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goldinvest.de Großtrend Cloud Computing beflügelt Converge Technology Solutions

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Gastautor: Björn Junker
22.08.2019, 17:23  |  478   |   

Der globale Trend zu cloudbasierten Softwarelösungen beflügelt das Geschäft von Converge Technology Solutions (TSXV: CTS, FWB: 0ZB), einem Spezialisten für softwarebasierte Hybrid-IT-Lösungen. Das Unternehmen, das aus einem Zusammenschluss von mittlerweile zehn IT Service Providern in ganz Nordamerika besteht, richtet seine Strategie gezielt auf mittelgroße Unternehmen, die Unterstützung bei der Migration in die Cloud benötigen.

Trotz massiver Investitionen beim Vertrieb konnte Converge im zweiten Quartal bei allen relevanten Kennzahlen neue Bestmarken erzielen. Der Umsatz für das zum 30. Juni 2019 abgeschlossene Quartal betrug 149,3 Millionen $ im Vergleich mit 103,3 Millionen $ im Vorjahreszeitraum 2018, was einem Zuwachs von 44,5 % entspricht. Der Umsatz für die sechs Monate zum 30. Juni 2019 betrug 314,0 Millionen $ im Vergleich mit 223,1 Millionen $ im Vorjahreszeitraum 2018, ein Zuwachs von 40,8 %.

Der Bruttogewinn für das zum 30. Juni 2019 abgeschlossene Quartal betrug 34,2 Millionen $ oder 22,9 % im Vergleich mit 22,3 Millionen $ oder 21,6 % im Vorjahreszeitraum 2018. Der Bruttogewinn für die sechs Monate zum 30. Juni 2019 betrug 71,4 Millionen $ oder 22,7 % im Vergleich mit 39,4 Millionen $ oder 17,7 % im Vorjahreszeitraum 2018. Das bereinigte EBITDA für das zum 30. Juni 2019 abgeschlossene Quartal betrug 5,5 Millionen $ im Vergleich mit 5,3 Millionen $ im Vorjahreszeitraum 2018, ein Zuwachs von 3,8 %. Das bereinigte EBITDA für den sechsmonatigen Zeitraum zum 30. Juni 2019 betrug 13,96 Millionen $ im Vergleich mit 10,6 Millionen $ im Vorjahreszeitraum 2018, ein Zuwachs von 31,9 %.

Ziel bis Ende 2019: 1 Mrd. $ jährlicher Umsatz und 50 Mio. $ EBITDA

Converge CEO Shaun Maine äußerte sich bei der Telefonkonferenz anlässlich der Q2-Zahlen optimistisch, dass das Unternehmen durch organisches Wachstum bis Ende 2019 die Zielmarke von 1 Mrd. $ an laufenden Umsätzen erreichen wird und beim EBITDA in die Größenordnung von 50 Mio. $ vorstoßen kann. Der entscheidende Faktor für die wachsende Profitabilität des Unternehmens sei die zunehmende Nachfrage nach Softwarelösungen jenseits der klassischen Hardware Services.

Im 2. Quartal habe der Anteil der softwarebezogenen Umsätze bereits bei 20 Prozent gelegen, gegenüber 15 Prozent im Vorjahreszeitraum. Converge strebt an, dass sich die angeschlossenen Unternehmen der Converge Familie sukzessive von klassischen IT Service Providern für die Kunden zu Partnern für Cloud-Softwarelösungen und Managed Services transformieren.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die enge Zusammenarbeit mit Red Hat und IBM. Allein im zurückliegenden Quartal habe Converge von IBM 750.000 $ an so genannten Market Development Funds für den Vertrieb erhalten, bestätigte Maine. IBM habe Red Hat nun für 34 Mrd. USD gekauft, sei aber beim Vertrieb der Red Hat Cloud-Plattform auf Zwischenhändler wie Converge angewiesen. Schon heute ist Converge der drittgrößte IBM-Partner im Cloudgeschäft.

Pipeline für weitere Übernahmen ist gut gefüllt

CEO Shaun Main bekräftigte, dass die Pipeline für potenzielle Übernahmen gut gefüllt sei. Er sei zuversichtlich, dass Converge wie geplant pro Jahr 4 bis 6 Übernahmen abschließen könne. Investoren könnten sicherlich noch vor Jahresende mit weiteren strategischen Übernahmen rechnen. Zuletzt hatte Converge das im Nordwesten der USA angesiedelte Unternehmen Nordisk Systems übernommen. Nordisk bestitzt besondere Stärken bei Lösungen in den Bereichen Infrastruktur, Cloud, Sicherheit, Analyse, Business Continuity und Managed Services.

Greg Berard neuer President von Converge

Die wichtigste Personalie des vergangenen Quartals war die Ernennung von Greg Berard zum neuen President von Converge. Berard ist seit 2014 Geschäftsführer bei Lighthouse und hat diesen klassischen IT Service Provider bis zur Übernahme durch Converge Ende vergangenen Jahres systematisch neu ausgerichtet. Insbesondere hat Berard Lighthouse zu einem führenden Anbieter von Red Hat- und Softwarelösungen entwickelt. Als Berard bei Lighthouse begann lag der Softwareanteil bei 5 Prozent des Umsatzes. Vier Jahre später macht Software bereits 60 Prozent des Geschäfts bei Lighthouse aus. Eine ähnliche Entwicklung erhofft sich Converge als Gesamtunternehmen durch die neue Rolle Berards.

Weiter Übernahmephantasie in der Branche

Durch weitere Akquisitionen, aber vor allem durch fortgesetztes organisches Wachstum könnte Converge selbst in absehbarer Zeit zu einem attraktiven Übernahmeziel für größere Private Equity Firmen werden. Shaun Maine beobachtet den Markt für Unternehmenskäufe daher aufmerksam. Zuletzt hatte die Übernahme des traditionellen britischen PC Händlers PCM durch den kalifornischen Private Equity Fund Insight für Aufsehen gesorgt. Insight zahlte 581 Mio. USD für PCM. Wenn man bedenke, dass die Bruttomargen von Converge schon heute höher seien als die von PCM könne man schlussfolgern, dass Converge aktuell noch sehr günstig bewertet sei, so Maine. Sicher sei Converge ein „extrem attraktives Ziel“, sagte Shaun Maine wörtlich. Richtig interessant werde es aber erst, wenn Converge in der nächsten Phase seiner Geschäftsentwicklung auf Umsätze von 3 Mrd. $ wachse und seine EBITDA Marge weiter verbessere.   

Goldinvest.de hat Converge Technology im März dieses Jahres erstmals besprochen. (Hier klicken) Wir bleiben an diesem spannenden Unternehmen dran.

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