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Ratingagentur Scope Scope bewertet den Vontobel Fund II - Vescore Active Beta mit der Top Note „A“

Gastautor: Scope Analysis
01.04.2019, 13:48  |  549   |   |   

Das Investmentkonzept basiert auf akademisch anerkannten Grundlagen und konnte seine Robustheit bereits über mehrere Marktzyklen und Korrekturphasen hinweg beweisen. Ein wesentlicher Treiber des Ratings ist auch die überzeugende Performance des Fonds.

Scope Analysis hat den Multi-Asset-Fonds Vontobel Fund II - Vescore Active Beta (LU1617166936) analysiert. Die relative Performance der bereits im Jahr 2002 aufgelegten Strategie ist sehr überzeugend. Über die vergangenen fünf Jahre konnte der Fonds seine Peergroup um annualisiert 2 Prozentpunkte schlagen. Über ein Jahr liegt der Fonds 4 Prozentpunkte über dem Durchschnitt seiner Vergleichsgruppe. Der Fonds erhält das höchste Rating A („sehr gut“) und gehört damit zu den 8% der am besten bewerteten Fonds in Deutschland.

Zum Fonds:

Der Ansatz von Vescore zielt auf eine Abschöpfung der Risikoprämien an den Aktien- und Rentenmärkten durch ein aktives „Beta Management“ ab. Ve

score definiert als Zielsetzung des Portfolios einen absoluten positiven Mehrertrag über der risikolosen Verzinsung mit einer Rendite von mehr als 3 Prozentpunkten über dem 3M-Euribor bei einer Zielvolatilität von 5,5%.

Vescore setzt zur Steuerung der Aktienquote sowie der Duration der Anleihen eigenentwickelte quantitative Modelle ein. Die Steuerung der Aktienquote erfolgt über das „GLOCAP“-Modell, welches das Marktsentiment über die vier Indikatoren Zinsstruktur-Spread, Kreditrisiko-Spread, TED-Spread und die Dividendenrendite des Marktes erfasst.

Der Grundstein für das von Vescore als „GLOCAP“ bezeichnete Modell zur Prognose von Aktienmarktrisikoprämien wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Universität St. Gallen in den 90er Jahren gelegt und wird von Vescore bereits seit 1998 als Modell eingesetzt.

Die Steuerung der Duration der Staatsanleihen erfolgt über das proprietäre „FINCA“-Modell. Dieses greift als Input auf Zinskurven zurück und steuert die Zinsduration auf Basis kurzfristiger Prognosen der Zinsdynamik und der Berücksichtigung des Makroumfeldes durch langfristige Prognosen.

Vescore wurde im Jahr 1998 im Umfeld der Universität St. Gallen gegründet und spezialisiert sich auf quantitative Anlagestrategien. Neben dem Hauptsitz Zürich verfügt das Unternehmen auch über ein Büro in München und kann derzeit auf insgesamt 34 Mitarbeiter zurückgreifen. Seit dem Jahr 2016 gehört Vescore zur Schweizer Vontobel Asset Management. Das verwaltete Vermögen beträgt unter Einschluss von Assets under Advisory derzeit rund 12 Mrd. Euro.

Dr. Daniel Seiler fungiert sowohl als Leiter von Vescore als auch als Verantwortlicher für den Investmentprozess. Er verfügt über eine ausgesprochen lange Investmenterfahrung von mehr als 23 Jahren und ist seit 2009 bei Vescore tätig.

Ratingbegründung

Die sehr gute Bewertung ist vor allem auf folgende Gründe zurückzuführen:

  • Der Investmentprozess ist äußerst robust ausgebildet und aufgrund seiner quantitativen Ausrichtung in hohem Maße regelgebunden. Das Investmentkonzept basiert auf akademisch anerkannten Grundlagen und ist Resultat jahrzehntelanger Forschung, auch in Zusammenarbeit mit der renommierten Schweizer Universität St. Gallen.
  • Vescore setzt das Modell, das im Zeitablauf stets weiterentwickelt wurde, bereits seit 20 Jahren erfolgreich ein. Das Modell hat seine Robustheit somit über mehrere Marktzyklen und Korrekturphasen beweisen können – ein gerade bei quantitativen Modellen wichtiger Aspekt.
  • Das Risikomanagement des Vontobel Fund II - Vescore Active Beta Fonds wird von Scope mit sehr gut bewertet. Die Steuerung des Risikos ist zentral im Investmentprozess der Strategie verankert. So sind sowohl für die Aktien- als auch für die Anleihealloaktion maximale Risikobudgets (CVaR) definiert. Darüber hinaus erfolgt eine Steuerung des Risikos über einen Risikoindikator, der prognosefrei eine Einschätzung zum aktuellen Risikoumfeld liefert.
  • Das Schlüsselpersonenrisiko stuft Scope aufgrund der hohen Regelgebundenheit der Prozesse als unterdurchschnittlich ein. Langfristig ist jedoch personelle Kontinuität bei den erfahrenen Mitarbeitern essenziell für die Weiterentwicklung der quantitativen Modelle.
  • Die Performance der Strategie ist sehr überzeugend. Über die vergangenen fünf Jahre konnte der Fonds seine Peergroup um annualisiert 2 Prozentpunkte schlagen – über ein Jahr hinweg liegt der Fonds 4 Prozentpunkte vor dem Durchschnitt seiner Vergleichsgruppe.
  • Die Volatilität der Strategie im Betrachtungszeitraum liegt im Rahmen des von Vescore angegebenen Zielkorridors von 5-6% und unterhalb derjenigen der Vergleichsgruppe. Der maximale Verlust liegt mit -5,0% ebenfalls unter dem der Peergroup (-9,3%).

 

Zum ausführlichen Report



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