Ist eine automatische Übersetzung aus dem englischen Original, aber
man versteht sehr gut, welches Potential Frequentis hier als
voraussichtlich einziger Anbieter auf diesem Gebiet hat.
„Frequentis: Neuer Auftrag aus Australien
23.09.2026 12:45 Uhr
Für ein neues Großprojekt in Australien liefert Frequentis die
Plattformfunktionen. Dies ist Teil eines
Kommunikations-Arbeitspakets, das von UGL Transport, Ericsson und
Frequentis implementiert wird.
Damit wird die digitale Kommunikation im Bahnnetz von Queensland
gestärkt. Auftragsgeber ist die Regierung von Queensland.
Finanzielle Details werden nicht bekannt.
Mit dem Projekt legt der Bundesstaat den Grundstein für die
künftige Bahnkommunikation vor allem zwischen Brisbane und der
Sunshine Coast. In Brisbane und Umgebung finden 2032 die
Olympischen Spiele sowie die Paralympics statt.
Martin Rampl, Geschäftsführer von Frequentis Australasia, sagt:
„Das Projekt wird dazu beitragen, einen sichereren, verlässlicheren
und zukunftsfähigen Bahnbetrieb in Queensland zu schaffen, indem
die sicherheitskritische Kommunikation bereitgestellt wird, die für
digitale Zugsteuerung nötig ist.““
ueberflieger22
Urgestein695 Beiträge331 erhaltene LikesSeit 2020
Die aktuelle Einschätzung von Börsengeflüszer zu Frequentis:
„Frequentis: Powerstart vorgelegt
Es gibt nur wenige Unternehmen mit einer derart ausgeprägten
Hecklastigkeit bei der Verteilung der Jahreszahlen, wie sie bei
Frequentis üblich ist. Umso größer die Überraschung, dass der
Anbieter von Kommunikationslösungen für sicherheitskritische
Anwendungen 2026 bereits zum Halbjahr deutliche Gewinne ausweist.
Wir haben uns den Zwischenbericht genauer angesehen.
ATFREQUENT09, A2PHG5, General Standard
Dienstag, 11 Aug 2026
In der Regel brauchen Anleger den Halbjahresbericht von Frequentis
nur zu überfliegen. Schließlich ist es seit jeher so, dass der
Anbieter von Kommunikationssystemen, wie sie in der Luftfahrt oder
im Polizeibereich eingesetzt werden, in den ersten sechs Monaten
eines Jahres nahezu kein Ergebnis macht. Üblicherweise fällt in
diesem Zeitraum sogar ein kleiner operativer Verlust an. Erst zum
Jahresende hin dreht sich diese Entwicklung in einen deutlichen
Gewinn. Normalerweise mögen Investoren so eine ausgeprägte
Hecklastigkeit nicht besonders. Da Frequentis seit dem IPO im
Frühjahr 2019 aber konsequent geliefert hat, hat das in Wien
ansässige Unternehmen mit Doppellisting in Wien und Frankfurt
(General Standard) längst eine ausgeprägte Fanbasis.
Umso größer die Überraschung, als Frequentis Mitte Juli ein Update
zum bisherigen Geschäftsverlauf für 2026 machte, wonach die
Gesellschaft für die erste Jahreshälfte mit einem EBIT (Ergebnis
vor Zinsen und Steuern) von rund 15 Mio. Euro rechnet (Vorjahr:
minus 4,3 Mio. Euro). Versehen war die Nachricht allerdings bereits
mit dem Hinweis, dass es sich teilweise um Vorzieheffekte aus der
„beschleunigten Abwicklung bei vereinzelten Großprojekten“ handelt
– die Entwicklung demnach nicht aufs Gesamtjahr hochgerechnet
werden dürfe. Gleichwohl war die Vorgabe so gut, dass CEO Norbert
Haslacher seine Prognose für das Gesamtjahr von zuvor rund 10
Prozent Umsatzplus auf etwa 15 Prozent Erlöswachstum heraufsetzte.
Die damit korrespondierende EBIT-Marge stufte Hasler derweil
unverändert bei rund 7 Prozent ein.
