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AfD-Spendenaffäre Niederländer wundert sich über Rücküberweisung

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
15.11.2018, 19:44  |  1306   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die niederländische Stiftung "Identiteit Europa" hat bestätigt, dem AfD-Kreisverband Bodensee im Februar 150.000 Euro überwiesen zu haben. Er habe das Geld als Spende überwiesen und drei Monate später wieder zurückerhalten, sagte der niederländische Direktor der Stiftung dem Nachrichtenportal T-Online. Er habe sich gewundert, dass die AfD das Geld zurückschicke, aber nicht nachgefragt.

Einen direkten Kontakt mit der AfD habe es nicht gegeben, sagte er. Der Direktor der Stiftung und seine Frau seien im niederländischen Handelsregister als Verantwortliche eingetragen, berichtet das Nachrichtenportal. Der Niederländer sagte aber, es gebe weitere Beteiligte, mit denen gesprochen werde. Das seien aber schutzwürdige Belange der Stiftung. Er äußerte sich auch nicht zu den Motiven, wieso er der AfD das Geld zukommen lassen wollte. Die Stiftung war nach seinen Angaben 2015 eine Idee der Familie gewesen, um die nach ihrer Ansicht zu wenig öffentlich diskutierten Themen der Migration und der Identität Europas stärker zu beleuchten. Das sei nicht aus politischem Interesse erfolgt. Weil über das Thema heute breit diskutiert werde, sei die Arbeit der Stiftung überflüssig geworden, so der Stiftungsdirektor. Eine mit ihr verbundene Internet-Seite sei seit Juli nicht mehr aktualisiert worden, berichtet das Nachrichtenportal.


6 Kommentare

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Kommentare

also ich habe das Gerücht gehört, dass die flüchtlichstragenden Parteien, ständig auch verschiedenen Quellen Geld überweisen, um dann die AFD endlich überführen zu können.
Stichwort: Spendenaffäre
Ach ja, reflexartig wird wieder die Opferrolle eingenommen.

Und dann übersieht man halt so (völlig unwichtige) Details, wie z.B. dass der angesprochene Fall lange vor jeder Berichterstattung stattgefunden hat... oder dass es sich, anders als im aktuellen Fall der schweizer Spende, um einen halbwegs korrekten Ablauf handelte, da das Geld deutlich zügiger erstattet und NICHT damit gewirtschaftet wurde. Zumindest soweit man weiß.

Aber man bleibt lieber beim MIMIMI...
Man darf sich wundern, wieviel Geld bei solchen Stiftungen rumliegen muss, um mal eben 150 TEUR an jemanden zu überweisen, den man weder persönlich kennt noch gesprochen hat...

Da kann es sich nur um die sprichwörtlichen peanuts handeln.
Nach dem die restlichen Parteien nur lange auf solche angeblichen Fehler gewartet haben, ist die Rückzahlung ja dann auch kein Wunder ...

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