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Hans zur Grundrente "Wir verkaufen uns nicht an die SPD"

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
03.11.2019, 20:27  |  1315   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans, CDU, betonte, dass die längere Debatte über die Grundrente grundsätzlich gut sei, wenn man danach eine wirkliche Einigung erzielen würde. Allerdings sei für die CDU die sogenannte "Bedürftigkeitsprüfung" eine Grundvoraussetzung einer Einigung, sagte Hans in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". "Die Bedürftigkeitsprüfung muss kommen, denn wir wollenn ein Paket haben, das auch generationengerecht ist."

Es müsse ein Ergebnis herauskommen, das beide Koalitionsparteien mittragen könnten. Für die Union sei klar, dass "wir uns hier nicht an die SPD verkaufen, um dort einen entsprechenden Wahlkampf zu unterstützen." Zum Streit innerhalb der CDU forderte er, den "Personaldebattenzirkus" zu beenden. Angela Merkel sei Bundeskanzlerin und das bis 2021, Annegret Kramp-Karrenbauer sei die Parteivorsitzende "und die Kanzlerfrage wird dann geklärt, wenn es soweit ist". Der bevorstehende CDU Parteitag sei ein "Arbeitsparteitag" betonte Tobias Hans. "Das ist kein Parteitag an dem Wahlen anstehen." Er sehe es als gutes Zeichen, dass Friedrich Merz dort eine programmatische Rede halten werde. "Ich höre Friedrich Merz gerne zu", so Hans.
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1 Kommentare

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Kommentare

Gut,leider haben wir aber immer noch das Problem,dass die Bürger ja monatlich Beiträge bezahlen müssen,wir haben das nun jahrelang durch,in so einem Falle,kann man dann wirklich nur noch verlangen,dass wir für eine gewisse Zeit dann auch die Beitragszahlungen aussetzen.
Da die potentiellen "neuen deutschen" zZ ebenfalls weder Renten-noch Pflegeversicherungs-Beiträge entrichten,schlage ich konsequenter Weise vor,deutsche dann ebenfalls von den Beiträgen dieser Versicherung zu befreien,damit eine Gleichbehandlung stattfindet.
Zusammenfassend,zeigt sich an diesem desaströsen Beispiel,wie wichtig es war,die Verantwortung,für die Rente bei der Politik zu belassen,da wie zunehmend einen komplett verantwortungslosen Umgang mit Geld wahrnehmen.
Die Vernachlässigung,welche durch die lockere Zinspolitik der EZB entstand,hätte sowieso private Anbieter in den Ruin getrieben.
Es erscheint nicht nur mir absurd,dass man einerseits beitragsabhängig arbeiten möchte,andererseits aber auf eine Bedüftigkeitsprüfung bestehen will,da wäre ich mal gespannt,wie man es dann schaffen will,den Herrn Blühm im Nachhinein als Bedürftigen zu deklarieren,viel Spaß!
Nicht alles,was mit dieser Partei hier geschieht,passiert völlig "unverdient"

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