In absoluten Zahlen würde das auf ein zusätzliches EBIT von rund 2
Mio. Euro auf dann knapp 47 Mio. Euro hinauslaufen. Mit Blick auf
die superstarken Zahlen von 2025 wäre das ein immerhin stabiles
Ergebnis – das so nicht gerade selbstverständlich ist.
Bemerkenswert: Mit den jetzt vorlegten finalen Halbjahreszahlen
liegt das für berichtete EBIT von 15,61 Mio. Euro sogar nochmals
ein Stück über der bislang kommunizierten Größenordnung. Unter dem
Strich steht zum Halbjahr ein Überschuss von 12,06 Mio. Euro – nach
einem Fehlbetrag von 3,62 Mio. Euro in der vergleichbaren
Vorjahresperiode. Der Free Cashflow zog in den ersten sechs Monaten
2026 von 1,7 auf 7,9 Mio. Euro an. Getragen wurde die
EBIT-Performance mit 18,92 Mio. Euro dabei vom deutlich größeren
Segment „Air Traffic Management – kurz: ATM“ (zivile und
militärische Flugsicherung), während „Public Safety &
Transport“ (Polizei, Feuerwehr, Bahn etc.) aufgrund höherer
Investitionen in Kommunikationstechnologien zum Halbjahr noch auf
ein negatives EBIT von minus 3,31 Mio. Euro kommt.
Aus aktuellem Anlass vermutlich besonders interessant: Frequentis
entwickelt für die Bundeswehr eine militärische Lösung für
Drohnenrouten sowie ein einheitliches Drohnen-Luftlagebild für den
unteren Luftraum. Ansonsten sind es die Klassiker wie digitale
Tower-Anwendungen, die Frequentis global wachsen lassen. Zum
Halbjahr stammten 48 Prozent der Erlöse aus Europa, gefolgt von den
USA mit einem Anteil von 39 Prozent. Nicht minder interessant sind
die für Frequentis typischen anorganischen Impulse, wie etwa der
zuletzt von 24,83 auf nun 51,00 Prozent erfolgte Ausbau der bereits
2020 initiierten Beteiligung an der spanischen Nemergent Solutions.
Hier geht es um moderne Mobilfunklösungen (MCX-Technologie) im
Bereich öffentliche Sicherheit oder auch kritischer
Infrastrukturen.
Insgesamt also ein robustes Setup mit guten operativen
Perspektiven. „Mit einem Auftragsstand von 835 Millionen Euro
verfügen wir über eine ausgezeichnete Grundlage für die weitere
Entwicklung des Unternehmens“, sagt Vorstandschef Haslacher.
Insofern will es boersengefluester.de auch gar nicht überbewerten,
dass der Aktienkurs von Frequentis seit einigen Quartalen per saldo
kaum vom Fleck kommt. Solche Phasen gab es auch in der
Vergangenheit – und es hat sich gelohnt, die Aktie zu halten. Keine
Frage: Das KGV für 2027 auf Basis der Schätzungen von
boersengefluester.de ist mit 26,5 durchaus ambitioniert. Dafür
bekommen Anleger aber auch viel Bilanzqualität ins Depot gebucht.“
„FREQUENTIS für Drohnen-Luftlagebild im unteren Luftraum und
militärische UTM-Fähigkeit der Bundeswehr ausgezeichnet
Wien (IRW-Press/01.07.2026) - * Frequentis lieferte eine
militärtaugliche UTM-Lösung zur Stärkung von Sicherheit, Schutz und
Resilienz im unteren Luftraum * Einheitliches
"Drohnen-Luftlagebild" unterstützt die Integration bemannter und
unbemannter Luftfahrzeuge * Operative Validierung zeigt
skalierbare, praxisnahe Einsatzfähigkeit von UAS
Frequentis wurde bei den Seamless Skies Awards in der Kategorie
"Safety, Security & Resilience" als Zweitplatzierter
ausgezeichnet. Das Projekt stellt ein wegweisendes Luftlagebild im
unteren Luftraum sowie eine militärische Lösung für das Uncrewed
Traffic Management (UTM) der Deutschen Bundeswehr bereit. Die
Auszeichnung würdigt die Fähigkeit von Verteidigungsorganisationen,
die schnell wachsende Aktivität unbemannter Luftfahrtsysteme (UAS)
sicher steuern zu können, während sie gleichzeitig die operative
Kontrolle in komplexen und dynamischen Luftraumumgebungen
aufrechterhalten.
