DAX-0,55 % EUR/USD+0,20 % Gold+0,53 % Öl (Brent)-1,29 %

Kevin Kühnert Weidel sieht Juso-Chef als "Fall für den Verfassungsschutz"

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
02.05.2019, 13:04  |  5183   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - AfD-Fraktionschefin Alice Weidel hat den Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert als "Fall für den Verfassungsschutz" bezeichnet. "Dass der Juso-Chef für sein Herumwühlen in der miefigen Marxismus-Mottenkiste auch noch beträchtliche Zustimmung in seiner Partei findet, ist eine alarmierende Nachricht für das ganze Land", sagte Weidel am Donnerstag. "Arbeitnehmerfeindlicher geht es nicht mehr. Der Vorsitzende der SPD-Jugendorganisation träumt offensichtlich von einer Neuauflage der DDR, wenn er Industriekonzerne kollektivieren und Privateigentum verstaatlichen will."

Das Ergebnis sei bekannt und immer dasselbe: Vernichtung von Volksvermögen, Verarmung der breiten Masse und Wohlstand nur noch für die "Partei-Nomenklatura". Sozialismus funktioniere nicht und führe ins Chaos, und wenn man es noch so oft damit versuche, so die AfD-Fraktionsvorsitzende weiter. "Einen feinen Koalitionspartner haben die Unionsparteien sich da angelacht." Es sei nicht das erste Mal, dass die Jungsozialisten sich mit einer "Frontalattacke" auf zentrale Grundwerte und Rechtsprinzipien der Verfassung und Rechtsordnung hervortäten, so Weidel. "Kevin Kühnert ist der lebende Beweis, auf welche ideologischen Irrwege fehlende ökonomische Bildung führen kann", sagte Weidel. Kühnerts Sozialismus-Thesen hatten teilweise heftige Kritik auch aus der eigenen Partei ausgelöst. "Was für ein grober Unfug. Was hat der geraucht? Legal kann es nicht gewesen sein", schrieb zum Beispiel der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs, auf Twitter. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil nannte die Thesen Kühnerts unterdessen "nicht meine und auch keine Forderung der SPD". Es handele sich um "gesellschaftliche Utopien".

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Kommentare

Weidel hat doch Recht.
Künert hat die DDR nie selbst gesehen.
Fuhr man im Oktober 1989 zum Beispiel von Leipzig nach Halle rein, bekam man das Gefühl, die Hauswände würden einstürzen und das Auto unter sich begraben.
Meine Frau und ich haben die Rede Honneckes am 8.Oktober im Fernsehen bei einer Bekannten in Leipzig gesehen. Einen Tag später am Sonntag fuhren wir nach Hamburg über Halle zurück.Die DDR wird mir immer mit den baufälligen Häusern, alten schrottigen Fabriken in Erinnerung bleiben.
Ich war 1985, 1987 und 1989 dort.
die neoliberale Hayek-Tante Weidel ist aus dem Verein der notorischen Abzocker ausgetreten und hat sich der katholischen Soziallehre zugewandt? So weit entfernt von Kühnert ist sie dann ja nicht mehr. Dann bricht sie jetzt wohl mit dem Deloitte-Gabriel oder wen oder was meinen Sie mit SPD?
Ist schon gut, @maxmaier. Als Sprecher der SPD müssen Sie so reden.
Jeder versteht das - und weiß das einzuordnen.

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel