Bulgarischer Politologe Job in Fleischindustrie ist "Aufstieg"

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
28.06.2020, 08:27  |  694   |   |   
Sofia (dts Nachrichtenagentur) - Der bulgarische Buchautor und Politologe Ivan Krastev hat sich verwundert über die deutsche Debatte zu den Zuständen in der Fleischindustrie gezeigt - er sieht in der Beschäftigung von Billiglöhnern aus Osteuropa kein Indiz für eine Ausbeutung. "Wenn Sie an die niedrigen Löhne bei uns denken, verstehen Sie, dass ein Arbeitsplatz in Westeuropa für unsere Arbeiter einen sozialen Aufstieg bedeutet", sagte Krastev dem "Tagesspiegel am Sonntag". In bulgarischen Medien habe er keinen Ärger über die Vorkommnisse in der deutschen Fleischindustrie wahrgenommen.

"Europa hat in der Krise gelernt, wie sehr manche Wirtschaftszweige in Westeuropa und Deutschland abhängig sind von Arbeitern aus Ost- oder Südosteuropa."
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2 Kommentare

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28.06.20 14:29:41
Die Akkordarbeiter aus dem Ausland, die in den Schlachthöfen arbeiten, sind dort die Bestbezahltesten. Die Führungskräfte bekommen nur unwesentlich mehr. Da zu arbeiten ist ein harter Job, den Deutsche kaum bereit sind zu erbringen. Die Arbeiter aus dem Osten kommen für ein paar Monate hauen da ihre Arbeit runter, wollen mööglichst billig wohnen, um möglichst viel Geld nach Hause zu bringen.

Das alles ist eingefädelt, um die Fleischindustrie in Europa zu vernichten. Die Mercosurstaaten haben vor 2 Jahren bereits angekündigt, die Fleischversorgung für Europa übernehmen zu wollen. Man will über den Nahrungsmittelmangel die Europäer weichkochen, dem Mercosurvertrag zuzustimmen. Die ganze Grundwasserdiskussion geht in dieselbe Richtung. Und da ist nun Corona der Vorwand, hier Strukturen zu zerstören. Mich wundert, warum bei den vielen angeblichen Coronakranken überhaupt noch ein Betrieb möglich war.
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28.06.20 08:56:45
Wenn wirklich mal jeder das am Monatsende bekommen würde was er verdient hat, würde es anschließend bei vielen echte Probleme geben.

So mancher Vorstand und GF wüßte anschließend nicht mehr wie er seine 2. Frau-die Freundin, den Daimler und die Jacht bezahlen soll

und viele Krankenschwestern müßten sich ernsthaft darüber Gedanken machen, wo sie das ganze Geld denn ausgeben könnten.!

In der Fleischindustrie ist das wohl nicht anders :-)

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