EIA hebt Ölpreisprognosen leicht an, API meldete höhere Bestände - Ölpreise seitwärts

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Nachrichtenquelle: Shareribs
08.07.2020, 10:42  |  508   |   
London 08.07.2020 - Die Energy Information Administration hat am Dienstag ihren jüngsten Short Term Energy Outlook veröffentlicht. Das API meldete einen Anstieg der Rohölbestände. Die Ölpreise stabilisieren sich.  

Das private American Petroleum Institute hat für die Woche bis zum 3. Juli einen Anstieg der US-Rohölbestände um 2,048 Mio. Barrel gemeldet. Erwartet wurde im Vorfeld ein Rückgang um mehr als drei Millionen Barrel.

Weiterhin wurde ein Rückgang der Benzinbestände um 1,825 Mio. Barrel gemeldet, die Bestände der Destillate sanken um 847.000 Barrel.

Am Nachmittag sind die offiziellen Lagerbestandsdaten der Energy Information Administration fällig.

Diese hat gestern Abend ihren jüngsten Short Term Energy Outlook veröffentlicht. Darin wurde mitgeteilt, dass auch weiterhin ein hohes Niveau an Unsicherheit bestehe. Dies betreffe alle Energiequellen, auch Erneuerbare. Die Prognosen des STEO basieren auf den Prognosen von IHS Markit, laut der das US BIP in der ersten Jahreshälfte 2020 um 6,4 Prozent geschrumpft ist. Ab dem dritten Quartal wird wieder ein BIP-Wachstum erwartet.

Für die zweite Jahreshälfte erwarten die Analysten den Preis für das Fass Brent-Rohöl bei 41 USD, 4 USD mehr als bislang. Im nächsten Jahr sollen durchschnittlich 50 USD/Barrel erreicht werden, 2 USD mehr als bislang.

Die EIA geht davon aus, dass die globalen Rohölbestände in der zweiten Jahreshälfte 2020 und im nächsten Jahr sinken dürften. Diese sollen in der ersten Jahreshälfte um täglich 6,7 Mio. Barrel/Tag gestiegen sein. Für die zweite Jahreshälfte wird allerdings ein Rückgang um 3,3 Mio. Barrel/Tag erwartet, weitere 1,1 Mio. Barrel/Tag sollen es dann im nächsten Jahr sein.

Die durchschnittliche Ölförderung in den USA soll 2020 und 2021 zurückgehen. Für das laufende Jahr wird ein Durchschnitt von 11,6 Mio. Barrel/Tag erwartet. Im kommenden Jahr sollen es 11,0 Mio. Barrel/Tag sein.

Die Nachfrage nach Ölprodukten soll 2020 bei durchschnittlich 18,3 Mio. Barrel/Tag liegen, 2,1 Mio. Barrel weniger als 2019. Die Nachfrage nach Benzin und Destillaten soll um jeweils zehn Prozent zurückgehen.

Brent-Rohöl notiert aktuell 0,1 Prozent leichter bei 43,02 USD, WTI-Rohöl verliert 0,2 Prozent auf 40,54 USD/Barrel.



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