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Steinhoff Sind das Neuigkeiten?

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
05.04.2019, 11:33  |  5838   |   |   
SDAX | Steinhoff: Sind das Neuigkeiten?

Es ist wieder mal soweit, der Steinhoff International Holdings NV (ISIN: NL0011375019) Konzern gibt ein Update zu den immer noch nicht abgeschlossenen Prüfungen der Konzernabschlüsse für die Jahre 2017 und 2018, sowie der Jahresabschlüsse der 100-prozentigen Tochtergesellschaft Steinhoff Investment Holdings Ltd. heraus.

Der am 15. März 2019, auch später als ursprünglich geplant, veröffentlichte Bericht von PwC scheint für den Konzern doch ein gewisser Meilenstein in der Aufarbeitung des Skandals zu sein. Doch in welcher Hinsicht? Der Konzern selber spricht von erheblichen Fortschritten die man in Sachen Konzernabschlüsse seit dem erzielt habe. Jedoch müssen die in dem PwC-Bericht zutage geführten Tatsachen so erheblich und komplex sein, dass man mal wieder mehr Zeit benötigt.{loadmodule mod_custom,Sentifi Text Widget}

Nicht nur Fragen in Bezug auf Rechnungslegung scheinen sich als schwierig und komplex zu erweisen, auch sollen vielen Fragen rund um den Konzernabschluss ausführlich behandelt werden und mit diesem offen gelegt werden. Hierzu ist man in den Gesprächen mit Deloitte wohl soweit, dass man diese plant in der nächsten Woche abschließen zu können.

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Der Track-and-Trace-Prozess, der erforderlich ist, um sicherzustellen, dass alle entsprechenden Anpassungen und Journale bei jeder Tochter- und Unterkonsolidierungsebene geprüft werden, erweist sich jedoch als weitaus komplexer und zeitraubender als erwartet. Dies ist ein Schlüsselbereich, der erforderlich ist, um sicherzustellen, dass der Jahresabschluss der Gruppe die entsprechenden Anpassungen für jedes Jahr widerspiegelt. Die Komplexität der Rückverfolgung der Anpassungen hat Ressourcen gekostet und den Prozess erheblich verlangsamt, so dass Deloitte nun mehr Zeit benötigt, um zu ihrem Prüfungsurteil zu gelangen.

Zeitplan kann nicht eingehalten werden

Wie der Konzern nun mitteilt, ist es bedauerlicherweise und angesichts der vorstehenden Ausführungen und trotz erheblicher Anstrengungen aller Beteiligten nicht möglich, dass der Zeitplan für die Fertigstellung der konsolidierten Konzernrechnungslegung und der zugehörigen Prüfungsprozesse Mitte April eingehalten werden kann.

Um sicherzustellen, dass wichtige Finanzinformationen so schnell wie möglich übermittelt werden, hat der Konzern beschlossen, die Abgabe des Konzernabschlusses 2017 vorrangig zu gestalten, wobei die Angaben für 2018 folgen sollen. Während bereits umfangreiche Arbeiten zum Konzernabschluss 2018 geleistet wurden, werden diese im überarbeiteten Ansatz sechs Wochen nach dem Konzernabschluss 2017 bekannt gegeben.

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