Wirecard – erstaunliche Parallele zu Lehman Brothers

Gastautor: Daniel Saurenz
28.06.2020, 06:30  |  716   |   |   

Bildschirmfoto 2020-05-20 um 13.27.03Viel ist gesprochen worden über private Anleger, die angeblich so naiv waren bei Wirecard. Aber ist dies wirklich so? Haben nicht viele auch einfach in ein Unternehmen investiert an das man glauben konnte? Titelte nicht das Handelsblatt vor nicht langer Zeit “die deutsche Amazon”? Und war es nicht EY, das ein Gütesiegel verlieh für Wirecard. Wir haben im gestrigen Trainingstag Basic – (das Feedback unserer Teilnehmer von heute sehen Sie unten am Ende dieses Beitrags)- fünf Stunden lang unsere Zuschauer geschult darin, Ihr Vermögen für die Zeit nach Wirecard festzuzurren. Vermögensaufbau, Fehlervermeidung, Strategien, Börsenpsychologie, Orderformen, Wahl der richtigen Brokers, Wahl bester ETFs und Aktien, Trading und unsere Erfahrung aus gesammelt 100 Jahren Börse waren die Themen. Sie können gerne den Trainingstag auch als Modul bei uns anfordern für 199 Euro unter info@feingold-research.com, aufgezeichnet und mit allen Infos für Sie und der Nachbereitung. Aber zurück zu Wirecard. Warum war EY eigentlich so blauäugig bei Wirecard? Oder war EY einfach unfähig oder unwillig? Gibt es da ein System? Nun, dann schauen Sie bitte man in die hier verlinkte Reportage rein zum Thema “Die unheimliche Macht der Berater”. Man könnte fast vermuten, dass das Wegschauen bei EY System hat, die Parallelen zu Lehman Brothers sind erstaunlich. Private Anleger sollten sich auf die Gütesiegel solcher WP-Firmen nicht verlassen. Prüfung und Beratung gehören getrennt, dies ist aber ganz anders.

In unserem Börsendienst werden wir Wirecard nur noch am Rande besprechen, da wir sowohl im aktiven Handel, sprich Trading im Turbo-Dienst, als auch im Investmentbereich auf andere, vielversprechende Aktien setzen. Wir laden dazu alle Wirecard-Fans / Geschädigte oder auch jene, die neu durchstarten wollen, in unseren Börsendienst ein. Dies ist für ein Jahr möglich, aber auch einfach für vier Wochen. An diesem Wochenende boten wir wie gesagt unseren Basic-Trainingstag zur Vermögensbildung an, nach dem man weiß, wie man Fehler wie bei Wirecard nicht wiederholt, wie ein Depot, ein Trade, ein Investment aufgestellt sein muss. Dabei geht es nicht darum, Wirecard-Geschädigten mit Häme oder Besserwisserei zu begegnen. Aus Wirecard kann man, muss man sogar, lernen und ab jetzt besser, anders traden und investieren. Aber – diejenigen, die jetzt rausgehen und behaupten, zu 100% gewusst zu haben, was passiert, die erzählen leider Unsinn. Denn die Wahrheit ist – auch wir hatten gemahnt, gewarnt und ein mulmiges Gefühl. Schon 2019. Schon 2018. Siehe unser Video nach der großen Investmentkonferenz und der persönlichen Begegnung mit Markus Braun Januar 2019. Nur – wann die Bombe platzt und ob es nachweisbar wäre und wie lange EY wegschauen würde – das konnte niemand wissen. Und es hätte auch 2020 nochmal gutgehen können, so wie es immer gutgegangen war. Zur Erinnerung – seit 2005 gab es Vorwürfe, immer wieder. Daher sind Besserwisserei oder Häme jetzt fehl am Platz.

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