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Cannabis Report: Downgrade für Canopy Growth (WEED)
Foto: Get Budding - Unsplash

Cannabis Report Downgrade für Canopy Growth (WEED)

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Nachrichtenquelle: Shareribs
30.09.2019, 17:53  |  10158   |   
Toronto 30.09.2019 - Die Aktie von Canopy Growth wurde kürzlich in den Reigen der 30 Topperformer an der TSX gekürt. Die Analysten von der Bank of American Merrill Lynch haben am Freitag dennoch den Daumen gesenkt.

An der Toronto Stock Exchange wurden kürzlich die besten Performer der letzten drei Jahre ausgewählt. Angeführt wurde die Luste von der Aktie von Canopy Growth, die per Ende des zweiten Quartals mehr als 1.800 Prozent hinzugewann. Damit werteten die Papiere doppelt so stark auf wie jene von Shopify, welche den zweiten Platz auf der Liste stellten.

Am Montag weiten die Papiere von Canopy Growth aber die jüngsten Verluste aus. Die Analysten von Bank of America Merrill Lynch haben die Aktie am Freitag von „buy“ auf „neutral“ abgestuft. Dabei wurde mitgeteilt, dass die Erwartungen der Wall Street viel zu hoch seien. Die beiden Analysten Lisa Lewandowski und Christopher Carey haben das Kursziel auf 27 USD gesenkt.

Beide Analysten teilten aber auch mit, dass man Canopy weiterhin als langfristigen Branchenführer sehe, der über einen großen und wachsenden adressierbaren Markt verfüge. Dies werde umso relevanter, da immer mehr Länder Cannabis legalisieren würden.

Besonders für den kanadischen Cannabissektor zeigten sich Lewandowski und Carey weniger optimistisch. In der zweiten Jahreshälfte erwarten die Analysten eine Stagnation, während der Markt weiterhin ein starkes Umsatzwachstum eingepreist habe.

Und auch an anderer Stelle droht den kanadischen Cannabisproduzenten Ungemach. Die Vaping-Krise in den USA dürfte auch in den USA Spuren hinterlassen. Bei Health Canada will man abwarten, wie sich die Lage um Vaping-Produkte, die in den USA zu Todesfällen geführt haben sollen, entwickelt. Mit der kommenden Erweiterung der Legalisierung von Cannabisprodukten in Kanada sollen auch Vaping-Erzeugnisse legalisiert werden. Angesichts der Planungen der Unternehmen hinsichtlich solcher Produkte könnte dies die Umsatz- und Gewinnprognosen für die kommenden Quartal beeinträchtigen.



Getränke mit Cannabisgehalt gelten in der Brauereibranche als der nächste große Umsatzbringer. Die Unternehmen müssen angesichts wegbrechender Verkäufe von Bier neue Produkte entwickeln, um neue Kundengruppen gewinnen zu können. In den USA hat Constellation Brands Milliarden in den Cannabisproduzenten Canopy Growth investiert und auch in Kanada bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an.

In Deutschland könnte XPhyto Therapeutics Corp. (A2PPTN) vor diesem Hintergrund zu einem strategischen Fit für hiesige Brauereien geben. Die Brauereigruppe Oettinger hat kürzlich ein Biermischgetränk mit Cannabis auf den Markt gebracht und dürfte damit nur den Beginn dieses neuen Marktes darstellen.

XPhyto Therapeutics verfügt über beste Voraussetzungen, zu einem namhaften Player in Deutschland zu werden. Bunker Pflanzenextrakte GmbH, welche als deutschlandweit einziges Unternehmen über eine Sondergenehmigung des BfArm zu Anbau und Gewinnung von Cannabis zu wissenschaftlichen Zwecken verfügt, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft von XPhyto. Das Unternehmen will in einem Atomschutzbunker an bis zu 70 verschiedenen Sorten Cannabis sativa und Cannabis indica forschen, darf aber auch eigene Cannabisöle gewinnen und hieraus kommerzielle Anwendungen entwickeln.

Um die erforderliche politische Unterstützung hat sich das Unternehmen bereits gekümmert. XPhyto CEO Hugh Rogers hat ein exklusives Forschungs- und Entwicklungsabkommen mit der biochemischen Fakultät der TU München abgeschlossen. Auch mit der University Alberta gibt es zwei strategische Kooperationen.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=C092nbKbW2E

XPhyto hat zudem seine Marktposition in Deutschland mit der Übernahme von Vektor Pharma deutlich verbessert. Der Betäubungsmittel-Spezialist verfügt unter anderem über eine Einfuhrgenehmigung für Cannabis womit lange Wartezeiten für die Erteilung der erforderlichen Lizenzen und Zertifizierungen entfallen. Die Genehmigungen, über die Vektor Pharma verfügt, umfassen Zulassungen im Zusammenhang mit konventionellen und cannabisbasierten verschreibungspflichtigen Medikamenten. Der Kaufpreis von rund 1,3 Mio. Euro könnte sich als echtes Schnäppchen erweisen und dürfte XPhyto jede Menge Zeit und Geld sparen.

Am 9. September teilte XPhyto Therapeutics mit, dass die Bunker Pflanzenextrakte GmbH ein exklusives Cannabisforschungs- und entwicklungsabkommen mit dem Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie der TU München unterzeichnet hat. Bunker ist eine 100%ige Tochter von XPhyto. Die gesamte Mitteilung dazu lesen sie hier: https://bit.ly/2k7H0Ul

XPhyto Therapeutics hat am. 19. September mitgeteilt dass man mit Stephen Schroeder ein exklusives europäisches Beratungsabkommen geschlossen habe. Dieses gilt für die Laufzeit von zwei Jahren. Anfänglich soll Schroeder Planung, Umbau und Inbetriebnahme der Hydrokultur- und Extraktionsanlage von XPhyto übernehmen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2ksKWzl

Das neueste Update zu XPhyto finden Sie hier: https://bit.ly/2kzY5Xj

Auf dem Markt für Cannabisgetränke dürfte XPhyto zu einem wertvollen Partner hiesige Brauereien avancieren. Dank der Kooperation mit der TU München und dem Sitz der Tochtergesellschaft in Bayern könnten beispielsweise Oettinger, Augustiner und Erdinger eine Zusammenarbeit mit XPhyto Therapeutics Corp. (WKN: A2PPTN) anstreben. Was dies für den Aktienkurs bedeuten könnte, lesen Sie hier: https://bit.ly/2Zsmhy7



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