Die Lösung wurde entwickelt, um den steigenden Anforderungen an
Sicherheit und Schutz gerecht zu werden. Sie überzeugte die Jury
insbesondere durch ihre Fähigkeit, ein einheitliches operatives
Drohnen-Luftlagebild, strukturierte digitale UTM-Dienste sowie auf
Resilienz ausgerichtete Erweiterungen für reale militärische
Einsatzbedingungen bereitzustellen.
Die Fähigkeit wurde direkt in der operativen Umgebung validiert –
unter Verwendung realer Luftlagedaten und Einsatzabläufe. Von
Januar bis Oktober 2025 unterstützte das System mehr als 1.400
Drohnenflüge und demonstrierte damit eine dauerhaft stabile und
wiederholbare operative Leistungsfähigkeit. Diese Aktivität zeigt
den Wert eines sicheren und vertrauenswürdigen Zugangs zum unteren
Luftraum.
Die als serviceorientierte Architektur bereitgestellte Lösung
integriert Identifikationsdienste, Flugfreigaben, Geoinformationen,
Verkehrsinformationen, Tracking- sowie Wetterdienste. Darüber
hinaus umfasst sie verteidigungsrelevante Funktionen wie
Konformitätsüberwachung, dynamische Luftraumrekonfiguration,
Bereitschaft zur Erkennung nicht-kooperativer UAS sowie
Integrationspfade für Counter-UAS-Systeme (C-UAS).
"Diese Anerkennung bei den Seamless Skies Awards spiegelt das
Engagement und die Expertise aller Beteiligten wider, die an der
Bereitstellung einer resilienten UTM-Lösung in
Verteidigungsqualität mitgewirkt haben", sagt Peter Skiczuk, Vice
President Defence bei Frequentis. "Sie zeigt, wie Frequentis seine
Kunden dabei unterstützt, Sicherheit, Schutz und operative
Kontinuität im unteren Luftraum zu stärken und sicherzustellen,
dass UAS-Aktivitäten sicher, vorhersehbar und im großen Maßstab
integriert werden können."
Die Seamless Skies Awards sind renommierte internationale
Auszeichnungen, die herausragende Leistungen im
Flugverkehrsmanagement (Air Traffic Management, ATM) sowie im
Management des unbemannten Luftverkehrs (UAS Traffic Management,
UTM) würdigen. Vergeben werden sie alljährlich von CANSO und Global
Airspace Radar.“
eb10
Urgestein764 Beiträge462 erhaltene LikesSeit 2016
Hätte nichts einzuwenden wenn es nochmals billiger wird. Habe mich
näher mit Frequentis beschäftigt und bin zum Entschluss gekommen,
ich brauche keinen ETF, das langfristige Potential dieser Firma ist
enorm. Zudem gefällt mir die Firmenphilosophie. Die brauchen kein
Markt Geschrei und keine gekauften Werbe Postings.
ueberflieger22
Urgestein695 Beiträge331 erhaltene LikesSeit 2020
Absolut lesenswert: an zweistellige Kurse werden wir uns hier
wahrscheinlich bald nicht mehr erinnern können…
„Volle Power im Tower: Ein boomender Flugmarkt, steigende Ausgaben
für Verteidigung und einkaufsfreudige Amerikaner bescherten dem
Flugsicherungsweltmarktführer ein Rekordjahr 2025. Ein Besuch bei
CEO Norbert Haslacher.
