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Grüne geben Polizei Mitschuld Hamburg: Was wäre, wenn es Nazis gewesen wären?

Gastautor: Rainer Zitelmann
07.07.2017, 15:27  |  9645   |  16   |   

Die Grünen geben der Polizei eine Mitschuld an den Krawallen in Hamburg. Ein Gedankenexperiment: Was wäre, wenn die Ausschreitungen nicht von Linksextremisten, sondern von Rechtsextremisten begangen worden wären?

Man stelle sich vor: Nazis aus ganz Deutschland und Europa mobilisieren über mehrere Wochen öffentlich für "Aktionen" anlässlich des G20-Gipfels und melden eine "Demonstration" mit dem Motto: "Welcome to Hell" an. Der "Focus" zeigt Verständnis und druckt die Aufkleber und Plakate inklusive Angaben für Treffpunkt und Uhrzeit ab und titelt auf Seite 1: "Traut euch! Radikal denken, entschlossen handeln - nur so ist die Welt noch zu retten." Als sich dann am Tag X über 1000 rechtsextreme Globalisierungsgegner vermummen, greift die Polizei ein. Später zerstören sie Autos von Hamburger Bürgern - viele Autobesitzer waren Türken.

Die Reaktion: In ARD und ZDF vermuten Reporter, die Polizei habe "provoziert" und "unverhältnismäßig" reagiert. Vertreter von CDU, FDP und AfD geben der Polizei die Schuld für die Eskalation der Lage. Sie distanzieren sich zwar von der Gewalt der Nazis, aber beklagen vor allem das Verhalten der Polizei. Ist das alles denkbar in Deutschland? Zum Glück nicht. Zumindest nicht, wenn die Extremisten von rechts kommen.

Polizei ist immer schuld
Bei Linksextremisten spielt sich jedoch genau das ab: Verständnis wird geäußert, wenn eine "Demo" mit der Parole "Welcome to hell" angekündigt wird. "Der Spiegel" druckt die Plakate und Aufkleber ab und trägt zur Mobilisierung mit einem Brandartikel bei. Dann setzen die Linksextremisten genau das um, was sie vorher angekündigt haben: 111 Polizisten werden verletzt. Autos von Bürgern werden "abgefackelt". Die Grünen und die Linken geben - wie immer - der Polizei die Schuld. "Leider hat das Vorgehen der Einsatzleitung der Hamburger Polizei zur Eskalation der ohnehin angespannten Lage erheblich beigetragen", so die innenpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Deutschen Bundestag, die der Polizei vorwirft, "einfach ungezielt ein Gemisch von Wasser und Reizgasen" einzusetzen. Das entspreche nicht dem "Weg einer modernen, deeskalierenden Einsatzstrategie der Polizei", so Irene Mihalic von den GRÜNEN.

Bekanntes Muster bei Grünen und Linken
Die Argumentation der Grünen ist nicht neu. Geben Sie mal bei Google folgendes Stichwort ein: "Grüne: Polizei reagiert unverhältnismäßig". Sie werden Hunderte Treffer bekommen, eigentlich bei allen linken Demonstrationen, bei denen es zu Gewalt kommt. Bei Demonstrationen am Vorabend des 1. Mai in Berlin kam es über Jahrzehnte immer wieder zu Gewaltausbrüchen von linken Gruppen. Vertreter der Grünen (und der Linken) waren stets in vorderster Front, die Polizei zu beschuldigen, sie habe überzogen oder unverhältnismäßig reagiert. Kommt es bei einer Demonstration oder bei einer Hausbesetzung zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, dann steht sofort die Polizei in der Kritik, weil sie nicht genügend "deeskaliert", sondern durch ihre "zu massive" Präsenz provoziert und damit die Gewalt heraufbeschworen habe.

