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Anlegerverlag Daimler: Auch die Bären wissen, wo die Aktie nicht durch darf!

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
10.10.2018, 15:07  |  415   |   |   

Wenn man sich diesen Chart so ansieht, kommt erfahrenen Investoren in den Sinn, dass da schon ein kleines Wunder nötig wäre, um zu verhindern, dass Daimler (ISIN: DE0007100000) die bisherigen Jahrestiefs bricht und in Richtung des nächsten mittelfristigen Kursziels 50,83/52,00 Euro durchgereicht wird. Immer wieder wurde versucht, sich aus dieser Zone zwischen 53,45 und 54,78 Euro nach oben abzusetzen. Und immer wieder landete der Kurs doch wieder dort. Da reiben sich die Bären schon die Hände, denn ihnen ist klar:

Die Bullen wissen, wo die Aktie nicht durch darf. Die Bären wissen, wo die Aktie nicht durch darf. Aber die Bullen haben das Hemmnis der Angst, die Bären den Antrieb der Hoffnung auf ihrer Seite. Und je öfter eine Supportzone angegangen wird, desto eher bricht sie. Und all die in dieser Zone zur Verteidigung der Unterstützung aufgesammelten Aktien dürften mit engen Stoppkursen versehen sein. Was wiederum erwarten lässt, dass die Regel greifen würde, der Ausbruch nach unten umso heftiger würde, je öfter eine Auffangzone angelaufen und verteidigt wurde. Und sie wurde, der Chart zeigt es, oft angelaufen.

 

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Dass der Fluchtversuch nach oben zu Monatsanfang deutlich früher verhungerte als der im September, ist ein zusätzlicher Vorteil der Bären. Ein niedrigeres Zwischenhoch deutet an, dass das Lager der Bullen kleiner wird und/oder an Mut verliert. Und da wären eben die miesen Verkaufszahlen der letzten Monate, bei denen man nicht recht weiß, ob das wirklich alleine an einer zu geringen Zahl produzierter Neuwagen lag, weil man sich auf die neuen Abgasnormen konzentriert hatte. Und da wären diese US-Strafzölle, die heute keinen Deut weniger wahrscheinlich sind als vor zwei, drei Monaten. Dazu verhält sich die US-Regierung zu aggressiv. Eine gütliche Einigung würde derzeit einfach überraschen.

Sich hier an den Rettungsaktionen dieser Auffangzone 53,45/54,78 Euro zu beteiligen, erscheint daher ein Wagnis. Natürlich könnte es gelingen, noch einmal die Kurve zu kriegen, vorausgesetzt, der Gesamtmarkt würde, auch und gerade angetrieben durch die Wall Street, heute noch einen Turnaround nach oben schaffen. Aber wie weit käme die Aktie in diesem Gesamtumfeld? Viel Luft nach oben scheint da momentan nicht zu sein. Und bis zur Zone, deren Überwinden die Aktie charttechnisch bullish machen würde, wäre es weit, die liegt im Bereich 59/60 Euro.

 

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3 Kommentare

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Kommentare

Einfach abwarten.
Ich verkaufe nicht.
Sollte die Dividende auf unter 3 E absinken, dann nur auf Grund eines massiven Gewinneinbruchs.
Da wäre dann doch schon mal eine Gewinnwarnung angesagt.
Ich bleibe entspannt.
Recht hat er! Und wenn die Q3-Zahlen besser als erwartet sind, könnte es vielleicht reichen. Wenn genau das eintritt, was wir alle befürchten, dann gute Nacht!

Ein Dividendenrückgang auf 2,50 € würde einen Kurs von 50 rechtfertigen - Rendite 5%.
Bleiben wir bei der 3, wäre so ein Kurs schon hart!

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