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Schafft May den Spagat zwischen Hardlinern und Soft Brexit?

12.07.2018, 16:16  |  1597   |   |   

Theresa May veröffentlichte am Donnerstag das umstrittenste Dokument ihrer zweijährigen Amtszeit und versprach, ihren Plan durchzusetzen, Großbritannien nach dem Brexit eng mit dem EU-Binnenmarkt zu verbinden.

Trotz des Rücktritts von zwei Kabinettsmitgliedern und einer wachsenden Ablehnung innerhalb ihrer eigenen Partei, veröffentlichte Theresa May ein 98-seitiges "White Paper", in dem die enge Handelspartnerschaft, die das Vereinigte Königreich mit der EU anstrebt, detailliert beschrieben wird.

Hier geht es zum vollständigen White-Paper.

Im Mittelpunkt steht ihr Vorschlag für eine neue "Freihandelszone" zwischen Großbritannien und der EU - mit vernetzten Zollregelungen und identischen Vorschriften für Industriegüter und Lebensmittel. 

May steht vor einer gewaltigen Aufgabe, um die Verhandlungsführer der EU davon zu überzeugen, dass die Vorschläge tragfähig sin. Gleichzeitig muss sie ihre konservative Partei und ihr Parlament auf ihrer Seite behalten. Die Zeit arbeitet gegen May, denn bis Oktober 2018 soll die Ausstiegsvereinbarung festgezurrt werden. 

May appellierte an die europäischen Verhandlungsführer, sich mit ihrem Entwurf im gleichen Geist des Respekts zu "begegnen", wie ihre Regierung die Prinzipien und roten Linien der EU respektiert. Wesentlich schlichter sieht Donald Trump den Fall: "Ich würde sagen, Brexit ist Brexit", sagte Trump am Donnerstag auf einer Pressekonferenz auf dem NATO-Gipfel in Brüssel.

Quelle:

Bloomberg

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