ROUNDUP 2 HeidelbergCement wagt wieder Gewinnprognose für 2020

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
05.11.2020, 15:20  |  167   |   |   

(neu: Aussagen aus der Telefonkonferenz, Aktienkurs und Analystenstimmen)

HEIDELBERG (dpa-AFX) - Beim Baustoffkonzern HeidelbergCement laufen die Geschäfte trotz der Corona-Pandemie wieder besser. Für das laufende Jahr gibt der Dax-Konzern wieder ein Gewinnziel aus. "Das dritte Quartal war gut, der Oktober war ordentlich und wir gehen davon aus, dass das ganze Jahr ordentlich wird", sagte Unternehmenschef Dominik von Achten am Donnerstag im Rahmen einer Telefonkonferenz. Das Unternehmen sei agil und flott genug, um auf alles vernünftig zu reagieren, was da komme, auch im Jahr 2021. Die erneuten Beschränkungen zur Bekämpfung der steigenden Zahl von Coronavirus-Infizierten dürften die Baustoffbranche weniger stark belasten als im Frühjahr. Er sei optimistisch, dass es keine zweiten Delle wie im Frühjahr geben werde, sagte von Achten.

Für das laufende Jahr erwartet er einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen über dem Vorjahreswert von knapp 3,6 Milliarden Euro. Die Jahresziele 2020 hatte der Konkurrent der Schweizer LafargeHolcim Mitte März wegen der Corona-Pandemie zurückgezogen.

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Die Unsicherheit über die Nachhaltigkeit der starken Geschäftsentwicklung von HeidelbergCement belastete die Aktie des Baustoffherstellers. Nach anfänglichen Gewinnen von bis zu 2 Prozent drehte sie in die Verlustzone. Am Nachmittag büßte das Papier rund 2,2 Prozent ein und gehörte damit zu den schwächsten Werten im Leitindex Dax .

"Die breite regionale Aufstellung und der starke Zusammenhalt in unserem Unternehmen zahlen sich aus", sagte von Achten. Die im Februar eingeleiteten Maßnahmen im Rahmen des Sparprogramms COPE zahlten sich aus. Von Juli bis September legte der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Jahresvergleich um 13,1 Prozent auf gut 1,3 Milliarde Euro zu, wie HeidelbergCement mitteilte. Im Tagesgeschäft lief es in allen Regionen besser. Neben Einsparungen trugen auch höhere Preise und niedrigere Energiekosten dazu bei.

Um gut durch die Corona-Krise zu kommen, hatte HeidelbergCement bereits Ende Februar ein neues Sparprogramm aufgesetzt. "Konzernweit haben wir seit dem Start des Programms über 700 Millionen Euro an Ausgaben eingespart. Wir liegen damit exakt im Plan", sagte von Achten. Insgesamt will das Unternehmen im laufenden Jahr die Kosten um eine Milliarde Euro reduzieren. Dazu beitragen sollen etwa niedrigere Personalaufwendungen, freiwillige Kürzungen der Management-Gehälter, die Beschränkung von Investitionen sowie geringere Steuerzahlungen.

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