Mitten in einer Wohngegend in der Wiener Vorstadt geht es fast
unter im Dezember-Nassgrau. Einzig die Adresse gibt einen Hinweis
darauf, dass hier ein besonderes Unternehmen residiert. An der
Innovationsstraße 1 ist der Weltmarktführer für Flugsicherung zu
Hause, der mit seinen Produkten dafür sorgt, dass Flugzeuge durch
jede Nebelsuppe sicher den Hafen finden. Ein paar Flaggen am
Parkplatz begrüßen internationale Besucher, die laufend
hereinströmen und sich an der Rezeption mit Dokumenten ausweisen
müssen. Selbst die Sicherheitsstandards beim Gäste-WLAN zeugen
davon, dass Sicherheit hier Hochsicherheit meint.
Sichere Kommunikation ist das Hauptprodukt von Frequentis. Das
verkauft sich seit Jahrzehnten gut, und in diesen Zeiten noch
besser. Was die Forschungsteams hier entwickeln, verkauft sich
gerade fast wie von selbst. In den Vereinigten Arabischen Emiraten,
Vietnam, Georgien und Schweden werden Projekte für die
Flugsicherung umgesetzt. Der überlastete London Gatwick Airport
optimiert sein Abflugmanagement. In Deutschland werden Unternehmen
und Organisationen der kritischen Infrastruktur, wie etwa
Blaulichtorganisationen, bald Sprache, Daten oder Videos der
Einsatzkräfte über das Mobilfunknetz priorisiert senden können. Die
Auftragsbücher sind voll wie nie.
Einkaufen wollen vor allem die Amerikaner. Frequentis gehört zu den
wenigen Unternehmen, die nicht unter den Volten der US-Regierung
leiden. Im Gegenteil, unter Trump werden 12,5 Milliarden Dollar in
die Infrastruktur investiert, ein wesentlicher Teil dieser Big
Beautiful Bill, wie Trump sie nennt, geht in die Erneuerung der
Flugsicherung, die in der letzten Zeit wiederholt mit kritischen
Vorfällen im Luftraum in die Schlagzeilen geriet. „Für
Unternehmen, die in dieser Nische tätig sind, ist das wie ein
Frühling“, sagt Frequentis-CEO Norbert Haslacher. „Unsere Umsätze
in den USA legten im ersten Halbjahr von 36 auf 54 Millionen Euro
zu, und das zweite Halbjahr wird sich ähnlich stark
entwickeln.“
US-KAUFRAUSCH. Das Business ist kein schnelles.
Beschaffungsvorgänge und Auslieferung entwickeln sich über Jahre.
Aus den USA kommen die Aufträge gerade in atemberaubendem Tempo
daher. „Im Sinne der National Security werden Direct Awards
vergeben. Das ist in Europa undenkbar“, erzählt Haslacher. Die
Staaten haben sich für Frequentis zum größten Markt außerhalb
Europas entwickelt, die USA erneuern mehr oder weniger ihre
komplette Flugsicherung und kaufen dafür unter anderem bei
Frequentis ein. „Der US-Luftraum ist simpel, eine Sprache, ein
Regularium, ein Luftraum. In Europa haben wir auf derselben Fläche
30 davon. Diese Komplexität ist der Grund, warum die Innovationen
im ATM-Bereich aus Europa kommen“, erklärt Haslacher.
Ende November war der CEO in den USA, wo er in Columbia bei
Washington einen neuen Standort eingeweiht hat. Seit zwei Jahren
gibt es dort mit Frequentis Defence, Inc. eine lokale
Niederlassung, die vertrauliche Militärgeschäfte machen darf. „Alle
Mitarbeitenden, die keine US-Bürger sind, mussten das Unternehmen
verlassen und wurden von Frequentis USA übernommen. Die
Untersuchungen für eine ‚Top Secret Clearance‘ sind keine
Kleinigkeit“, sagt Haslacher, „hochsichere anonyme Kommunikation,
getrennte IT-Systeme, komplett andere Prozesse.“
Retrospektiv ist er froh, dass die Defense-Tochter organisatorisch
getrennt läuft. „Defense ist wie der polizeiliche Bereich ein
Geschäft, mit dem nicht jeder Mitarbeitende gut kann.“ Auch
Haslacher selbst tut sich schwer, von Markt und Analysten
plötzlich in die Rüstungsecke gestellt zu werden. „Auf einmal soll
ich Vorträge zur Rüstungsindustrie halten. Da sehe ich uns nicht.