Gestörtes Verhältnis zur Polizei
Ohnehin haben die Grünen ein gestörtes Verhältnis zur Polizei. Als im Juli 2015 in Würzburg ein Polizist Schlimmeres verhütete, als er einen 17jährigen Afghanen erschoss, der brutal mit einer Axt auf eine chinesische Touristenfamilie einschlug und diese teils lebensgefährlich verletzte, fiel Renate Künast von den Grünen als erstes die Frage ein, ob es nicht möglich gewesen wäre, den Angreifer auch andere Weise außer Gefecht zu setzen. Bevor sie irgendeine Information über den Vorfall hatte, twitterte sie: "Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden???? Fragen!" Auch nach den Übergriffen von Ausländern gegen Frauen in der Silvesternacht 2016 erregten sich die Grünen über den Einsatz der Polizei. Die Grünen-Chefin Peter warf der Kölner Polizei Rassismus vor, weil sie Nordafrikaner stärker kontrolliert habe als andere Menschen. Erst unter dem Druck der öffentlichen Kritik mussten Künast und Peter ein wenig Selbstkritik üben. Aber der grüne Reflex bleibt, wie man jetzt nach Hamburg sieht.

DIE WELT kommentiert richtig
Ulf Poschardt, der Chefredakteur der "Welt", kommentiert heute: "Die so schlecht bezahlten Polizisten, deren Job so wichtig ist für unsere Freiheit, müssen ausbaden, was an Laschheit über Jahre und Jahrzehnte im Umgang mit linker Gewalt aufgebaut worden ist: Hausbesetzer mit Hausbesitzern zu verwechseln, Parks zu rechtsfreien Räumen verlottern zu lassen, im Zweifel sogar den selbst ernannten Antifaschisten mit ihrer faschistischen Gewaltliebe sogar Förderung zukommen zu lassen. All das rächt sich jetzt."

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Kommentare

Noch ein Nachtrag zu Blechschmidt, dem Organisator der Höllendemo und von was weiß noch. In vielen anderen Ländern säße der Mann jetzt in U-Haft und man würde prüfen, was er zu verantworten hat.

Hier wird nix passieren, niemand wird ihn behelligen. Und da er das wußte, hat er das getan, was er getan hat.
Was hast du überhaupt für ein Problem,
daß du deinen linken Freundeskreis verleugnest?
Ich habe (hatte) "Freunde", die links & schwachsinnig sind,
auch muslimische.
Habe ein paar Semester Politikwissenschwaflerei und Schwachsinn studiert ;)
Gerade deswegen weiß ich, was ich weiß.
Zitat von QuandoGlaube kaum , dass Du meine Freundeskreis kennst, aber zu Deinem scheinen die mir eher zu passen wenn ich deine Beiträge aus den verschiedenen Threads so verfolge. Die Gesinnung ist zwar konträr, allerdings ähnlich fanatisch, intolerant, xenophob , gewaltbereit , undemokratisch , faschistisch, nationalistisch, totaliär, plutokratisch, euthanasistisch, menschenfeindlich,intelent.

Quando


I) Ziemlich viele Fehler.

II) Ich wehre mich lediglich gegen das,
was mir mein Leben streitig macht.
Den Drahtziehern, die auch bereit sind, das eigene Schanzen-Viertel in Brand zu setzen (die Geschäfte sollten vermutlich eh schon lange weg) gehts um die Macht. Und da haben sie gezeigt, dass die deutsche Polizei völlig harmlos ist. Die Justiz ist es sowieso, keiner von den Verhafteten wird verurteilt werden.

Insofern steht einer Großstrategie nichts mehr im Wege. Man kann sich mit den Islamfaschisten verbünden, vielleicht auch die Rechtsfaschisten einbeziehen. Ehe wir begreifen, dass Schönwetter-Kanzlerin Merkel weg ist, sitzen Blechschmidt oder andere im Kanzleramt. Und dann werden wir nicht kämpfen, sondern verhandeln und Regierungsbeteiligung anbieten.

Letztendlich haben wir dann aus der Geschichte dann doch nichts gelernt, nur die Weimarer Republik nachgespielt. Das Grundgesetz gilt nicht für Diktatoren, die sich an die Macht putschen. Es scheint nur diesen Leuten zu helfen, ihre Machtpläne zu verwirklichen.

Ich hoffe, dass die Siegermächte Blechschmidt und co diesmal sofort einkassieren und die bekannte Strafe verhängen.

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