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EZB-Präsidentschaft Wird jetzt doch ein Franzose Boss der Europäischen Zentralbank?

13.02.2019, 17:01  |  3286   |   |   

Die Chancen für einen Franzosen im EZB-Präsidenten-Büro in Frankfurt am Main sind angeblich gestiegen. Gleich zwei Franzosen hätten das Zeug dazu, den präsidialen Posten zu übernehmen.

Aus den Kreisen von europäischen Beamten hieß es, dass ein französischer Kandidat gut positioniert sei, um den Spitzenposten der Europäischen Zentralbank (EZB) zu bekommen. Das berichtet "CNBC". Alles hänge aber von den bevorstehenden Europawahlen im Mai dieses Jahres ab. Die Wahl entscheidet über die Verteilung der Rollen im politischen Macht-Apparat der EU.

Ein Beamter erwähnte, dass Frankreich mehr als einen möglichen Kandidaten aufbiete. Deutschland komme eher für den Vorsitz der Europäischen Kommission infrage.



So gibt es zwei französische Namen, die auf den Fluren der europäischen Verwaltungen diskutiert werden: Benoît Cœuré, französischer Ökonom und derzeit Mitglied des Direktoriums der EZB, und François Villeroy de Galhau, derzeitiger Zentralbankpräsident Frankreichs. Beide haben gesagt, dass sie daran interessiert seien, das Amt vom jetzigen EZB-Präsidenten, dem Italiener Mario Draghi, zu übernehmen, wenn sie gefragt werden.

Für die "in diesem Jahr größte Frage für die Zukunft des Euro", wie CNBC-Journalisten schreiben, werden neben Cœuré und Galhau auch die Namen Jens Weidmann, Bundesbank-Präsident, Klaas Knot, Chef der niederländischen Notenbank, Olli Rehn, der Notenbank-Gouverneur Finnlands sowie Rehns Vorgänger, der Finne Erkki Liikanen und last but not least Estlands Notenbankchef Ardo Hansson diskutiert. Das berichtet "Reuters".

Quelle:

CNBC

Reuters

Wertpapier
EUR/USD


2 Kommentare

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Kommentare

...Doch hier eine Alternative,.....
Deswegen wollte die Regierung noch schnell eine Banken-Fusion,um ihre Beteiligung zu entsorgen!
Dann klüngeln wir ein wenig rum,bescheissen Deutschland und den Weidmann um den Job und machen noch 2 Jahre weiter mit "Esperanto-Geld" wenn dann endlich die RV nicht mehr zu retten ist,und die Versicherer hoffnungslose Fälle werden,dann muss,bevor der Euro endgültig krachen geht,die Regierung den Rest der Banken retten,damit den Euro-Partnern der Abschied nicht zu bitter wird,und wir sind für 50 Jahre ruiniert!
Dann kann Deutschland seinen letzten Asylanten herzlich begrüßen,nämlich Assad selbst!
Erst sachter "Asyl" und als nächstes "Macht Platz,ihr Pfeiffen,ich rette das Land,ihr wart ja zu blöde,um zu politen!"
Dann jibbet "Kopf abhauen,im TV mit Musicke" und wir werden "Bollah-Land" mit anschließender militärischer Vereinigung gesamt-Europas,das,könnte unsere Zukunft sein!^^
Ich hab´s hier schon mal geschrieben: Jens Weidmann könnte in diesem Höllenjob - denn ein solcher wird er werden, wenn die EZB in der nächsten Finanzkrise ohne "Waffen" dasteht und die Probleme schlimmer denn je sein werden - keinen Blumentopf gewinnen; stattdessen würden ihm die "Südländer" als willkommenem Sündenbock für die Langzeitfolgen von Draghis Harakiri-Politik die Schuld geben, und zwar an buchstäblich allen Problemen, mitleidlos, wider besseres Wissen, aber voller Schadenfreude.

Klar, ein französischer Chef hätte auch unglaublich zu kämpfen, würde aber versuchen, mit noch extremerer Geldpolitik den unvermeidlichen Bankrott Italiens und Griechenlands weiter hinauszuzögern und hätte alle Profiteure auf seiner Seite. Komplette Bankenunion, Vergesellschaftung aller Schulden, europäischer Finanzminister mit Durchgriffsrecht auf alle nationalen Haushalte, Bargeldverbot, Sondersteuern usw. usw. - alles wird versucht werden. Und das unvermeidliche Ende des Euroraums wird schlimmer werden als alles, was sich die beteiligten finanziellen und politischen ""Eliten"" bisher vorstellen können ...

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