Wir sind in der Flugsicherung, und die gibt es auch im
militärischen Bereich.“
Das Umdenken in militärischen Belangen ist ihm aber nicht
entgangen, gerade auch in Österreich: „Den Menschen ist bewusst
geworden, dass wir mit der Landesverteidigung unsere Demokratie
schützen können. Das Thema ist salonfähig geworden, die Menschen
sprechen darüber und bewerten es neu.“ Das tun auch klassische
Industriebetriebe, die ihre zivilen Produkte auf militärische
Tauglichkeit prüfen (siehe Kasten auf der Folgeseite). „Unser
Mitbewerb ist sehr divers und unterscheidet stark nach den
einzelnen Segmenten“, so Haslacher. Rüstungskonzerne wie eine
L3Harris oder Thales gehören teils ebenso dazu wie Spezialfirmen
für sicheren Behördenfunk oder Cybersecurity-Anbieter. Neulinge tun
sich schwer: „Unternehmen, die neu eintreten in den Markt, finden
hohe Eintrittsbarrieren vor. Die Regularien und Standardisierungen
sind gänzlich andere als im klassischen Business. Das überlegen
sich viele dreimal, und neue junge Unternehmen tun sich noch
schwerer, weil sie noch keine Referenzen haben. Das ist ein
Catch-22“, kommentiert Haslacher das Dilemma.
Frequentis ist dort, wo viele gerade hinwollen – und das
beeindruckt die Börse. Das Unternehmen ist einer der Highflyer des
Jahres. Anfang Oktober schoss die Aktie auf ein Allzeithoch von
über 90 Euro. „Als wir kurz sogar auf 100 waren, war das schon
etwas scary“, erinnert sich Haslacher, „wir hatten nichts
angekündigt.“ Derzeit, Anfang Jänner 2026, hält die Aktie bei 76
Euro.
Seit Ende September erstmals russische Drohnen über polnischem
Staatsgebiet gesichtet wurden, wird die Debatte um Europas
Abwehrfähigkeit noch intensiver geführt und Frequentis mit
exzellentem Know-how offenbar als Schlüsselspieler für einen
künftigen Drohnenwall identifiziert. Zu dem hat Haslacher eine
klare Meinung: „Kritische Infrastrukturen werden wir in Europa
sicher besonders schützen müssen. Aber einen Wall über den gesamten
Kontinent zu bauen, halte ich für unfinanzierbar.“
Zugelegt hat nicht bloß die Aktie. Frequentis wächst auch personell
stark und hält 2.500 Mitarbeitende. Allein 2024 wurden 400
eingestellt, die Hälfte davon in Wien. Das Unternehmen ist als
Arbeitgeber begehrt, wie einschlägige Rankings und Bewertungen
nahelegen, nicht nur aufgrund der schwierigen Marktlage. „Wir haben
2024 knapp viereinhalbtausend Initiativbewerbungen bekommen“, sagt
Haslacher, „Stellen, für die wir vor einigen Jahren noch zwei Jahre
nach Kandidat:innen gesucht haben, können wir nun kurzfristig
besetzen. In einem Unternehmen zu arbeiten, das jedes Jahr 15 bis
20 Prozent mehr Auftragsvolumen hat, gibt den Menschen das Gefühl,
in einem Safe Place zu arbeiten.“
KOMPLETTUMBAU. Haslacher selbst ist vor zehn Jahren aus der
IT-Branche als Vertriebsvorstand zu Frequentis gekommen, hat 2018
den Vorstandsvorsitz übernommen und führt das Unternehmen in enger
Abstimmung mit Mehrheitseigentümer Hannes Bardach, der sich als
Aufsichtsratsvorsitzender nach wie vor stark einbringt. „Die extrem
gute Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Vorstand ist mit ein
Grund, warum unsere Firma so erfolgreich ist“, findet Haslacher.
