KWS Saat: Dividende soll steigen

Gastautor: Holger Steffen
23.10.2020, 12:30  |  477   |   |   

Der Saatguthersteller KWS Saat hat im Geschäftsjahr 2019/20 Umsatz und EBITDA gesteigert, auf Nettobasis aber einen spürbaren Rückgang verzeichnet. Dennoch soll die Dividende für 2019/20 angehoben werden.

Nach Unternehmensangaben stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2019/2020(per 30.6.) um 15,2 Prozent auf 1.282,6 Mio. Euro. Gleichzeitig verbesserte sich das EBITDA um 12,9 Prozent auf 225,5 Mio. Euro. Wegen nicht-zahlungswirksamer Effekte im Rahmen der Kaufpreisallokation für die Akquisition von Pop Vriend Seeds über 33,0 Mio. Euro sank das EBIT allerdings um 8,4 Prozent auf 137,4 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss reduzierte sich ebenfalls um 8,4 Prozent auf 95,2 Mio. Euro.

Der Ausblick für 2020/21 fällt aufgrund der Corona-Pandemie verhalten aus: Unter der Annahme von stabilen bis leicht rückläufigen Anbauflächen erwartet der Vorstand nur einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Die EBIT-Marge soll unter der Prämisse einer stabilen Umsatzentwicklung in einer Bandbreite zwischen 11 und 13 Prozent (bereinigt um nicht-zahlungswirksame Effekte im Rahmen der Kaufpreisallokation für den Erwerb von Pop Vriend Seeds) liegen.

Erfreuliche Nachrichten gibt es dagegen zur geplanten Ausschüttung. Der Dividendenvorschlag für die Hauptversammlung soll auf 0,70 Euro je Aktie (zuvor: 0,67 Euro je Aktie) steigen. Damit hält das Unternehmen an der Ausschüttungspolitik fest, eine Dividende von 20 bis 25 Prozent des Jahresüberschusses der KWS Gruppe zu zahlen. Das Geschäftsmodell von KWS hat sich langfristig bewährt. Der Ausblick ist wegen fehlender Visibilität durch die Corona-Pandemie aber recht verhalten. Kursrücksetzer waren zuletzt jedoch gute Einstiegschancen. Für konservative Langfristinvestoren bleibt das Papier interessant.

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