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Elon Musk hat gerade noch mehr Aktien von Tesla gekauft

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
17.06.2018, 08:00  |  2503   |   |   

Niemand hat Elon Musk jemals beschuldigt, dass er seinen Worten Taten nicht folgen lässt.

„Ich investiere immer mein eigenes Geld in die Unternehmen, die ich gründe. Ich glaube nicht daran, nur das Geld anderer Leute zu verwenden“, sagte der exzentrische Milliardär einmal. „Ich glaube nicht, dass das richtig ist.“ Ich werde andere Leute nicht bitten, in etwas zu investieren, wenn ich nicht bereit bin, es selbst zu tun.“ Musk hat seinen gesamten persönlichen Erlös aus dem Verkauf von PayPal – etwa 180 Mio. US-Dollar – in den Start von Tesla (WKN:A1CX3T) und SpaceX gesteckt. Er hat gerade noch mehr Aktien des Elektroautoherstellers gekauft.

33,7 Mio. plus 72.500 entspricht 33,7 Mio.

Im letzten Formular 4, das bei der SEC eingereicht wurde, gab Musk bekannt, dass er gestern und heute 72.500 Aktien zu ungefähren Kursen zwischen 342 und 347 US-Dollar erworben hat. Musk hat am Ende knapp 25 Mio. US-Dollar für die Transaktionen ausgegeben. Der Kauf von 72.500 Aktien ändert jedoch nichts an der Beteiligung von Musk am Elektroautohersteller. Bei den mehr als 33,7 Mio. Aktien, die Musk persönlich besitzt, ist es nur ein Rundungsfehler.

Dabei handelt es sich um Offenmarktkäufe, die in der Regel als das stärkste Vertrauensvotum bei Insider-Käufen gelten. Im Gegensatz dazu bedeutet es nicht so viel, wenn Führungskräfte lediglich Aktienoptionen ausüben.

Der Insider-Kauf erfolgt nur einen Tag nach der Ankündigung von Tesla, 9 % der Belegschaft zu entlassen, um die Kosten im Sinne der Rendite zu senken. Es ist erwähnenswert, dass Musks Käufe auf dem Sekundärmarkt getätigt wurden, was bedeutet, dass Tesla kein Geld direkt aus den Transaktionen erhalten hat. Musk kaufte einfach Aktien von den anderen Investoren, die verkauften, so dass seine Transaktionen nicht direkt die Finanzlage von Tesla beeinflussen. In erster Linie ist es eine symbolische Geste.

Nachricht in einer 25-Mio.-US-Dollar-Flasche

Weniger verständlich ist, warum Musk das Bedürfnis verspürt, seinen Aktienbesitzt schrittweise auszubauen, wenn er bereits rund 20 % des Unternehmens besitzt. Darüber hinaus haben die Investoren kürzlich einen massiven Vergütungsplan genehmigt, der ihm weitere 12 % gewährt, wenn Musk in der Lage ist, zahlreiche operative und marktbezogene Meilensteine zu erreichen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Musk seinen beträchtlichen Tesla-Anteil als Sicherheit für hunderte Millionen US-Dollar an Privatkrediten verwendet. In einem Emissionsprospekt vom März 2017 gab Tesla bekannt, dass sich die ausstehenden Darlehen von Musk auf 624,3 Mio. US-Dollar beliefen. Musk nutzt die Aktien, um das Darlehen zu sichern, benutzt dann geborgtes Geld, um sogar noch mehr Anteile zu kaufen. Vermutlich hat Musk diese Strategie benutzt, um die Liquidität aufrechtzuerhalten, während er gleichzeitig an seinem Prinzip festhält, dass auch er etwas zu verlieren haben sollte.

Zu anderen Zeiten hat Musk das geliehene Geld verwendet, um seine anderen Unternehmen direkt zu unterstützen, wie z. B. den Kauf von Solaranleihen von SolarCity, bevor das Unternehmen von Tesla erworben wurde. Diese Erlöse gingen in diesem Fall direkt an das Unternehmen, im Gegensatz zum Kauf der Tesla-Aktien in dieser Woche.

Die vielleicht aussagekräftigste Botschaft der Transaktion ist, dass Musk sich keine Sorgen um die Bewertung von Tesla macht. Sogar die meisten Tesla-Bullen bestätigen, dass Tesla absurde Bewertungen besitzt, und mit signifikanten Prämien im Vergleich zu vielen Auto- und Tech-Konkurrenten gehandelt wird (derzeit das 4,5-fache des Umsatzes). Es scheint, dass das für Musk 25 Mio. US-Dollar wert sein könnte.

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