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Aktien New York Ausblick: Kaum verändert vor Fed-Protokoll zur Zinsentscheidung
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Aktien New York Ausblick Kaum verändert vor Fed-Protokoll zur Zinsentscheidung

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
21.02.2018, 15:01  |  1265   |   |   

NEW YORK (dpa-AFX) - Zurückhaltung und Abwarten - das dürfte am Mittwoch zunächst das Motto der Anleger an den US-Börsen sein. Denn erst im späteren Handelsverlauf wird mit dem Fed-Protokoll die letzte von Janet Yellen geleitete Sitzung der US-Notenbank in den Fokus rücken. Erneut dürfte der Zinsausblick ein zentrales Thema gewesen sein. Dieser beunruhigt die Anleger in jüngster Zeit immer wieder, den steigende Zinsen machen über kurz oder lang die Geldanlage in andere Formen als Aktien wieder attraktiver.

Eine Dreiviertelstunde vor dem Handelsauftakt taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial 0,05 Prozent schwächer bei 24 953 Punkten. Nachdem am Montag die Handelssäle in den USA wegen des Feiertags "Washington's Birthday" geschlossen geblieben waren, hatte der US-Leitindex am Dienstag rund ein Prozent eingebüßt. Händler hatten darin wegen des vorangegangenen sechstägigen Aufschwungs Gewinnmitnahmen gesehen.

Anleger erhoffen sich mit der Veröffentlichung des Protokolls der US-Notenbank Einblicke über Veränderungen im Mehrheitsverhältnis der Fed in Bezug auf die Zahl der Leitzinserhöhungen 2018. Am Markt wird immer stärker mit vier Zinserhöhungen in diesem Jahr gerechnet, nachdem die US-Notenbanker zuletzt drei in Aussicht gestellt hatten.

Ungebrochen bleibt die Übernahmefantasie in der US-Halbleiterbranche, denn nun hat der Chiphersteller Broadcom sein Gebot für Qualcomm auf 79 US-Dollar je Aktie angepasst. Tags zuvor hatte Qualcomm seine Offerte für den niederländischen Konkurrenten NXP aufgebessert. Bislang war Broadcom bei Qualcomm abgeblitzt, weil dieser das alte Gebot als zu niedrig bewertet hatte. Die Qualcomm-Aktien, die tags zuvor 1,3 Prozent eingebüßt hatten, gaben nun vorbörslich weitere 1,2 Prozent ab. Broadcom gewannen zugleich vorbörslich 0,9 Prozent.

Unter den Einzelwerten könnten die Aktien von United Technologies Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Triebwerkstochter Pratt & Whitney hat einstweilige Lösungen für die krisengeschüttelte A320neo-Reihe von Airbus gefunden. Vorbörslich bewegten sich die Papiere des im Dow notierten Unternehmens allerdings nicht.

Mosaic stiegen derweil vor dem Handelsstart um 2,8 Prozent, nachdem die US-Bank JPMorgan die Aktien auf "Overweight" hochgestuft hat. Der Düngerkonzern dürfte von einer positiven Entwicklung der Phosphat-Preise profitieren, hieß es. J.C. Penney legten zugleich um 0,8 Prozent zu, was insbesondere auf einen Kommentar der Bank Morgan Stanley zurückging. Im Vergleich zu den konkurrierenden US-Einzelhändlern habe J.C. Penney das größte Potenzial, im vierten Quartal die Konsensschätzungen übertroffen zu haben, hieß es./ck/jha/

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