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Sigmar Gabriel Gabriel rechnet mit SPD-Führung ab

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
08.02.2018, 19:33  |  2825   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel hat seine von der SPD-Spitze geplante Ablösung im Fall einer neuen Großen Koalition bedauert und der Führung seiner Partei einen respektlosen Umgangsstil vorgeworfen. "Ich habe das Amt des Außenministers gern und in den Augen der Bevölkerung offenbar auch ganz gut und erfolgreich gemacht. Und da ist es ja klar, dass ich bedauere, dass diese öffentliche Wertschätzung meiner Arbeit der neuen SPD-Führung herzlich egal war", sagte Gabriel der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben).

Er kritisiere die Entscheidung nicht, denn das Recht auf Neubesetzung von Ministerposten habe jede neue SPD-Führung, so Gabriel. Politiker seien "Gewählte und keine Erwählten". Doch fügte er hinzu: "Was bleibt, ist eigentlich nur das Bedauern darüber, wie respektlos bei uns in der SPD der Umgang miteinander geworden ist und wie wenig ein gegebenes Wort noch zählt." Er wisse, dass in der Politik auch schon mal mit harten Bandagen gestritten werde. "Aber es sollte mit offenem Visier erfolgen." Gabriel warf der SPD-Spitze indirekt Unehrlichkeit vor: "Ich komme wohl noch zu sehr aus einer analogen Welt, in der man sich nicht immer nur umschleicht, sondern sich einfach mal in die Augen schaut und die Wahrheit sagt. Das ist scheinbar aus der Mode gekommen." Gabriel sagte mit Blick auf seine Zukunft: "Für mich beginnt jetzt eine neue Zeit. Zuhause freuen sich schon mal alle darauf." Seine kleine Tochter Marie habe ihm am Donnerstagmorgen gesagt: "Du musst nicht traurig sein, Papa, jetzt hast Du doch mehr Zeit mit uns. Das ist doch besser als mit dem Mann mit den Haaren im Gesicht."


6 Kommentare

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Kommentare

Warum bleibt den die Dame die morgen den anderen auf die fresse gibt eigentlich noch da, die ist doch mindestens genauso wie der ehrbare Herr Schulz nicht mehr tragbar.
Mich würde auch einmal interessieren ob sich welche von den Opfern ( auf die fresse ) der " Dame " zurück auf die fresse geschlagen haben, kommt mir bei ihr allerdings schon länger her das sie da welche drauf bekommen hat.
Gabriel, der SPD-Politiker mit Umfragezustimmungen, von denen der restliche Führungsstab dieser Partei träumen muss, vor allem der Wendehals und Wortbrecher Schulz, sollte jetzt den Mut haben, auch auf die Gefahr hin, dass ihm das als Rachefeldzug ausgelegt würde, sich offen mit den JuSos zu solidarisieren und so (s)ein negatives Votum zur Mitgliederbefragung öffentlich zu machen. Dann würde die Verkrampfung auseinanderfliegen, es gäbe Neuwahlen, und die SPD müsste aus Trümmern neu aufgebaut werden, natürlich mit einer klaren Tendenzaussage Richtung Linke.
Nur mit dieser rigorosen Strategie kann die Partei ihren Untergang noch vermeiden.
Das Risiko eines Wahlausganges Richtung CDU/CSU-(A)FD(P) sehe ich durchaus, würde es aber inkaufnehmen.
...und der Führung seiner Partei einen respektlosen Umgangsstil vorgeworfen...

in jeder Krabbelgruppe herrscht mehr Stil, Respekt und Anstand als in der SPD..., dicht gefolgt von der Union und den Grünen!!!
Die SPD spült die merkwürdigsten Typen nach oben in die Parteiführung. Gabriel, Schulz, Nahles und Islamisten ....https://www.youtube.com/watch?v=xbQnEKvLi_k Man muss mal richtig darüber nachdenken was der Ex-Außenminister da sagt, Volksverhetzung ist da noch harmlos dagegen.
Schulz ist so ziemlich das Letzte, was Deutschland an Politikern hervorgebracht hat; geldgierig, rechthaberisch, großkotzig, unehrlich und, mit Verlaub, dumm wie Brot. Dieser Mann hat allerdings auch sein Gutes, er weckt selbst im schlichtesten Michel Skepsis und steigende Wut gegenüber unseren "Volksvertretern"; das ist Voraussetzung für einen radikalen Wechsel, der muss kommen und der wird kommen. Schulz wird schon bald wieder gröbste Fehler machen, er kann nicht anders; Merkel wird den Tag noch verfluchen, an dem sie diesen Hanswurst zum Außenminister gemacht hat; weiter so Schulz, auf Dich hat Deutschland gewartet...

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