Gemeinsam hat man in diesen zehn Jahren aus einem Hardwaregeprägten
Unternehmen ein modernes Software-zentriertes gemacht. Keine
leichte Übung, doch dieser Umbau legte die Basis für eine
vielversprechende Zukunft. Zehn zugekaufte Spezialfirmen
erweiterten das Portfolio technisch. „Wir sind noch immer ein
Familienunternehmen, ein Hidden Champion, klein im Vergleich zu den
großen Konzernen. Wenn wir von etwas überzeugt sind, machen wir es
trotzdem. Wir bringen unsere Projekte zu Ende. Bei der
sicherheitskritischen Infrastruktur haben wir einfach einen Sweet
Spot gefunden“, sagt Haslacher, „unsere Kunden sind offenbar extrem
zufrieden, bestätigen uns hohe Qualität und Commitment.“
Die Forschungsteams in der Innovationsstraße 1 tüfteln derweil
schon am Geschäft von übermorgen. Allein heuer gehen 30 Millionen
Euro in die Forschung. „Mit dem autonomen Fahren beschäftigen wir
uns gerade intensiv. Wir glauben, dass auch der Autoverkehr
Kontrollzentralen brauchen wird“, gibt Haslacher einen Einblick.
„Hier können wir von unserem Drohnen-Know-how profitieren, weil das
auch unbemannte Vehikel sind und ähnliche Prozesse dahinterstehen.“
Der Blick bei Frequentis geht aber noch weiter nach oben: „Mit dem
europäischen Bestreben nach mehr Souveränität von den USA wird der
Space-Sektor wichtiger werden.“ Die Flugkurve bei Frequentis geht
nicht nur nach oben, die geht richtig steil.“
Vom letzten CC am 09.10.2025 ist m.E. folgendes berichtenswert.
• in Q2 2026 wird USA-Zertifizierung für Frequentis Remote Tower
erwartet, man wäre dann der einzige zertifizierte USA-Anbieter
militärisch + zivil
• Frequentis hat vor 4 - 5 Jahren begonnen eine UTM-Plattform zu
entwickeln, die sich mit bestehenden ATM-Systemen koordinieren
kann, diese ist/wird zz. bereits bei 4 Flugsicherungen
implementiert, zusätzlich hat die Bundeswehr den Auftrag erteilt,
dieses System militärisch zu verproben und eine
Freund-Feind-Erkennung zu entwickeln
• jüngste Luftraumverletzungen durch Drohnen hätten gezeigt, dass
Europa infrastrukturell und technologisch weit davon weg ist
überhaupt reaktionsfähig zu sein, weshalb in den letzten Wochen
von Infrastrukturbetreibern und Behörden viele Anfragen zum Thema
Drohnenüberwachung/UTM eingegangen sind
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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Der jeweilige Basisprospekt, etwaige Nachträge, die Endgültigen Bedingungen sowie das maßgebliche Basisinformationsblatt sind auf
www.ingmarkets.de veröffentlicht.
Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Der Höchststand, in den letzten 52 Wochen, der Frequentis Aktie lag bei 86,80EUR (am 09.02.26). Laut aktuellem Kurs ist die Frequentis Aktie -21,66 % vom 52 Wochen-Hoch entfernt.
Der Tiefststand, in den letzten 52 Wochen, der Frequentis Aktie lag bei 58,00EUR (am 21.11.25). Laut aktuellem Kurs ist die Frequentis Aktie +17,24 % vom 52 Wochen-Tief entfernt.
Das durchschnittliche Kursziel von Analysten liegt bei -. Auf Basis des aktuellen Frequentis-Kurses von 68,00€ ergibt sich ein erwartetes Potenzial von nan %. Die Aktie gilt also bei Analysten als unterbewertet.
Die durchschnittliche Rendite zeigt, wie stark der Wert im Schnitt pro Jahr gewachsen ist. Dafür nutzen wir den CAGR, also die jährliche Durchschnittsrendite über den jeweiligen Zeitraum.
Darunter findest du für Frequentis: Durchschnittliche Rendite 3 Jahre: +34,67 % Durchschnittliche Rendite 5 Jahre: +20,56 %
Die Frequentis Aktie verbucht über 1 Jahr eine Performance von -10,53 %. Über den Zeitraum von 3 Jahren hat die Frequentis Aktie eine Performance von +151,85 %.
