Kissigs Kloogschieterei: Werden die Netzbetreiber die großen Verlierer der Energiewende?

18.11.2020, 10:01  |  628   |   |   
Stetige, gut planbare Erlöse sind toll, die Unternehmen, vor allem, wenn sie nahezu unangreifbar sind. In etwa so kann konnte man sich die Welt der Energienetze vorstellen, jedenfalls vor 15 Jahren, bevor die Deregulierung in Deutschland begann. Seitdem gibt es Wettbewerb und es ist nicht mehr automatisch das heimische Stadtwerk, das das Netz in der Stadt betreibt. Der Betreiber wird vielmehr in einer Ausschreibungen ermittelt, in dem der Gewinner dann für 10, 15 oder 20 Jahre die Netzkonzession erhält.

Der Hintergedanke war, die "zu üppigen" Netzentgelte, die Bestandteil des Strom- und Gaspreises sind, die die Kunden bezahlen müssen, deutlich zu senken. Das hat auch funktioniert, die Netzentgelte sind merklich niedriger als früher. Sie werden von den Bundesnetzagentur festgelegt und beständig weiter abgeschmolzen. Für die Netzbetreiber ist die regulierte sog. Erlösobergrenze der entscheidende Faktor, ob sie mit den Netzen während der nächsten fünfjährigen Regulierungsperiode Geld verdienen können, oder ob sie Millionen in den Sand setzen. Und nun wird ausgerechnet das gesunkene Zinsniveau zum existenziellen Problem für die Netzbetreiber und droht damit, die Energiewende zu stoppen...
[WKN: A0ETBQ]
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