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JPND aktualisiert Forschungs- und Innovationsstrategie

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
23.04.2019, 16:49  |  253   |   |   

Die Initiative „EU Joint Programme – Neurodegenerative Disease Research“ (JPND)1 hat ihre globale Forschungs- und Innovationsstrategie aktualisiert, um einen einheitlichen Rahmen für die Unterstützung weltweit wegweisender Forschung im Bereich der neurodegenerativen Erkrankungen zu schaffen.

Neurodegenerative Erkrankungen zählen zu den weltweit größten medizinischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Man geht davon aus, dass weltweit künftig 50 Millionen Menschen an Alzheimer und ähnlichen Erkrankungen leiden werden. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich diese Zahlen weltweit verringern werden. Schätzungen zufolge werden sich die direkten und informellen Behandlungs- und Pflegekosten für Alzheimer- und Parkinson-Patienten bis zum Jahr 2050 jährlich allein in Europa auf insgesamt über 350 Milliarden Euro belaufen.2

JPND ist das erste und auch größte gemeinschaftliche Forschungsprogramm, das ins Leben gerufen wurde, um den wachsenden Herausforderungen durch neurodegenerative Erkrankungen zu begegnen. Das oberste Ziel von JPND besteht darin, die Erforschung möglicher Therapien zu beschleunigen und eine frühzeitige Diagnose für eine frühzeitige individuelle Behandlung zu ermöglichen. Bis dahin ist es unerlässlich, Lösungen zu finden, mit denen die Not der Familien und die wirtschaftliche Belastung durch die Zunahme dieser Krankheit in unserer alternden Gesellschaft wenigstens zum Teil gelindert werden können. So geht es bei dieser Forschungsinitiative neben der Grundlagenforschung auch um translationale, klinische und soziale Pflege- und Gesundheitsforschung.

Mit der heutigen Veröffentlichung der Forschungs- und Innovationsstrategie wird die gemeinsame Vision von 30 Mitgliedsländern des JPND aktualisiert. Die Strategie wurde erstmals 2012 veröffentlicht. Mit dieser Aktualisierung soll die große gesellschaftliche Herausforderung der neurodegenerativen Erkrankungen angegangen werden.

Dr. Barbara Kerstiëns ist die Leiterin der Abteilung, die für nicht übertragbare Krankheiten und die Herausforderung des gesunden Alterns bei der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission zuständig ist. Sie äußert sich dazu folgendermaßen: „Die Europäische Kommission erkennt an, dass das JPND entscheidende Beiträge zur Forschung an neurodegenerativen Krankheiten leistet, indem es die nationalen Anstrengungen zwischen den Mitgliedstaaten und anderen Ländern koordiniert, dadurch Fragmentierung und Doppelarbeit in der Forschung reduziert und die Effektivität und die Wirksamkeit der Forschung in diesem Bereich insgesamt steigert.

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