Frequentis zahlte eine Dividende von 0,3000. Das entsprach einer Dividendenrendite von 0,4500 %. Weitere Dividendentermine finden sie hier
Profil zur Frequentis Aktie - WKN: A2PHG5 ISIN: ATFREQUENT09
Die Frequentis AG, ein Unternehmen mit Sitz in Wien, ist ein globaler Anbieter von Kommunikations- und Informationssystemen für sicherheitskritische Kontrollzentren. Sie ist in zwei Hauptbereichen tätig: Flugverkehrsmanagement (ATM) und öffentliche Sicherheit & Transport. Ihre Angebote umfassen Lösungen für Flugverkehrsmanagement, darunter Sprachkommunikation, Netzwerke, digitale Fernsteuerungstürme, Flugverkehrskontrolltürme, Überwachungssysteme und aeronautische Informationsmanagement- und Nachrichtenübermittlungssysteme. Zusätzlich bietet sie Integrationsdienste für ATM und unbemanntes Verkehrsmanagement an.
Die Frequentis AG stellt auch Lösungen für Flughäfen und Fluggesellschaften bereit, ebenso wie Datenmanagementdienste. Ihr Portfolio umfasst zudem Verteidigungslösungen, die Kommunikation, Netzwerke, Situationsbewusstsein, Fernsteuerungstürme, militärische Flugsicherung und Überwachung beinhalten. Sie bietet auch Notfalldienste, Dienstleistungen für kritische Infrastrukturen und öffentliche Sicherheit sowie Betriebskommunikation und Krisenmanagementdienste an.
Darüber hinaus umfasst das Angebot der Frequentis AG maritime Systeme, einschließlich Such- und Rettungsdienste, Küstenüberwachung und Küstenfunk, sowie Systeme für Hafenbehörden und Schiffsverkehr. Sie bietet auch ein virtuelles maritimes Studio und spezialisierte Kommunikationssysteme, wie Raumfahrt- und Konferenzkontrollsysteme, an. Zusätzlich zu diesen Produkten und Dienstleistungen bietet das Unternehmen professionelle Dienstleistungen an, darunter Beratung, technische und Benutzerschulungen sowie technische Unterstützung.
Die Frequentis AG bedient eine breite Palette von Kunden, darunter zivile und militärische Flugsicherungs- und Luftverteidigungsorganisationen, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Küstenwache, Hafenbehörden und Eisenbahnen. Das Unternehmen wurde 1947 gegründet und ist eine Tochtergesellschaft der Frequentis Group Holding GmbH.
Frequentis Aktien Kurs und Index Vergleich
Das börsennotierte Unternehmen Frequentis ist in Österreich gelistet. Das Unternehmen verfügt über eine Marktkapitalisierung von 903,04 Mio.EUR und seine Geschäftsaktivitäten sind vorwiegend der Branche Informationstechnologie zuzuordnen. Die Aktie verzeichnet in diesem Jahr eine Performance von -6,85 %. Die aktuelle Monatsperformance beträgt +2,87 %. Derzeit notiert die Aktie -21,66 % unter ihrem 52-Wochen Hoch und +17,24 % über ihrem 52-Wochen Tief. Der aktuelle Frequentis Realtimekurs (13:40:40) liegt bei 68,00€. Damit ist die Frequentis Aktie (A2PHG5) in 24 Stunden um +3,50 % gestiegen. Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Frequentis Aktie (ISIN ATFREQUENT09) um +2,10 % verändert. Der Gewinn der Frequentis Aktie auf 30 Tage, seit dem 12.09.2026, beträgt +3,19 %. Die Kurs- und Performanceangaben beziehen sich auf den Handelsplatz Tradegate
Kursziel Frequentis und Analysten Einschätzungen
Die Frequentis Aktien Kurs Performance und ein Index Vergleich zeigt eine sehr schwache Wertentwicklung über den Zeitraum von 1 Jahr mit einer Performance von -10,53 %. Die Performance ist in den letzten 52 Wochen negativ und Frequentis notiert zurzeit -21,66 % unter dem 52-Wochen Hoch.