Crash? DAX 20.000 und Gold 5.000 Dollar? So investieren Sie besser

Gastautor: Daniel Saurenz
19.09.2020, 15:04  |  368   |   |   

Liebe Leser, erinnern Sie sich noch? An unsere mail vom 12. März? Wir wollen Sie Ihnen in Gänze noch einmal liefern, denn wir wollen ganz bewusst den Vergleich zu Crash-Propheten annehmen und uns messen lassen. Messen lassen an Fondsmanagern, deren Name mit DAX zu tun hat und mit sonstigen Crash-Propheten. Wer uns abonniert, investiert antizyklisch, aber positiv. Wir nutzen Rückschläge, wir behalten dann kühlen Kopf. Wie im März, als andere DAX 5.000 ausriefen und deren Abonnenten jetzt bitter weinen, weil sie 5.000 Punkte Rally verpasst haben. Die Chance des Lebens – weggeworfen. Uns findet Ihr unter feingold-academy.com

Und hier nochmal die Original-Mail vom 12.3.2020: “Es hilft nichts, die Augen zu schließen, aber es hilft, das beste aus der Lage zu machen. Wir haben den nächsten Crash-Tag gesehen und der Dow Jones lag mit 6,6 % im Minus am Mittwoch Abend um 20.15 Uhr. Niemand kauft. Angebot trifft auf nicht existente Nachfrage. So einfach ist das gerade und so absurd. Die aktiven Fondsmanager, von denen nicht mal 2% ihr Geld wert sind – dafür muss man sich nur anschauen, was sie gerade an Performance abliefern im Crash, nämlich jene Performance des Marktes – (Ausnahmen wie der von uns geschätzte Bert Flossbach unbenommen) kaufen jetzt kein Stück. Sie kaufen wieder, wenn der Markt bei 12.000 oder 13.000 ist. Aktive Fonds kaufen bedeutet Feiglinge für Trendfolge teuer bezahlen. Nichts anderes und da hilft auch die Marketing-Maschine der Fondsbranche nichts. Putzig die Jahresprognose von Klaus Kaldemorgen Mitte Januar, dem bekanntesten Fondsmanager. Keine Risiken, Zinsen niedrig, alles cool – DAX Ziel mindestens 14.000. Eher mehr. Risiken? Wo? Corona war da schon bekannt. Der Markt superteuer. Aber Kaldemorgen ist ja offenbar nicht so nah am Markt. Kann man nichts machen. Dafür vertreibt man seine Fonds eben über Direktvertriebe und gut ist. Vom Rat an private Investoren mal eine Sicherung, Puts, einzuziehen – nichts zu hören oder zu lesen.

Egal, aber man muss sich diesen Ärger schon mal von der Seele schreiben, wenn man im Januar noch die Meute sieht, wie sie auf dem Fondskongress in Mannheim unisono zum kaufen und Einstieg bläst. Bei DAX 13.500 damals. Absurd. Wir haben bestimmt nicht alles richtig gemacht in den letzten Wochen, wir haben zu früh Positionen gekauft in unseren Depots, den Fuß zu früh eingehalten. Aber - wir haben unseren Abonnenten seit Oktober noch und noch Puts ans Herz gelegt, von DAX bis Nasdaq und S&P 500. Auch unbenommen von Corona. Davon wussten wir damals nichts, natürlich nicht. Wir erklären, wir analysieren, wir machen unsere Leser fit für die nächsten Jahre, wir können natürlich auch nicht zaubern.

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