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KAFFEE Spitze auf Knopf

27.02.2019, 12:49  |  1274   |   |   

Der Kaffeepreis tat sich in den Wochen seit unserer letzten Kommentierung erwartungsgemäß schwer. Mittlerweile hat er sich bedrohlich dem markanten Tief aus dem September vergangenen Jahres genähert. Sollte die Korrektur in diesem Bereich nicht zum Stehen kommen, droht weiteres Ungemach. 

Rückblick. In unserer Kommentierung vom 30.01. hieß es u.a. „[…] Möglicherweise gibt es jedoch die Chance auf einen Impuls. Die starke Erholung des Brasilianischen Reals  im September/Oktober hatte maßgeblichen Anteil an der Erholung des Kaffeepreises damals. Aktuell hat sich BRL an eine entscheidende Widerstandszone herangearbeitet. Kann sich der BRL gegen den Greenback weiteres Aufwärtspotential erarbeiten und den Widerstand knacken oder fällt der Versuch in sich zusammen? Vor diesem Hintergrund erlangt der heutige Zinsentscheid Sitzung der US-Notenbank samt Begleitkommentaren natürlich eine große Bedeutung…  Kurzum: Derzeit spricht wenig für eine deutliche Erholung des Kaffeepreises. Die wichtigen Zonen sind bekannt. Die 100 und 96 USC auf der Unterseite sowie die 105 und 112 USC auf der Oberseite. Aktuell notiert Kaffee bei 103 USC….“


Die Hoffnung auf positive Impulse ausgehend vom Devisenmarkt erfüllte sich nicht. Der Brasilianische Real vermochte es nicht, neue Akzente auf der Oberseite zu setzen und konsolidiert gegenwärtig gegen den US-Dollar. 

An der ohnehin schwierigen fundamentalen Lage hat sich zuletzt nichts geändert. Der Markt wird von einem Überschuss dominiert. Die ICO (International Coffee Organization) hat auch in ihrem Januar-Bulletin den erwarteten Überschuss für das Erntejahr 2018/2019 in Höhe von 2,29 Mio. Sack aus dem Vormonatsreport noch einmal bestätigt. 

Kurzum: Gegenwärtig fehlen die Impulse, um das Ruder wieder herumzureißen. Die Bewegung ist zwar überverkauft, doch eine Gegenbewegung lässt sich nicht ausmachen. Der Test des September-Tiefs scheint unausweichlich. Sollte es unter die 96 USC gehen, ist eine Neubewertung der Lage erforderlich. Erste Entspannung tritt oberhalb von 105 USC ein.

 

 


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