es um 0,6 Prozent auf 1.936 USD nach unten. Blei gibt 1,3 Prozent auf 2.129 USD ab, Nickel korrigiert um 1,0 Prozent auf 9.380 USD und Zink verbilligt sich um 1,3 Prozent auf 2.600 USD.



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